Beiträge von Lilex

    Habt Ihr einen MTV? Dann kann es auch nämlich sein, dass ein Seminartag - unabhängig davon, wie lange das Seminar dauert - einen kompletten ARbeitstag bezahlt wird. Allerdings nichts über die reguläre AZ hinaus. Habe auch den Fehler gemacht und bin entweder vor oder nach einem Seminar noch arbeiten gegangen. (Seminar bsp. 5 Std., Wegezeit 3 Std. und dann noch 3 Std. gearbeitet). Da gabs weder Zeitgutschrift noch Vergütung für die Zeit, die über meine AZ hinaus ging. Also besser nochmal nachschauen.

    Hallo Cassidy,


    danke für den Hinweis. Aber in meinem Vertrag zur TZ steht drin, dass ich jederzeit weiter in TZ arbeiten kann oder die TZ verringern kann oder auch wieder Vollzeit arbeiten kann.


    Außerdem sehe ich das nicht als hin und her wechseln an. Ich habe ab 2018 TZ. Das erste Jahr 35, das zweite Jahr 33 Stunden. Dann bin ich im August ´19 in AU gegangen bis jetzt. Jetzt im September ist die Frist der TZ abgelaufen. Da ich aber höchstwahrscheinlich erst im Dezember wieder "richtig" arbeiten gehe, warum soll ich da nicht erst ab Dezember die neue TZ beantragen?


    Mag mein AG sein, wie er will. ABer in dieser Beziehung ist er sehr flexibel. Zumal er ja auch Kosten spart bei meiner TZ. Und das ist für meinen AG stets das Wichtigste. Ich habe auch die UNterstützung vom BR, von der SBV und von unserer "Gesundheitsmanagerin".


    LG Lilex

    Lilex : Da der AG ohne einen erneuten Teilzeitantrag davon ausgehen muss, dass Du dauerhaft wieder in Vollzeit bist, muss er Dir imho auch das Urlaubsentgelt einer Vollzeitkraft bezahlen.


    § 11 (1) BUrlG (Fettung von mir): Das Urlaubsentgelt bemißt sich nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, das der Arbeitnehmer in den letzten dreizehn Wochen vor dem Beginn des Urlaubs erhalten hat, mit Ausnahme des zusätzlich für Überstunden gezahlten Arbeitsverdienstes. Bei Verdiensterhöhungen nicht nur vorübergehender Natur, die während des Berechnungszeitraums oder des Urlaubs eintreten, ist von dem erhöhten Verdienst auszugehen.

    Danke, Winfried! Dann sollte ich meinen neuen Teilzeitantrag erst sehr spät stellen ;)

    Schau doch mal ins Gesetz Lilex


    Entstehung des Urlaubsanspruch und Urlaubsentgelt sind doch 2 völlig unabhängige Sachen


    Urlaubsentgelt ist in § 11 BUrlG geregelt und da steht nun mal " 13 Wochen vor Urlaubsbeginn"

    Dann müsste ich demnach das Entgelt bekommen, dass ich ohne Krankengald gehabt hätte. Sprich, auf meine aktuelle Teilzeit von 33 Stunden. Ist ja auch okay. Hatte einen Denkfehler. Dacht, wenn ich ab 01.09. wieder vollen Anspruch auf Arbeitsentgelt hätte, wäre das beim Urlaub auch so. Aber auch das verminderte Urlaubsentgelt ist ja noch höher als das Krankengeld.

    Wenn das das Gewerbeaufsichtsamt erfährt, zahlt die als AG verantwortliche Person dafür bis zu 15.000 € Ordnungswidrigkeitenstrafe.


    Ganz abgesehen davon ist ein BR, der bei so etwas zusieht, sehr verantwortungslos.

    Ich habs versucht! Hab tagelang gesessen und die Dienstpläne der letzten 2 Jahre durchgeackert. Hab alle Schichten am Stück, Anzahl Schichten im MOnat usw. aufgeschlüsselt. Da kam z. B. auch raus, dass ein MA 24 Schichten mit nur 2x1 Tag frei zwischendrin gemacht hat. Der BR saß mit dem AG und der AG hat die so mit Gesetzen etc. zugetextet, dass der BR zum Schluss nachgegeben hat.



    Außenstelle? Möglicherweise gar ein eigener Betrieb? 22 Leute reichen für einen eigenen Betriebsrat ja aus.

    Dann koppelt man sich allerdings komplett von der Verhandlungsmacht der 700 MA ab. Wäre aber vielleicht eine Lösung, wenn ihr generell nicht mit bedacht werdet.

    Ja, Außenstelle. Mit ca. 70 km Entfernung zur Hauptstelle. Hatte hier schon angefragt deswegen. Und ja, wir könnten einen eigenen BR gründen. Nur will keiner :-( Die MA sind so oft auf die Schn.... gefallen mit dem BR, dass sie denken, dass auch sie nicht viel mehhr ausrichten können. Hab mir schon den Mund fusslig geredet. Und ich als 1er Gremium habe die Befürchtung, dass ich das nicht schaffe :-(

    Ich antworte mal so:


    "Ist die Rufbereitschaft denn überhaupt in den AVen vereinbart?" - In den älteren AVen nicht. In den neueren ja. Bei den älteren Verträgen wurde ein Nachtrag erstellt, den die MA unterschrieben haben. Allerdings war der Sinn der RB nur, im Störfall des Kranes Radlader zu fahren. Später hat dann der neue Chef die MA, die Springer waren, auch bei Krankheitsfall im Leitstand rangeholt. Dann gab es natürlich Fälle, wo der Kran ausgefallen ist und der Bereitschaftler bereits im Leitstand saß. Dann wurde herumtelefoniert, wer denn Zeit hätte, den Radlader zu fahren.

    Erklärung Springer: 2 der betreffenden MA haben Ausbildung in der Holzannahme UND Leitstand.


    "Ist sie angemessen vergütet?" Ja, die ist soweit in Ordnung.


    "Wie ist denn bei faktischen Einsätzen die Einhaltung des ArbZG gewährleistet, sprich wie werden Höchstarbeits- und Ruhezeiten eingehalten?" - Da ist nichts gewährleistet bzw. geregelt. Hinzu kommt noch, dass die meisten betreffenden MA weiter weg wohnen und einfache Fahrtzeiten bis zu 1,5 h haben. Wenn dann ein MA bspw. nachts um 1 Uhr geholt wird und 3 Stunden Radlader fährt, musste er manchmal sogar zur Frühschicht kommen, da durch Personalkürzung einfach keine weiteren MA zur Verfügung stehen. Jedensfalls nicht immer.


    "Und: Wie zur Hölle kann ein BR da nur zusehen, ohne die Notwendigkeit einer BV zu verstehen?" - Tja, DAS ist jetzt die Frage. ICH weiß es nicht. Ich vermute, dass wir paar MA in der Außenstelle (22 Leute gegen über 700 MA) einfach nicht für genug wichtig genommen werden, um da Zeit und Nerven zu investieren :-(

    Nein


    der Urlaubsanspruch im laufenden Arbeitsverhältnis beinnt am 01.01..


    https://www.arbeitsrecht.org/m…teht-der-Urlaubsanspruch/

    Dann verstehe ich das so: am 01.01. beginnt der Urlaubs- und somit auch der Urlaubsentgeltanspruch. Wenn ich dann im Laufe des Jahres meine AZ verkürze, bleibt der volle Anspruch bestehen? Umgekehrt - wenn ich am 01.01. verkürzt arbeite und dann in VZ wechsele, besteht lediglich Anspruch entsprechend des verringerten Entgelts zu Beginn des Jahres?

    Auch wenn sich die MA einig sind, muss der BR zumindest streng prüfen. Wir hatten den Fall, dass ein Kollege in einem Monat freiwillig 27 Schichten machen wollte. Freiwillig. Der AG sagte "Ich bin da raus, er hat es ja angeboten. Da muss ich nicht aufs ArbZG achten". Der BR hätte handeln müssen!


    Dass der Kollege dann krank geworden ist, und der AG dann seine gesamten 27 Schichten UND nochmal 27 Schichten für die Vertretungen zahlen musste, steht auf einem anderen Blatt ;-)

    Das mit der Frühschicht sollte nur ein vereinfachtes Beispiel sein, um die festen Bereitschaftszeiten zu erklären. Alle 6 MA (bzw. jetzt nur noch 4) waren in den Rhythmus eingebunden.


    Leider ist nicht viel geregelt dazu. Der MA, der gerufen wurde, "durfte" dann am nächsten Tag etwas später kommen. Eine BV gibt es nicht. Ich weiß, das lässt sehr zu wünschen übrig :-( Nur ich als eBRM werde vom BR da nicht so ganz für voll genommen.

    Sollte ein Rufbereitschaftseinsatz erfolgen, darf dadurch trotzdem nicht die tägliche Arbeitszeit von 10h überschritten werden. In so einem Fall würde ab da ein Kollege die "ungeplante Rufbereitsschaft" freiwillig übernehmen zu "besseren Konditionen. Das kommt bei uns aber sau selten vor.


    Sollte beispielsweise nachts ein Einsatz sein und dadurch die 11h Ruhezeit bis zum Schichtbeginn nicht eingehalten werden, fängt er später an und die Zeit wird gutgeschrieben. Sollte der Einsatz so spät sein, dass er nur noch regulär 2h kommen müsste, kann er komplett zu Hause bleiben und kriegt die Zeit gutgeschrieben.


    Jetzt weiß ich natürlich nicht für was bei euch die Rufbereitschaft genutzt wird. Bei uns geht es um IT-Service und Logistik(die aber nur Samstags). Ist auch immer stark davon abhänig ob ich den kompletten zeitraum zwingend abdecken muss. Unser AG lebt halt mit dem Risiko, dass sich kein freiwilliger findet wenn der erste die Arbeitszeit voll hat.

    Wir sind ein Holzkraftwerk. Und es nennt sich Holzbereitschaft. Das heißt, wenn die Holzleute nicht da sind (nachts und am WE) und der Kran zur Beschickung der Anlage fällt aus, muss einer reinkommen und Holz mit dem Radlader zur Beschickungsanlage befördern. Sonst muss die Anlage abgefahren werden und das kostet natürlich ne Menge Kohle.

    Wäre es möglich, dass die Rufbereitschaft dann beginnt, wenn der/die AN im Gleitzeitmodell aufhört zu arbeiten, und dann endet, wenn der/die AN im Gleitzeitmodell wieder die Arbeit beginnt, bzw, sollte er/sie am Folgetag nicht arbeiten, dann endet, wenn die Kernzeit des Gleitzeitmodells beginnt?

    Ich denke schon, dass dies möglich ist. Muss halt endlich alles mal in einer BV geregelt werden. Man muss sich nur mal Zeit nehmen und darüber reden. Habe jetzt ja einige gute Ideen aufgegriffen und könnte theoretisch mal einen ersten Entwurf für eine BV erstellen.

    Und schon wieder hab ich eine Frage. Einige meiner Kollegen waren im 2-Schichtbetrieb beschäftigt (Mo-Fr) und hatten abwechselnd Rufbereitschaft. Betraf es die Frühschicht (die geht von 6-14 Uhr), ging die Bereitschaft 14 Uhr los bis zum nächsten Morgen 6 Uhr. Ab Freitag von 14 Uhr bis Montag wieder 6 Uhr.


    Das nur mal am Rande. Es gab also festgelegte Bereitschaftszeiten.


    Nun mussten diese MA in Tagschicht mit Gleitzeit wechseln. Der AG hätte es natürlich am liebsten, wenn er den MA auch hier feste AZ vorschreiben kann. Die MA sehen das aber anders und möchten ihre Gleitzeit nun flexibel entsprechend unserer BV Gleitzeit gestalten. Das ist von den Arbeitsaufgaben her auch durchaus machbar.


    Wie verhält es sich nun mit der Rufbereitschaft? Da kann man ja keine festen Zeiten mehr vorgeben, weil dann evtl. Lücken in der Zeit entstehen. Zum Beispiel arbeitet ein MA mal nur bis 13 Uhr und 14 Uhr würde die Bereitschaft losgehen.


    Wie kann man das regeln?

    Ok, ich behalte das im Auge! Bei neuen MA ist es aber so, dass sie erst mal zu allem ja und Amen sagen. Unser AG hat ja in der Checkliste für neue MA sogar die Abfrage der persönlichen Telefonnummer drin. Ich konnte noch den Vermerk "freiwillig" ergänzen. Aber als Neuer will man ja nicht gleich negativ auffallen und gibt die Nummer erst mal raus. Angeblich wegen der Bereitschaft, aber dafür gibt es Diensthandy....

    Oha, das kann ja böse enden.


    Also okay wäre es, wenn 1 DP mit den AU- und Urlaubsangaben (natürlich auch andere Abwesenheiten, bspw. Frei nach MTV) zur Lohnrechnung geht und ein "bereinigter" DP für den Aushang? Da würde dann bei Abwesenheit einfach ein Strich stehen oder leer bleiben, wie es jetzt auch bei normalem Frei gehandhabt wird.


    Als ich das damals bei dem E-Schichtbuch durchgesetzt hatte, begannen die Chefs ja, die MA unterschreiben zu lassen, dass sie auch weiterhin mit solchen Einträgen einverstanden sind. Das fand ich noch okay, da es da wirklich individuelle Absprachen sind. Mittlerweile wird das aber gar nicht mehr eingetragen, weil es den Chefs wohl zu mühsam war, vorher immer zu schauen, ob ein Einverständnis vorliegt.


    Ich gehe sehr stark davon aus, dass der AG das auch beim DP versuchen wird. Nur um sein Gesicht zu wahren und nicht zugeben zu müssen, dass sie mal nicht die Regeln eingehalten haben. Da aber normalerweise ein Kollege den DP erstellt (der Chef nur in Vertretung), wäre es doch eine Zumutung für den Kollegen, da immer erst zu schauen, ob er was eintragen darf oder nicht. Immerhin ist die Erstellung des DP nur eine Nebenaufgabe neben seinen eigentlichen Aufgaben.

    Danke schön :-) Werde einfach mal abwarten. Den Urlaub nehm ich ja so oder so.


    Das 13. Gehalt müsste aber auf jeden Fall voll gezahlt werden, da sich die Höhe nach dem aktuellen Novembergehalt richtet.


    LG Lilex


    Nachtrag: Jetzt beim Berechnen meines Urlaubsentgeltanspruches tauchte eine weitere Frage auf:


    Unabhängig von meiner Konstellation - ein MA in Vollzeit nimmt Anfang des Jahres seine gesamten 30 Tage Urlaub, obwohl der Anspruch erst über das gesamte Jahr aufgebaut wird. Mitte des Jahres muss er aus was auch immer für Gründen in Teilzeit arbeiten und kürzt seine AZ um 50%. Müsste er nun für 15 Tage seines Urlaubs Entgelt zurückzahlen?

    Bei uns nennt sich das Krank ohne Schein und die MA dürfen das bis max. 3 Tage am Stück nutzen. Vermute mal, dass dies das Karenzkrank ist?


    Mal abgesehen davon, was das der Datenschutz eigentlich noch zu beachten wäre :P


    Bei uns steht es auch im DP. Da er vor Ort aushängt, kann ihn auch jeder externer Besucher sehen. Ich hatte schon durchgesetzt, dass AU-Meldungen u. ä. nicht ins elektronische Schichtbuch eingetragen werden, da dort sehr viele andere Abteilungen Einblick haben und die es nichts angeht, wann wer wie oft und wie lange krank ist. Chef war natürlich stinkesauer, dass er seine Anweisung zurücknehmen musste :-)


    Allerdings wüsste ich nicht, wie wir das im DP weglassen können, da der DP Grundlage für die Lohnzahlung ist. Heißt: Lohnbüro bekommt DP und macht die entsprechende Lohnzahlung fertig. Wenn nun AU fehlt, wird es schwierig. Die MA haben ihren Urlaub auch nur im DP stehen, da wird nicht extra noch beantragt. Der U gilt als bestätigt, wenn der DP unterschrieben ist.


    Ich glaube fast, man kann nicht immer streng an die Vorschriften anlehnen, oder?

    Verträge sind Verträge

    Was genau da drin steht weisst nur DU

    Nichtsdestotrotz finde ich persönlich deinen Plan "missbräuchlich".

    Ich habe einen AV über Vollzeit 38 Stunden. Nach Beantragung meiner AZ-Verkürzung bekam ich eine Vertragsergänzung mit der beantragten AZ. Dieser Ergänzungsvertrag ist immer befristet auf 1 Jahr. Also gehe ich davon aus, dass ich automatisch wieder in Vollzeit falle, wenn das Jahr vorbei ist und ich nichts weiter beantragt habe.


    Ich finde es nicht missbräuchlich, da ich in meinen über 30 Jahren Firmenzugehörigkeit schon genug zu meinen Ungunsten behandelt wurde. Und auch meine Kollegen wurden jahrelang um ihnen zustehende Zuschläge "betrogen". Aber das ist ein anderes Thema. Wenn ich das legal ausnutzen kann, mach ich das ;-)


    Das dürfte so nicht funktionieren.

    Abgesehen davon, dass der Urlaubsentgeltanspruch aus den 13 Wochen vor Urlaubsantritt berechnet wird, muss laut BAG der Urlaubs- bzw. Urlaubsentgeltanspruch auf die Zeit berechnet werden, in der der Urlaubsanspruch entstand.

    In Lilex Fall also 33/38tel.

    https://efarbeitsrecht.net/vol…it-und-urlaubsansprueche/

    Danke für den Link! Das wird für meinen AG ja wieder sehr schwierig. Ich hatte ja bis August 2018 Vollzeit, dann 1 Jahr 35 h und jetzt bis Ende August 33 h. Da ist der wieder überfordert mit den Berechnungen ;-)


    Du schreibst: "Abgesehen davon, dass der Urlaubsentgeltanspruch aus den 13 Wochen vor Urlaubsantritt berechnet wird...". Ich hatte aber Krankengeld. Wird das dann von dem eigentlichen Entgelt berechnet, dass ich ohne AU gehabt hätte?


    LG

    Hallo,


    bei mir zeichnet sich nach fast 1 Jahr AU eine Rückkehr ins Arbeitsleben ab. Bevor ich krank wurde, arbeitete ich in Teilzeit (statt 38 nur 33 h/Woche). Antrag dafür leif aus gesundheitlichen Gründen. Ich hatte unbefristet beantragt, stattgegeben wurde die TZ jeweils jährlich. 1x hatte ich schob verlängert, klappte allesbestens. Das Krankengeld läuft ja auch auf Basis Teilzeit.


    Nach meiner Rehaphase (Schulter-OP) würde ich eine Wiedereingliederung machen. Da sind ja meine arbeitsvertraglichen Stunden noch egal. Im August läuft allerdings die Frist meines TZ-Vertrages aus und da müsste ich ja theoretisch wieder in Vollzeit sein. Nun dachte ich miraber, dass ich nach der WEG erst mal meinen ganzen Urlaub noch nehme (60 Tage). Den würde ich dann ja gerne in der Vollzeit-Phase nehmen. Da bekomme ich den voll bezahlt und im November auch das 13. Gehalt ungekürzt. Ab 01.12.würde ich dann wieder TZ beantragen, wenn ich dann wieder arbeite. Gibt es - außer dem Umstand, dass das mein AG nicht nett finden würde - einen triftigen, arbeitsrechtlichen Grund, dass der AG das ablehnen kann?


    LG Lilex

    Evtl. als Diskussionsgrundlage mit dem Personalbüro:
    Dann reist du nur noch während deiner regulären Arbeitszeit. Somit würden natürlich auch noch Übernachtungskosten entstehen.

    Das mache ich bereits so, wenn ich zu Seminaren muss, zu denen die Firma mich schickt. Meist gehen die sogar bis 17 Uhr. Da fahre ich dann schon Mittag los, damit ich pünktlich zu Hause bin. Anders herum mache ich es aber auch: Geht eine Schulung jetzt nur 1 oder 2 Stunden, gehe bzw. fahre ich dann auch direkt heim, da hier der MTV sagt, dass bei Seminaren etc. unabhängig von der tatsächlichen Dauer ein gesamter Arbeitstag vergütet wird.


    Nur BR-Arbeit sehe ich persönlich etwas wichtiger an, dass ich da nicht frühzeitig weg möchte.

    Im MTV steht sinngemäß, dass bei einer DR lediglich die tatsächliche AZ bezahlt wird. Sollte die Wegezeit aber innerhalb der eigentlichen AZ liegen, dann wird sie vergütet.


    Wie kommt denn dann unser BR drauf, dass die gesamte Zeit vergütet wird? Bei ihnen (dem BR) wäre das so.


    Ich würde es aber als Nachteil für mich sehen, da ich das einzige BRM wäre, die außerhalb arbeitet und dadurch halt diese Wegezeit habe.

    Hallo und sorry, wenn ich nerve. Aber ständig werden mir unterschiedliche Regelungen erzählt.


    Ich habe vor, bei der nächsten BR-Wahl eine eigene Liste zu erstellen. Vorausgesetzt, ich habe Glück und werde ein ordentliches BRM, tauchen bei mir Fragen zur Arbeitszeit auf.


    Jetzt als EBRM werde ich z. B. zu einem BR-Workshop eingeladen. Dieser findet am Hauptsitz statt, zu dem ich hin und zurück ca. 3 Stunden Fahrtzeit habe. Der WS selbst geht von 8:30 - 15:30 Uhr (7 h). Somit komme ich auf eine Zeit von 10 Std. Da ich aber in Teilzeit arbeite, bekomme ich nur meine 6 Std. tatsächliche AZ bezahlt. Es wird mir auch keine Zeit (die restlichen 4 h) gutgeschrieben.


    Nun sagt mir unser BR, dass ich die komplette Zeit inkl. Wegzeit bezahlt bekommen muss, weil es BR-Arbeit ist. Die Lohnabrechnung bzw. Personalbüro besteht aber darauf, dass ich nur die 6 Std. bekomme, da dies so im MTV (Regelung zu Dienstreisen) steht.


    Es ist für mich eine hohe körperliche Belastung, diese 10 Stunden zu "überstehen". Ich nehme es in Kauf, weil ich die MA unterstützen und helfen will.


    Aber wer hat nun recht? Zählt bei BR-Arbeit auch der MTV mit seiner Dienstreisenregelung, in der man nur den tatsächlichen Arbeitstag bezahlt bekommt oder hat der BR Recht? Und wenn ja, gibt es da schriftliche Regelungen? Es geht ja auch um die Schulungen, die ich dann besuchen werde.


    Noch eine Info am Rande: Die km werden bezahlt. Da gibt es keine Probleme.


    LG