Beiträge von einsvonsieben

    Hi, danke für deine Rückmeldung - auch wenn sie mir nicht wirklich weiter hilft.

    Das im Laufe des BEM die exakten Fehltage ein Thema sind ist keine Frage. Aber in der Einladung, also der ersten Kontaktaufnahme mit dem Betroffenen hat das meiner Meinung nach nichts zu suchen.

    Man nehme an der Beteiligte willigt dem BEM ein und verlangt aber, warum ich immer, das der BR nicht teilnehmen soll. Die Einladung selbst können wir uns als Gremium aber jederzeit zeigen lassen und könnten somit, die genauen Fehltage des MA gesehen - was einen großen Verstoß gegen Datenschutzrecht macht.

    Zudem zielte meine Frage darauf, was der AG unbedingt angeben muss in der Einladung damit alles rechtssicher ist.

    Die Einladung die uns nämlich vorgelegt wurde enthält überhaupt keinen Hinweis auf Datenschutz, liest sich insgesamt mehr wie eine Drohung anstatt einem Angebot zur Hilfe etc.

    Aber wie gesagt, danke trotzdem, wir sind dabei eine BV zu dem Thema anzustoßen.

    Hallo zusammen. Meine Frage lautet ob es bzgl der Einladung zum BEM bestimmte Erfordernisse gibt welche UNBEDINGT eingehalten werden MÜSSEN?

    Damit es im Nachhinein nicht zu Problemen kommt.

    Wir als Gremium streiten gerade konkret darum, ob in der Einladung zum BEM die exakte Auflistung der Fehltage des MA stehen darf. Ich meine klar nein.

    Ich würde mich über Rückmeldung von euch sehr freuen.

    Guten Abend zusammen,

    folgende Frage beschäftigt mich seit gestern:

    Wie wertet ihr diesen Satz in der Abmahnung eines BR-Mitglieds:

    "Abgesehen davon, dass Sie sich für das Tätigwerden als BR nicht ordnungsgemäß abgemeldet hatten, steht Ihnen kein Recht zu, Arbeitszeiten für ... oder im Rahmen Ihres Amtes als BR bewegende Themen zu verwenden."

    Für mich geht das so gar nicht und macht somit die gesamte Abmahnung hinfällig, oder wie wertet ihr das?

    Unabhängig davon konnte der Kollege sich überhaupt nicht vorher ordnungsgemäß abmelden, dies ist manchmal, wie ihr selbst wisst, einfach nicht möglich (auf Grund der Situation) und tatsächlich deswegen nicht von Bedeutung, da sich unser Gremium nie bei den Vorgesetzten abmeldet, und dies schon seit Jahren so geht und somit von allen als stillschweigend akzeptiert angenommen wird.

    Hallo Schwede, was sagst du dann dazu:

    gemäß BetrVG MUSS der BRV wenn ein Viertel des Gremiums es verlangt, eine außerordentliche Sitzung einberufen um das von den Kollegen genannte Thema als Tagesordnungspunkt in einer Sitzung zu behandeln.

    Genau dies habe ich bereits zwei Mal mit einem BR Kollegen schriftlich beim BRV beantragt. Das erste Mal war im April, das letzte Mal im September. Heute ist der 14. November und es hat KEINE der geforderten Sitzungen stattgefunden und KEINES der erforderlichen Themen wurde behandelt.

    Alleine dies ist schon ein grober Verstoß gegen das BetrVG. Oder sehe ich das zu extrem?

    Hallo zusammen, hallo Moritz. Danke für die Rückmeldungen und ich verstehe zu 100% was du meinst. Es gibt immer zwei Seiten, definitiv.

    Aber wenn du es selbst sehen würdest was da los, dir würden sämtliche Haare zu Berge stehen.

    Ich sage ja auch, alles was ich sage ist ohne jeglichen subjektiven Eindruck sondern absolut objektiv wiedergegeben. Und vor allem wie schon gesagt zweifelsfrei und eindeutig beweisbar.

    Darum weiß ich ja nicht was ich genau machen soll, ich könnte zurück treten, aber das wäre ein persönliches Armutszeugnis für mich, das tue ich nicht.

    Ich sehe den Posten als BR sehr ernst und habe mich nicht aus Spaß wählen lassen, ich will das die Rechte unserer AN geachtet und beachtet werden, komme aber alleine nicht weiter.

    Mittlerweile habe ich es geschafft, einen zweiten BR voll auf meine Seite zu ziehen...

    Guten Tag zusammen,

    ich habe eine Frage bzgl. grober Verstöße eines einzelnen BR-Mitgliedes.

    Ich möchte gleich zu Beginn erwähnen das mir BetrVG §23(1) bekannt ist und leider im konkreten Fall nicht umzusetzen sein wird - aus genau diesem Grund wende ich mich heute an euch mit der Bitte um Einschätzungen der Sachlage.

    Vorabinfo: Unser Betrieb ist nicht tarifgebunden, ca. 200 Beschäftigte, siebenköpfiges Gremium.

    Sachverhalt: Ein Mitglied des Gremiums verstößt in massiver Art und Weise gegen sämtliche Rechte und Pflichten die da z. B. wären:

    1. Klar nachweisbare und belegte Duldung von Diskriminierung im Betrieb
    2. Keinerlei Reaktion auf mehrere offizielle Beschwerden von Mitarbeitern beim Gremium, ebenfalls dokumentiert und belegbar
    3. Duldung der Missachtung einer gültigen BV in mehreren Punkten, ebenfalls dokumentiert und eindeutig nachweisbar

    Diese Punkte könnte ich noch um mindestens drei weitere erweitern, viel schlimmer ist jedoch das neben den genannten Verstößen auch noch ein wohlmöglich strafrechtlich relevanter Verstoß der Dokumentenfälschung hinzukommt.

    Hierbei geht es darum das vom Gremium ein Beschluss gefasst wurde, offiziell mit Protokoll, Anwesenheitsliste mit Unterschriften etc. und dann später von genannter Person der Beschluss umgeschrieben wurde (zum Nachteil der Beschäftigten und wieder gegen die gültige BV verstoßend), mit neuem Datum versehen wurde und der gültige offizielle Beschluss entfernt wurde.

    Alle genannten Punkte sind eindeutig belegbar und das allerschlimmste (was das Ganze ja so schlimm macht) ist, es handelt sich dabei um den Vorsitzenden.

    Ich habe versucht die BR Kollegen dazu überzeugen, dass wir handeln müssen - diese trauen sich jedoch nicht und werden nichts machen. Ein Viertel der Belegschaft wird ebenso nichts unternehmen aus "Angst" oder was auch immer.

    Gibt es dann in so einem Fall tatsächlich überhaupt rein gar nichts was man tun kann? Und muss man diesen Zustand dann einfach dulden/ertragen?

    Ich würde mich über ein paar Meinungen freuen.