Beiträge von Miki

    Hi Bernd_47,

    vielen Dank - simpel, aber gefällt mir!


    @Nordfriese: Das weiß ich, deshalb hatte ich geschrieben "erzwungenes Gespräch.." Klar, ich hab ein Recht dass sie die Verhandlungen mit der SBV anfangen, aber ohne Rückendeckung verläuft das leider im Sande und genau das wurde mir schon im Vorfeld angedroht..

    Danke euch für die Antworten, aber für mich bzw. das Unternehmen ist eine solche Formulierungen bereits ein Meilenstein, weil sich dann nämlich endlich mal jemand in einer Bewerbung als schwerbehindert "outen" würde. In der Vergangenheit passierte dies nur einmal und nur dann wird die SBV überhaupt beteiligt.

    Jetzt kommt: Dann müsste das der BR durchsetzen... => Ja, haben wir aber nicht. Wir haben eine Mitarbeitervertretung die als BR agiert, aber nach dem Gesetz keine ist. Demnach Unterstützung der SBV = 0!

    Über das erzwungene Gespräch einer Inklusionsvereinbarung mache ich mir ehrlich gesagt keine großen Hoffnungen und unseren AP beim Inklusionsamt findest garantiert dort wieder, wo du ihn hast stehen lassen. Ums mal freundlich auszudrücken...

    Wäre also wirklich super hilfreich, wenn ihr mir bei der Formulierung Tipps geben könntet. Danke

    Hallo Kollegen,

    mein AG (kein öffentl. AG) hat sich nach einigen Diskussionen bereit erklärt in zukünftigen externen Stellenanzeigen anzugeben, dass er auch Bewerbungen von Schwerbehinderten/Gleichgestellten annimmt. Er möchte aber auf keinen Fall eine Formulierung drin haben, wie: "bei gleicher Eignung... bevorzugt.." o. ä.

    Es soll für alle Bewerber die gleiche Chance geben. Habt ihr eine Idee, wie ich diesen neuen Zusatz formulieren könnte?

    Bitte nur konstruktive Vorschläge. Ich bin schon froh, dass ich soweit gekommen bin, trotz immensen Widerstands.

    Danke und Grüße

    Hallo Zusammen,

    folgender Sachverhalt.

    Unsere HR-Manager sind aktuell nicht über die Namen der sb/gg Mitarbeiter namentlich informiert (nur deren Chef) und die sagen natürlich berechtigter Weise, wie sie die SBV über z. B. interne Bewerbungen von sb informieren sollen, wenn sie diese selbst nicht kennen.

    Es soll nun die Namensliste, die der SBV zugesandt wird, für alle in der Personalabteilung zugänglich gemacht werden, allerdings stehen da auch Grad der Behinderung, Befristungen etc. drin - gehen diese Angaben die Kollegen was an?

    Wie habt ihr das bei euch geregelt?

    Eine Personalerin wollte wissen, ob und wie sie zu antworten hat, wenn sie bei internen Bewerbungen von der Führungskraft gefragt wird, ob der Bewerber sb/gg ist?

    Ich würde sagen, gar nicht, da die Frage m. E. schon gegen das AGG verstößt - was denkt ihr?

    Danke und Grüße

    Hallo whoefner,

    in dem Beitrag steht: "Du hast Anspruch auf alle Bewerberunterlagen und Teilnahme an allen Bewerbergesprächen..."

    Mein AG beruft sich auf §178, dass dies nur der Fall ist, wenn sich jemand proaktiv als sb/gg outet/bewirbt - (dies kam bei uns im vergangenen Jahr nur einmal vor und ich wurde weder eingeladen/informiert - habs nur über Umwege erfahren..) oder Vermittlungsvorschläge der Bundesagentur für Arbeit von sb Bewerbern vorliegen (letzeres kommt schon deshalb nicht vor, weil mein AG diese gar nicht über offene Stellen informiert - Aussage AG hierzu: "..das macht keine Firma, da kämst Du ja zu nix anderem mehr.." Aussage Inklusionsamt: "..sie sind als nicht-staatliche Firma nicht dazu verpflichtet sb MA einzustellen... Sie können es als SBV empfehlen dass man z. B. die Agentur für Arbeit über Vakanzen informiert, aber erzwingen können Sie gar nichts..."

    Meine Fragen hierzu.

    Hab ich nun wirklich Anspruch auf alle Bewerbungsunterlagen/Bewerbungsgespräche und wenn ja, wo ist das so geregelt? Bin seit einem Jahr im Amt in einem großen Unternehmen und war bisher nie bei einem Vorstellungsgespräch dabei/eingeladen.

    Wie kann ich durchsetzen, dass die Prüfplicht, Meldepflicht (§164 / §178) und die SBV Beteiligung eingehalten wird? Auf einen Betriebsrat (wir haben nur eine AG-freundliche Mitarbeitervertretung, keinen Betriebsrat) kann ich nicht zählen... Hab ich denn wirklich keinerlei Handhabe, wie mir das Inklusionsamt sagt?

    Vielen Dank vorab.

    Hallo Zusammen,

    bei uns möchte eine Führungskraft einen sb AN zeitgleich drei :shock: Mal abmahnen. Zwei mal "Betriebsfrieden gestört" - hier wird zwei Mal ein Zitat an einen Kollegen gegen die Firma und einmal als Arbeitsverweigerung (Verhaltensbediingt) abgemahnt. Noch wurde nichts versandt, aber die Führungskraft hat noch weitere Abmahnungen für andere Kollegen in der Pipeline, die aber nicht SB sind. Scheint also eine Art Profilneurose zu sein.

    Meine Fragen:

    • Kann man wirklich zeitgleich 3 Mal abmahnen oder soll eine Abmahnung nicht als Rüge-/Warnfunktion dienen und einem weiteren Vergehen vorbeugen?

    Als neuer unerfahrener SBV habe ich versucht im Internet fündig zu werden. Hier steht z. B. bei Abmahnung.org, dass sowohl SBV, als auch Integrationsamt vorab anzuhören sind.

    • Ist das IA bei Abmahnungen zuständig oder nur bei Kündigungen? (wobei ich bei einer FK die zeitgleich 3 Mal abmahnen will, davon aus gehe dass sie eine Kündigung des sb ANs anstrebt.

    Ich würde jetzt versuchen auf eine Abmahnung runter zu verhandeln oder hättet ihr eine andere Idee? Bye the way: Es wird schwer oder fast unmöglich eine Verbindung zwischen den Abmahngründen und der Behinderung darzustellen.

    Danke euch vorab! Grüße

    Hallo Zusammen,

    erstmal vielen Dank für eure Antworten. Ich finde es toll, dass es dieses Forum gibt und das man hier als Newbie an kompetentes Feedback kommt.

    Hat denn jemand schon Erfahrung mit einer Rechtsberatung?

    Muss man hier als Betroffener sich selbst darum kümmern oder kann sich die SBV für ihren Schützling mit Kostenübernahme vom AG rechtlich beraten lassen, welche Möglichkeiten es gibt?

    Viele Grüße

    Hallo, nein - kein öffentlicher AG/Kirche etc.

    Ein AG der einfach sein eigenes Süppchen kocht und natürlich viel dafür tut, dass kein BR gegründet wird. Das ganze fußt auf einer Satzung die die Mitarbeitervertretung mit dem AG verfasst und unterschrieben hat. Ob dieses Konstrukt vor einem Arbeitsgericht anerkannt werden würde, lasse ich mal unkommentiert.

    SBV wurde davon losgelöst gewählt. Wir (ca. 30) sb Kollegen haben uns zusammengetan und einen Wahlvorstand organisiert, der die Wahl offiziell für alle sb/Gg. Kollegen vollzogen hat.

    Grüße

    Danke für die Antwort.

    Ich verstehe die Verwirrung. Wir haben keinen Betriebsrat nach dem § Gesetz.

    Wir haben aber eine arbeitgeberfreundliche Mitarbeitervertretung, die die Aufgaben eines BR wahrnimmt. Auf die kann ich aber als sb Mitarbeiter/SBV nicht zählen.

    Grüße

    Hallo,

    eine Frage hierzu.

    Die Perso beruft sich darauf, dass die "Funktion" sich nicht ändernt, sondern nur das Aufgabengebiet (z. B. neue Herstellerverantwortung) und somit keine Versetzung nach Betr.VG vorliegt.

    Hat man als SBV dann überhaupt eine Handhabe gegen die Versetzung/Umsetzung vorzugehen? Betriebsrat gibt es nicht.

    Danke und freundliche Grüße!

    Vielen Dank erstmal.

    Hatte vergessen zu erwähnen, dass ich neu in dem Amt bin und es dieses bisher nicht gab, von dem her kann es durchaus sein, dass ich hiermit überfordert bin.:oops: Zudem bekomme ich intern nur Gegenwind (Perso, Betriebsrat - seeeehr AG-freundlich, Abteilungsleiter). Selbst das Inklusionsamt München sagte mir telefonisch, ich müsste mich fügen, weil der AG das Direktionsrecht hat, außer der AG verstößt gegen ein gültiges Gesetz und wenn dann muss ich persönlich klagen, weil der "Versetzungsschutz" ein persönliches Recht sei. Allerdings klang das für mich auch sehr nach "ich glaube.." und nicht nach Wissen.

    Hmm, jetzt hab ich zwar jede Menge Gesetzestexte und Kommentare und keine Lösung :x

    Wenn noch jemand ne Idee hat - bitte gerne Antworten. Danke!

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin SBV in unserem Unternehmen und Schwerbehindert/Gleichgestellt. Jetzt soll ich intern versetzt werden in eine Abteilung die vor der Auflösung steht und der Chef vor der Künding (wie ich aus der Betriebsratssitzung weiß, aber noch nicht kommunizieren darf). Jetzt könnte man natürlich mutmaßen, dass es Absicht ist, mich in diese Abteilung zu "schieben", um mich ordentlich kündigen zu können (Abteilung wird aufgelöst) oder meine Position zu schwächen.

    Ich selbst habe gar keine Ambitionen zu wechseln und der Job macht mir Spaß. Mir wurde nur mehrfach gesagt, dass man mit mir wg. Fehltagen (krank, SBV-Tätigkeiten) einfach zu schlecht planen könnte. Schriftlich hab ich das leider nicht.

    Jetzt meine Frage, habe ich irgendeine Handhabe gegen die ungewünschte Versetzung vorzugehen oder wenn nicht, wie ich am schlausten vorgehe, um später nicht ohne Position und Amt dazustehen.

    Danke und VG

    Miki