Beiträge von Nenya

    Hallo Hafenkasper,


    die BV muss nicht im kompletten Wortlaut im Beschluss enthalten sein. Ihr könnt aber die BV als Anlage dazuheften. Aber grundsätzlich schaden ein paar Worte mehr nicht, als wenn ein paar Worte nicht drin sind. ;)


    Die Sitzungsniederschrift muss jedem BRM nach Erstellung zugänglich sein. Manche Gremien verschicken diese daher oder legen sie an einem für alle BRM zugänglichen Ort ab und melden dann nur die Fertigstellung.

    Hierzu muss aber jedes Gremium seinen eigenen Weg finden.


    Ich persönlich finde jedoch die Verschickung des Protokolls an alle Mitglieder etwas kritisch hinsichtlich der Geheimhaltung, da ich nicht weiß bzw. sicherstellen kann, wer alles Zugriff auf die E-Mails der BRM hat.


    Idealerweise sind die Protokoll auch während der Sitzung fertiggestellt. Aber ein späteres Fertigstellen ist auch möglich.

    Für die Gültigkeit reicht die Unterschrift des Vorsitzenden und z.B. des Schriftführers. Manche Gremien genehmigen bzw. besprechen die Protokolle auch in der darauffolgenden Sitzung. Dann ist auch sichergestellt, dass das Protokoll erstellt wird.


    Gruß Nenya

    Hallo Juddel,


    da man über Teams im theoretischen, als auch im praktischen Fall eine Leistungsbeurteilung machen könnte, (Anwesenheitsstatus, etc.) seid ihr in der Mitbestimmung durch §87 Abs.1 Satz 6 BetrVG.

    Der gesetzliche Mindesturlaub muss laut Paragraph 7 Abs. 3 Satz 1 BUrlG bis 31.12. genommen werden. Dann verfällt er, sofern der AG dem AN das Nehmen des Urlaubs ermöglicht und auf den Verfall des Urlaubs hingewiesen hat. Für den Urlaub darüber hinaus kommt es auf die Vereinbarungen (AV, TV oder BV) an.

    Hier kann man aber noch hinzufügen, dass eine Übertragung in das nächste Kalenderjahr statthaft ist, wenn in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe (=krank) dies rechtfertigen. Also hier ist die Übertragung schon richtig so.

    25 Tage Resturlaub aus 2019

    35 Tage Urlaub in 2020 (inkl. 5 Tage Sonderurlaub)

    5 Tage Resturlaub SB

    Gesamturlaubsanspruch per 31.05.2020 65 Tage

    Kleine Verständnisfrage für mich, die 5 Tage Resturlaub SB, die als drittes aufgelistet sind, sind aus 2019?

    Und weiterhin fürs Verständnis, du hattest in 2019 5 Urlaubstage genommen?

    Vielleicht kann man die Beschränkung auch auf die gleichen Betreffs anlegen, damit "realen" Benutzern die Funktion (noch) nicht beeinträchtigt wird.

    [....den ganzen Tag im Forum...

    Vor allem wenn man bedenkt, dass ich gestern Nachmittag schon die ersten Beiträge sowie den Benutzer per Meldefunktion gemeldet hatte und das Team-ifb mehrfach verlinkt habe.


    Ich weiß halt nicht, ob diese nicht auch von der Kurzarbeit betroffen sind, wobei dies für so ein Forum nicht förderlich wäre.

    Über das Seminar Protokollführung/ Schriftverkehr kann ich nichts sagen.

    Aber die Seminare Protokollführung/ Schriftverkehr mit PC haben uns sowas von nach vorn gebracht, kann ich nur empfehlen.

    Wir waren damals zu zweit da.

    Dem Hinweis von erco kann ich mich nur anschließen und sollte vielleicht noch erwähnen, dass es bei uns damals auch um das Seminar mit PC ging.;)

    Klar akzeptiere ich, dass für Einige dieses Seminar nicht nötig ist.

    Jedoch wollte der TE nicht wissen, ob es für nötig erachtet wird, denn dadurch, dass das Gremium des TE einen Beschluss dazu gefasst hat zum Seminarbesuch, wird dieses Seminar als nötig erachtet. Und dies sollten wir hier auch nicht zerreden, da es nicht Inhalt der Frage war.

    Anmerken möchte ich noch, dass ich eine Wiederholung gewisser Inhalte aus BetrV 1-3 und AR 1-3 nicht für schädlich halte, sondern im Gegenteil für positiv.

    Auch eine entsprechende Ausbildung im kaufmännischen Bereich, hindert einen nicht, bei so einem Seminar zu lernen, wie man sich mit gewissen technischen Hilfsmitteln eine sinnvolle Vorlage erstellen kann. Niemand weiß alles.


    Ich jedenfalls bin mit meinen Ausführungen fertig und finde, wir sollten lieber dem TE zu seiner Frage helfen, als dass gute Seminare schlecht geredet werden.


    Rübezahl : vielleicht hilft es, wenn ihr eurem AG vorrechnet, was das Seminar für beide gleichzeitig kostet und als Gegenrechnung die Arbeitszeit, die es benötigt die Inhalte mittels Wissenstransfers zu vermitteln. (Dies natürlich deutlich länger als die Schulung, da der zu Vermittelnde keinen pädagogischen Hintergrund hat ;))

    Also mir hat mein Seminar zum Schriftführer sehr geholfen, da auch Tipp, Tricks und Kniffe gelehrt werden, um Protokolle leichter vorzubereiten bzw. gute Vorlagen zu haben.

    Auch die Stellvertretung wurde bei uns zum Seminar geschickt und auch sie hat sehr viel mitgenommen.

    Da auch die verschiedensten Arten der Protokolle erklärt werden und welches für eine Sitzung sinnvoll sein könnte.


    Von daher redet mir bitte ein eigentlich gutes und auch sinnvolles Seminar nicht so schlecht.

    Da wird mehr vermittelt als nur der juristische Teil und auch eine Wiederholung dieses kann nicht schaden, denn umso mehr verfestigt sich dieses Wissen.

    Es sind schließlich nicht alle Allwissend zur Welt gekommen oder schon x-Jahre im Amt als Betriebsrat tätig.;)


    Zu nun genug Off-Topic:


    Wir hatten damals argumentiert, dass wir rechtsichere Protokolle haben wollen und daher diese Schulung als nötig erachten für Schriftführer und Stellvertreter, damit beide auch den Gleichen Wissensstand haben.

    Hallo,

    wenn euer Arbeitgeber eine MFA einführen will mittels Handy, dann muss er auch jedem ein Diensthandy stellen.

    Das private Handy dafür zu nutzen geht nur auf freiwilliger Basis, wer das nicht möchte oder evtl. auch keines hat, der muss es nicht nutzen bzw. sich eines anschaffen.

    Man könnte allerdings, wenn die Bereitschaft in der Belegschaft zu Nutzung des privaten Handys vorhanden ist, sich diese "Freiwilligkeit" vergüten lassen und beim AG aushandeln, dass für die Nutzung ein Pauschalbetrag monatlich zu erstatten ist.


    Wenn ein Mitarbeiter nicht mehr arbeiten kann ohne MFA und ohne Diensthandy, dann ist dass das Problem des AG und nicht des AN, da dieser ja seine Arbeitskraft anbietet.