Beiträge von Chaneira

    woher weisst Du das? die müssten doch eigentlich an den Wahlvorstand gerichtet sein und wenn die Wahl vorbei ist, dann werden die "normalerweise" nicht mehr geöffnet. Macht auch Sinn, weil ansonsten passiert das was Du hier äusserst:


    es wird Wahlmanipulation ver

    Ah sorry, die sind natürlich nicht geöffnet worden, da fehlt bei mir im Ursprungspost ein "evtl.".

    Ich gehöre als Ersatzmitglied zum Wahlvorstand, deswegen weiß ich von den Stimmen.

    Es ist halt kurios, dass morgens noch zwei Briefwahlstimmen im Briefkasten waren und nachmittags plötzlich die anderen drei. Die Post kommt bei uns immer morgens und nie nachmittags.


    Ich kann dir da gerade nicht folgen. Welche empfindlichen Infos existieren denn in einem Einmann-BR, die er an irgendwelche "Führungspersonen" ausplaudert, die nicht von dort kommen? Vertrauliche Inhalte können es doch dann schon nicht mehr sein, oder?

    Wir waren ja vorher ein 3er Gremium und es wurden unter Anderem auch Themen von Mitarbeitern besprochen, die diese als vertraulich deklariert haben. So zum Beispiel eine Beschwerde über eben jene Führungskraft. Und obwohl wir der Mitarbeiterin Vertraulichkeit versprochen haben, wanderte die Info über Beschwerdeinhalt und die sich beschwerende Person ohne Umschweife an die Führungskraft.

    Hallo Bernd,


    es gab Gegenkandidaten, allerdings gab es bereits im Vorfeld von besagten Führungskräften mehrere Versuche, die Wahl zu beeinflussen, sodass aktuell die Vermutung einer Manipulation naheliegend ist.

    Von den vier Mitarbeitern haben sich zwei ebenfalls zur Wahl aufstellen lassen.

    Zusätzlich sind heute kurz nach der Wahl drei Briefwahlstimmen aufgetaucht, die das Ergebnis verändert hätten, sprich, es wäre eigentlich ein anderer Kandidat BR geworden. Hier vermuten wir, dass diese absichtlich von jemandem aus dem Briefkasten entfernt wurden, weil bei den Briefwählern klar war, dass sie einen anderen Kandidaten wählen würden. Wir prüfen als Betriebsrat gerade die Möglichkeiten der Mitarbeiter, die Wahl wegen der Betrugsvermutung anzufechten.

    Hallo zusammen,


    wir haben heute einen neuen Betriebsrat wählen müssen.

    Um den Sachverhalt verständlich zu machen, muss ich etwas weiter ausholen: wir waren ein 3er Gremium und eines unserer BR-Mitglieder hat leider regelmäßig vertrauliche Inhalte an Führungspersonen ausgeplaudert. Als wir anderen zwei das spitz bekommen haben, haben wir sie uns natürlich geschnappt und ihr gesagt, dass das nicht geht und sie quasi jetzt die Möglichkeit hat, das zu unterlassen, oder wir sie andernfalls aus dem BR entfernen lassen.


    Sie ist dann ausgetreten und da wir keine Ersatzmitglieder haben, mussten wir umgehend neu wählen. In der Zwischenzeit hat sie allen in der Belegschaft erzählt, wir hätten sie raus gemobbt und man sollte uns nicht mehr wählen.

    Dieses Mal gab es auch nur ein 1er Gremium, weil wir arg geschrumpft sind und sie ist jetzt das Hauptmitglied.

    Vier Kollegen sind direkt nach der Wahl auf mich zugekommen, zwecks Misstrauensvotum, aber da bin ich nicht so fit drin. Wie müssen wir da genau vorgehen?

    Wir können es nicht riskieren, dass die empfindlichen Infos aus dem BR lustig an bestimmte Personen ausgeplaudert werden.


    Schonmal danke für eure Hilfe!

    2) war unser Chef nur die Marionette der höheren Ebenen ergo äußerst bequem für die höheren Herren. Da waren Führungsqaulitäten irrelevant.

    Exakt das ist bei uns auch der Fall. Markiert hier den Obermacker, ist bei der GF aber auch eher kleinlaut und hörig.

    Wir bleiben auf jeden Fall dran, dankeschön! :-)

    Ich hoffe mal, dass es jetzt anders ablaufen wird. Damals hatten wir keinen BR, der eben auch die Einigungsstelle anrufen oder einen Antrag beim Arbeitsgericht stellen konnte. Aber mal abwarten...

    Hallo zusammen,


    im Moment häufen sich bei uns die Beschwerden über einen MA in Führungsposition. Gegenstand der Beschwerden sind u.a. Diskriminierung aufgrund ethnischer Herkunft und Herabwürdigung aufgrund eines geringeren Bildungsstands.

    Das Problem mit dem MA ist uns natürlich nicht unbekannt und alle Beschwerden halten wir auch für berechtigt.


    Weil jedem klar ist, dass das Mobbing (ich nenn's mal verallgemeinernd so) schlimmer wird, wenn man das Problem thematisiert, gab es wohl auch lange Zeit keine Beschwerden mehr.


    Jetzt ist den Kollegen aber der Kragen geplatzt, weil der MA den Bogen einfach immer weiter überspannt und sie haben sich endlich getraut, sich an uns zu wenden.


    Jetzt stellt sich uns die Frage, ob wir die Beschwerden vorerst anonymisiert an die GF weitergeben können. Die sich beschwerenden MA wissen, dass wir deren Daten im Zweifel weitergeben müssen und sagen auch aktuell noch, dass sie trotzdem Stand halten. Können wir es irgendwie verhindern, dass der genannte MA den Kollegen das Leben zur Hölle macht, wenn er Wind von den Beschwerden kriegt? Durch kurze Fristen o.ä.?


    Ich hoffe, es ist einigermaßen verständlich und ihr könnt mir helfen :-)

    So speziell, dass das Gesetz nicht gilt?

    Ich weiß auch nicht, wie das gemeint ist. Die Neuwahlen werden aber jetzt eingeleitet. Unserem Gewerkschaftssekretär war die Lösung in meinem Ausgangspost nämlich auch nicht bekannt und er hat auch klar gesagt, dass das rechtlich nicht haltbar ist.


    Eine Frage habe ich aber noch: Der GWS sagte, dass wir, also der verbliebene BR, zurücktreten müssen und die Geschäfte bis zum Einsatz des neuen BR weiterführen müssen/können (machen wir auch). Aber ich dachte, wenn wir in Unterzahl kommen, sind Neuwahlen sowieso verpflichtend, egal ob wir zurücktreten oder nicht.

    Sorry für die Anfängerfragen, aber wir sind auch noch ein frischer BR ohne erfahrene alte Hasen :-(

    Hierzu gibt es Kommentare (Kittner, Däubler, ...) das scheint mir sicherer als bei der Gewerkschaft nachzufragen, denn die Antwort die du uns von deiner Gewerkschaft geschickt hast konnte ich nirgends nachlesen.

    Die Antwort kam ja nicht von unserer Gewerkschaft, der befreundete BR ist in einem ganz anderen Bereich tätig. Da mir das halt auch komisch vorkommt. hab ich ja nachgefragt :-)


    Der GBR prüft da wohl gerade auch nochmal sämtliche Möglichkeiten, da unser Betrieb offensichtlich ein wenig speziell ist. Wieso auch immer. Mal schauen, was die so sagen.

    Hallo zusammen,


    unser BR bestand bisher aus einem 3er Gremium, leider ohne Ersatzmitglieder.

    Nun hat ein Mitglied sein Amt als BR niedergelegt (wir vermuten, nicht ganz so freiwillig...).


    Jetzt sind wir also nur noch zu zweit und müssten ja strenggenommen nach §13 Abs. 2 BetrVG Neuwahlen durchführen. Ein befreundeter BR von mir (andere Firma) erzählte mir mal von einem ähnlichen Fall in deren BR (Austritt im Januar und Neuwahl im darauffolgenden Jahr Juni) und damals hatte ihnen der Gewerkschaftssekretär wohl erklärt, dass es die Möglichkeit gebe, den BR auch in Unterzahl - sofern Beschlussfähig - weiterzuführen, wenn eine Neuwahl zu kurz vor einer regulären Wahl liegt. Für Beschlüsse könnte man, um eine ungerade Zahl der Abstimmenden zu erreichen, den GW-Sekretär einladen und er würde dann das ausgeschiedene Mitglied ersetzen. Ist das so richtig? Können wir die Neuwahlen umgehen? :/

    Den GW-Sekretär hab ich natürlich auch schon gefragt, der ist aber erst nächste Woche wieder im Büro. Und ihr wisst ja, in solchen Fällen ist die GL immer ganz besonders hinterher ;-).

    Hallo zusammen,

    eines unserer BR-Mitglieder hat ihrem Vorgesetzten den Lesezugriff für ihr Postfach entzogen, weil dort natürlich auch BR-Interna abgelegt sind und sie das Gefühl hat, dass er da auch gerne mal reinschauen würde. Der Vorgesetzte ist jetzt natürlich ziemlich sauer und meint, sie sei dazu verpflichtet, ihm Lesezugriff zu gewähren, weil sie seine Angestellte sei.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Geschichte mit dem Lesezugriff allgemein eher nicht erlaubt, im Gesetz aber eine Grauzone ist. Nun suchen wir nach einem schriftlichen Nachweis, dass sie nicht verpflichtet ist, ihrem Vorgesetzten den Lesezugriff zu gewähren, schon gar nicht, wenn sie im BR sitzt. Im Netz finde ich aber nur Gesetztestexte zur Privatnutzung vom geschäftlichen Account.

    Kann mir da jemand weiterhelfen?

    Schonmal lieben Dank im Voraus.

    P.s.: ich wäre euch sehr dankbar, wenn wir wirklich nur das gefragte Thema diskutieren könnten und nicht über die Postfachnutzung im Allgemeinen :-)

    Hallo zusammen,

    wir haben hier aktuell ein großes Problem mit einem unserer Mitarbeiter. Der ist schon immer sehr schwierig und hart an der Grenze zum Mobbing gewesen. Jetzt übertritt er die Grenze aber regelmäßig, mobbt, was das Zeug hält, schwärzt Kollegen an und verhält sich einfach vollkommen respektlos.

    Allein wegen des ständigen Mobbings hätte er eine Abmahnung mehr als verdient, mehrere MA sind nun zusammen an uns (BR) herangetreten mit der Bitte um Unterstützung.

    Der BR kann ja nicht "ordentlich" abmahnen wie der AG, also jedenfalls nicht so, dass eine Kündigung die Folge sein kann. Nun mahlen die Mühlen unserer Firma aber seeehr langsam und da wir nur ein kleiner Standort sind, der den Sachverhalt an den AG weitergeben muss, kann das mit der Abmahnung dauern.

    Daher denken wir gerade darüber nach, den betreffenden MA als BR abzumahnen mit dem Hinweis, dass bei Wiederholung des Verhaltens eine Meldung an den AG erfolgt, in der um eine ordentliche Abmahnung ersucht wird.

    Mit dem betreffenden MA zu sprechen hat tatsächlich keinen Wert, weil a) schon mehrfach mit ihm darüber gesprochen wurde und b) seine Sozialkompetenz im Bereich eines auf dem Gehweg platzierten Hundehaufens liegt.

    Würdet ihr da auch den Weg der Abmahnung durch den BR gehen? Oder direkt an den AG wenden? Oder einfach nix (was ja eher suboptimal ist, weil wir ja auf die anderen MA achten müssen)?

    Ich bedanke mich schonmal im Voraus für eure Hilfe :-)

    Okay, ich habe den Stimmzettel unter Zeugen aus der Wahlurne genommen, den Vorfall schriftlich dokumentiert und den Dokumenten-Zettel von einem weiteren Wahlvorstandsmitglied unterschreiben lassen.

    Alles zusammen habe ich jetzt in einen Umschlag getan und werde den Vorfall auch im Wahlprotokoll vermerken.


    Vielen Dank für eure zahlreichen und vor allem sehr hilfreichen Ratschläge!:)

    Die Umschläge waren alle fachgerecht vorhanden, er hat alles hier geöffnet.

    Der Kollege ist jetzt im Urlaub, daher hatte er auch um eine Briefwahl gebeten.