Beiträge von Makuhita

    Hallo Leute,


    dann schreibe ich mal zum Thema Homeoffice: Ich bin in einem Bereich tätig, in dem Homeoffice sehr gut geht. Viele Mitarbeiter drängen darauf es (zumindest gelegentlich) tun zu dürfen.


    Jetzt in der Krise ist das dem Unternehmen sehr genehm. Aber es wird schon betont, dass das nicht für danach gilt.


    Ich sehe prinzipiell viele Vorteile im Homeoffice (viele Leute bei uns haben lange Fahrtwege, die dann entfallen. Wir haben ein offenes Raumkonzept, vielen ist es zu laut).


    Ich habe aber den Eindruck, dass von einem BR erwartet wird, eher dagegen zu sein (Schutz vor Selbstausbeutung, Verlagerung der Verantwortung auf die Mitarbeiter verhindern, ungeeignete Arbeitsmöglichkeiten und Schutzmaßnahmen zu Hause etc.).


    von daher würden mich da wirklich mal andere Meinungen interessieren!


    Viele Grüße Makuhita

    Wenn ihr keine macht: Versucht ihr euhc in irgendeiner Forma abzusichern, dass euch da keiner an den Karren fährt?


    Oder geht ihr für euch einfac davon aus, dass der Gesundheitsschutz höher wiegt, als die Verpflichtung eine zu machen?


    Viele Grüße

    Makuhita

    ...wir haben unsere erste Veranstaltung schon verschoben. Nun ist es noch etwas Zeit, aber die Situation wird sich ja nicht so bald ändern...


    Verdi schrieb in einem Schreiben folgende Einschätzung zum neuen § 129 BetrVG:

    "...Auch gegen die nunmehr gesetzlich zugelassene Möglichkeit Betriebs-, Teil- und Abteilungsversammlungen sowie Betriebsräteversammlungen und Jugend- und Auszubildendenversammlungen mittels audiovisueller Einrichtungen durchzuführen, bestehen Bedenken. Nur dann, wenn das tatsächliche Zusammenkommen, möglicherweise auch als Teilversammlungen, von Beschäftigten unmöglich oder ausgeschlossen ist, können Betriebsversammlung mittels Videokonferenzräumen oder etwa über das Intranet stattfinden..."

    Hallo, liebe Leute,


    wie geht ihr in diesen Zeiten mit dem Thema Betriebsversammlung um?


    Verpflichtung diese abzuhalten

    versus Gesundheitsschutz der Mitarbeiter

    versus Bedenken gegen die Durchführung per Video (Nichtöffentlichkeit gewährleisten können).


    Habt ihr in den letzten Monaten eine Abgehalten? Wie habt ir das gemacht? Ich sehe da eigentlich keinen Weg, der nicht irgendwie problematisch ist...


    Viele Grüße

    Makuhita

    Wow, ihr habt ja fleißig diskutiert - DANKE! Entschuldigt bitte, dass ich mich erst so spät dazu wieder melde... Und bitte entschuldigt auch, dass ich hier so wenig preisgebe, was ja doch zu einigen Mutmaßungen führt.


    Wir konnten weiterhin keine Einigung erzielen mit dem AG. Wie wir damit umgehen ist noch offen... Ich bin nach wie vor der Meinung, wir sind da in der Mitbestimmung - finde die Argumente pro hier im Forum für mich auch nachvollziehbarer. Und habe ich aus dem Fitting auch so rausgelesen...


    In jedem Fall ist die Arbeit ansich weiterhin vorhanden und muss auch erledigt werden (nur soll es halt nicht mehr am Sonntag geschehen). Das führt zu einer deutlich Mehrarbeit der betroffenen Kollegen am Montag.


    Liebe Grüße erstmal

    Makuhita

    Ich danke allen für das Mitdiskutieren!


    Blite, Du hattest ja auch Hensche zitiert.

    Die schreiben zu 87, Abs.1, 3 Folgendes. Und da sehe ich unseren Fall im Teil, was dann ab betriebsüblich steht. Aber total sicher war ich nicht, da hier beim Link zu Fitting öfter so zu finden ist...


    Rein in­di­vi­du­el­le, d.h. ein­zel­ne Ar­beit­neh­mer be­tref­fen­de Ar­beits­zeit­verände­run­gen sind mit­be­stim­mungs­frei, da dann kei­ne „be­triebsübli­chen“ Ar­beits­zei­ten be­trof­fen sind. Ein In­diz für den in­di­vi­du­el­len Cha­rak­ter ei­ner Ar­beits­verlänge­rung oder -verkürzung be­steht dar­in, dass die Re­ge­lung auf­grund persönli­cher und/oder pri­va­ter Umstände des ein­zel­nen Ar­beit­neh­mers ge­trof­fen wur­de (Bei­spiel: Über­stun­den zum Zwe­cke der vom Ar­beit­neh­mer gewünsch­ten Loh­nerhöhung, Ar­beits­zeit­ver­rin­ge­rung zum Zwe­cke der Kin­der­be­treu­ung).

    Sol­che in­di­vi­du­el­len Re­ge­lun­gen sind sel­ten, denn „be­triebsüblich“ heißt nicht „be­triebs­ein­heit­lich“. Be­triebsüblich sind Ar­beits­zei­ten schon dann, wenn sie be­stimm­te Ar­beit­neh­mer­grup­pen be­tref­fen oder auch nur ei­nen be­stimm­ten Ar­beits­platz, falls die Re­ge­lung mit dem Ar­beits­platz selbst zu tun hat und nicht mit der Per­son des Ar­beit­neh­mers, der die­sen Ar­beits­platz be­setzt.


    https://m.hensche.de/Rechtsanw…iale_Angelegenheiten.html


    LG Makuhita

    ...das kommt dann wohl auch das Gremium an. Ich bin auch eher FReund des Schriftlichen, aber das sieht beim Gremium anders aus... Vielen Dank erstmal, so fühle ich mich auf jeden Fall sicherer auf dem derzeit glatten Parkett :-)

    Danke dir auch, Blite, vielleicht wäre es auch einfach zu beurteilen, wenn ich mehr erklären würde. Aber das ist mir dann doch zu öffentlich hier.

    Einfach gesagt, es ist eine handvoll AN, die sich einen Arbeitsplatz teilen (also jeder macht einen Sonntag). Die Arbeit vom Sonntag sollen nun die Hälfte von diesen am Montag mitmachen (was noch ein weiteres Thema ist).


    LG Makuhita

    Danke dir, auch hier nochmal, Rabauke :-)


    das klingt aufwendig, was du da beschreibst. So viel kommunikation per Mail werde ich nicht durchbringen können.


    Wichtige Beschlüsse, BV schiebe ich auch möglichst auf nach Corona. Aber auch so gibt es leider mal Dinge, die ich sicher entscheiden möchte.


    Ich gebe dir da Recht, 30 Minuten sollten drin sein. Aber es gibt nun mal auch Leute, die sind froh, alles irgendwie hin zu bekommen. Job, Kinder, BR. Das sind verrückte Zeiten, wo eben nicht alles nach Plan läuft. Und die sagen dann auch "30 Minuten geht nicht". Nicht optimal, ist klar.


    Also, wäre nachladen dann doch die sichere Variante (im Fall von arbeite später oder Kind hört mit)?


    LG


    Makuhita

    Hallo Rabauke, danke dir!


    ich möchte hier so öffentich nicht so ins Detail gehen. Aber hier erfordert eine besondere Sache die Sonntagarbeit (das läuft seit Jahren so und es war für alle Beteiligten, AG/AN gut so bisher.) (Es gibt in anderen Fällen gelegentlich Wochenendabeit, das wird immer beim BR angemeldet und begründet, aber das hat hiermit nichts zu tun).


    Aber das hier, beantwortet meine Frage bzw. war auch meine Antwort an den AG. Von daher bestätigt es mich, standhaft dabei zu bleiben. > Die Lage der AZ ist mitbestimmungspflichtig, egal ob es nur eine Handvoll oder halt alle betrifft.


    LG Makuita

    Danke Dir, Blite.


    Ich war davon ausgegangen, dass z.B. "fange erst 2 Stunden nach der Sitzung an zu arbeiten" kein tatsächlicher Verhinderungsgrund ist. In wiefern ein 2jähriges Kind da bei Nichtöffentlichkeit zu beachten ist...?


    (Diese grundsätzliche rechtliche Unsicherheit wegen telefonischer Sitzung würde ich mal außen vor lassen. Das Problem ist bekannt, ggf. ändern sich die Gesetze dazu ja zeitnah. Und es gibt ja eine Regelungsabrede mit dem AG dazu.)


    Grüße Makuhita

    Tag zusammen, unser Betrieb arbeitet in der Regel Montag bis Freitag. Eine Handvoll von Kollegen (also sehr wenige von allen) arbeitet wechselweise sonntags (zusätzlich zu ihrer regulären Arbeitszeit). Das soll abgeschafft werden. BR wurde nicht involviert. Begründung betrifft nur indviduell die Verträge der Kollegen. Sehen wir anders (Mitbestimmung aus §87). Wie seht ihr das - Begründung gern mit Quelle :-)?


    Danke & LG Makuita

    Hallo Leute, inzwischen machen wir BR-Sitzungen nun also per Telko (der AG hat bestätigt, dass er Beschlüsse aufgrund dessen nicht anfechten wird). Korrekt laden müssen wir ja aber schon.


    Und nun bin ich zunehmend konfrontiert mit "arbeite wegen Kind später oder früher und kann daher nicht teilnehmen." Oder "arbeite zwar, aber Telko mit Kind dazwischen nicht möglich".


    Ich würde hier kein Ersatzmitglied nachladen. Bin aber unsicher. Wie seht ihr das?


    Danke und bleibt gesund! Makuhita

    Danke Dir! Langsam wird mir einges klarer...


    Gibt es hier Betriebsräte, die an (den Mitbestimmungspflichtigen Themen) der Reisekostenrichtlinie in ihrem Unternehmen mitgewirkt haben? Habt ihr eine BV zum Thema?


    Das Thema Vorschuss ist ja auch so ein Thema (soll es nicht geben laut Richtlinie. Zum Teil gibt es Firmenkreditkarten. Zum Teil soll aber auch vom Mitarbeiter ausgelegt werden. Was vor allem für Kollegen mit geringeren Gehältern unschön ist.). Habt ihr Erfahrungen damit? Konntet ihr gute Lösungen für eure Kollegen durchsetzen?


    Viele Grüße