Beiträge von Tobias Clausing

    Das ist dann eher eine inhaltliche Frage. Der GBR besteht ja auch aus Vertretenden eures BR. Das hättet ihr so mit in die Diskussion nehmen sollen und als vorangiges Kriterium in die BV aufnehmen können.

    Wenn die neue Stellenbeschreibung essentiell von der aktuerllen Tätigkeit abweicht und ohne Diskussion unterschrieben werden soll, dann ist das ggf. auch eine Verstzung.

    Tätigkeiten, die nicht enthalten sind, sind ja auch nicht auszuführen und werden vermutlich auch nicht vergütet. Damit fällt eventuell ein Bestandteil des Arbeitsplatzes weg oder verändert sich.

    Auf jeden Fall gibt es hier Mitbestimmungsrechte des BR.

    Auf jeden Fall muss der BR jederzeit Zugang zum BR-Büro haben. Ich wüsste nicht, warum der restliche Zutritt jederzeit - vor allem außerhalb der Arbeitszeiten - notwendig sein sollte.

    Wie wir es hier immer vom Arbeitgeber verlangen: Lass dir ein Gesetz zeigen, das diese Forderung untermauert.

    Ich habe es so verstanden, dass die Kurzarbeit 0 St. vorsieht und die dennoch notwendigen 2-3 Stunden über die Rufbereitschaft da reingemogelt werden sollen.

    Wenn jetzt aber die Kurzarbeit auf zumindest 2 Stunden täglich vereinbart wird, mit flexibler Arbeitseinteilung im Sinne der Rufbereitschaft, dann könnte zumindest das Notwendige erledigt werden.

    Ohne Betriebsrat muss der AG mit dem AN verhandeln, wie die Kurzarbeit ausgestaltet werden soll. Da im Vertrag nichts von einer Bereitschaft steht, ist hier offenbar ein Kompromiss gefragt, den man ziemlich schnell zu zweit in einem Besprechungsraum aushandeln kann. Dürfte sogar schneller gehen als mit BR.

    Wenn täglich 2-3 Stunden Arbeit anfallen, die dann durch die Rufbereitschaft abgedeckt werden, dann kannst du doch relativ problemlos 25% arbeiten und diese Arbeit im Rahmen einer flexiblen Arbeitszeitregelung von zu Hause aus bei Bedarf leisten. Zeiten erfassen und am Ende vorlegen, dass du auch 25% geleistet hast.

    Ist ne scheiß Regelung, die sich dein Chef da ausgedacht hat. Würde ich so nicht mitgehen.

    Wenn der AG sonst die Hygienevorschriften und Trennungen nicht einhalten kann, dann kann er auch den Arbeitnehmern entgegenkommen:

    Die Einen arbeiten von Montag bis Mittwoch und die Anderen von Donnerstag bis Samstag.


    Der Samstag ist - gerade bei dem aktuellen öffentlichen Leben - für eine Drei-Tage-Woche gut zu verkaufen.

    Jetzt jedoch sieht der Vorsitzende ein Problem mit meinen Schichten.

    Der Betriebsrat hat kein Problem mit den Schichten. Die Schichten haben allerhöchstens ein Problem mit dem Betriebsrat. Deine Rechte zu Freizeitausgleich und Pausenzeiten sind alle gesetzlich geregelt. Drei mal (offenbar entschuldigt) fehlen in sechs Jahren dürfte nur ein Problem sein, wenn ihr euch nur einmal im Jahr trefft.


    Du solltest mit deinem Vorgesetzten klären, wie es dir vernünftig ermöglicht wird, an den Sitzungen teilzunehmen und mit deinem Vorsitzenden klären, was sein wirkliches Problem ist.

    In der Situation führt das Kündigungsverbot zu einer Entschädigung von einem Jahresgehalt. Der AG kann nicht erwarten, dass die AN die Kurzarbeit hinnehmen und auf bessere Zeiten hoffen, wenn dann direkt im Anschluss gekündigt wird. GENAU DAS ist das unternehmerische Risiko, das nicht die Mitarbeiter zu tragen haben.

    Wie wäre es mit einer schnellen BV, um für diese Zeit Minusstunden auf einem separaten Konto in größerem Umfang zu sammeln?

    Ist ne doofe Lösung, vielleicht kann euch der AG entgegenkommen und die Hälfte nach den Ferien erlassen. Die letzte Alternative ist ja, dass sich die Eltern zur Betreuung krank schreiben lassen.

    Ich habe gerade eine E-Mail zu einer älteren Benachrichtigung erhalten. Dort stimmt zum einen die Zeit nicht ganz (Beitrag von gestern, 17:36 Uhr - E-Mail heute um 17:01 Uhr), also weniger als 24 Stunden und es wird das Profilbild des Autoren nicht angezeigt. Laut Quelltext scheint alles korrekt zu sein, aber in Outlook 19 und auch OWA wird das Bild nicht korrekt umgesetzt. Vielleicht gibt es da noch einen Fix.

    Ansonsten ist das Update aber sehr gut - danke für die Arbeit!

    Ich sehe gerade, dass ich zu Beginn ein Zitat hätte einfügen müssen. Meine Berechnung bezieht sich nicht auf den aktuellen Stand sondern auf die 500.000 Beiträge zum Außerirdischen.


    Ich bin dankbar für jede und jeden, die/der hier unabhängig von Tages und Nachtzeit anderen mit viel Erfahrung und Rat zur Seite steht. Für mich seid ihr alle Foren-Helden.

    Zum Glück ist Betriebsratstätigkeit ein Ehrenamt und damit losgelöst vom Arbeitszeitgesetz. Damit hätte z. B. der Rabauke in seinen knapp mehr als 9 Jahren Aktivität hier im Forum durchgehend (außer am 29. Februar) stündlich 6,3 Beiträge schreiben müssen.

    Reduziert man die Tätigkeit auf durchschnittlich acht Stunden an maximal sechs Tagen die Woche sind wir schon bei 22 Beiträgen pro Stunde. Also etwa alle drei Minuten ein Beitrag. Da klopft vermutlich eine betriebliche Pflichverletzung an die Tür, weil nebenbei nur noch wenig Zeit für die eigentliche Arbeit bleibt.

    Nun könnte man das hochrechnen auf eine längere Aktivitätsdauer, ich bin mir aber sicher, dass hier niemand zu Lebzeiten einen Status jenseits des Außerirdischen schaffen kann - oder man wird wegen Spam gesperrt.

    Ich kann mir vorstellen, dass es per ganz konkretem Beschluss möglich ist, die Einberufung und Organisation der Betriebsversammlung dem BA zur eigenständigen Erledigung zu übertragen.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass der BR dem BA die Absage ebenjener BV übertragen könnte.


    Ich bin mir aber sicher, dass das nicht unter die allgemeinen Aufgaben des BA fällt, die ihm mit der Einrichtung des BA zufallen. Und der erste Beschluss impliziert nicht automatisch den zweiten Beschluss.

    Spätestens bei der Zeiterfassung direkt an der Eingangstür muss eine BV vernünftig ausgearbeitet werden. Gibt immer wieder Streit, wenn jemand nach dem Betreten (und damit Einstempeln) seine Blöd-Zeitung mit auf das Töpfchen nimmt und da fröhlich Überstunden generiert.

    So ein System (Hand-VENEN-erkennung) kann datenschutztechnisch umgesetzt werden und ist ja erst einmal nicht schlimmer als eine normale Zutrittskontrolle auch. Die persönlichen und biometrischen Daten müssen nicht zentral gespeichert werden.

    In einem fleischverarbeitenden Betrieb (und natürlich auch privat) gibt es doch bestimmt Schnittverletzungen an den Händen, oder? Dann gibt es ggf. Probleme mit der Erkennung. Ihr solltet in eine BV also auch mit aufnehmen, wie jemand reinkommt, bei dem der Kasten gerade nicht will.

    Darf ich in so einem Fall die gesetzliche Anforderung umgehen? Was meint ihr?

    Dürfen auf keinen Fall. Machen aber ziemlich viele Unternehmen auch ohne Corona-Gefahr seit Jahren.

    So lange Gewerkschaft, Belegschaft, Arbeitgeber und Betriebsrat einverstanden sind, gibt es keinen Kläger.


    Alternativ könnt ihr die Gelegenheit für aktivere Abteilungsversammlungen nutzen. Methodisch Feedback einholen oder ähnliches.

    Habt ihr wichtige Themen mitzuteilen? Dann überlegt doch eure Betriebsversammlung zu verschieben und stattdessen eine Infoveranstaltung per Videokonferenzsystem an alle Mitarbeiter:innen zu übertragen. Mit etwas Vorlauf sollte das möglich sein, sofern eure Mitarbeiter:innen primär an Computern sitzen.


    Ansonsten habt ihr bestimmt das Recht, eine BV durchzuführen. Wenn sich dabei aber wirklich jemand anstecken sollte, müsst ihr euch fragen, ob ihr alles angemessen bedacht habt.


    Ich halte die Panik auch gerade für unnötig, würde aber kein wirklich unnötiges Risiko eingehen.