Beiträge von Hubert Scheckelneck

    Hallo zusammen,


    das Unternehmen will schon lange mit dem Betriebsrat zusammen eine "BV HomeOffice" auf die Beine stellen. Die AG Seite hat dies nun lange Zeit nicht priorisiert und jeweils mit Kurzarbeit/Corona argumentiert.


    Nun gibt es plötzlich einen Entwurf einer "Unternehmensrichtlinie HomeOffice" den wir von einer Fachabteilung unter der Hand zugesendet bekommen haben.


    Frage: Wie ist eine Richtlinie ggü. einer Betriebsvereinbarung einzuordnen? Die Richtlinie müsste doch auch mitbestimmungspflichtig sein, oder? Welche Nachteile hätten wir, wenn wir der Richtlinie zustimmen statt wie bisher geplant eine Betriebsvereinbarung zu machen?

    Der Inhalt der Richtlinie hat im aktuellen Entwurf keine "No-Go" Punkte drin, wäre also für uns im Zweifel akzeptabel.


    Danke für eure Einschätzung!


    Viele Grüße Hubert!

    Vielen Dank für deine Antwort!


    Da sind mir nun noch zwei Fragen aufgekommen - erstens haben wir bei der Anhörung keine Kopie der Unterlagen bekommen bzw. haben diese mit der Stellungnahme abgegeben - das war wohl ein Fehler unsererseits (mangels Erfahrung).


    Der AG hat fristlos sowie ersatzweise fristgerecht gekündigt. Der Anhörungsbogen hatte folgende Optionen:


    [ ] Stimmt der außerordentlichen als auch hilfsweise ordentlichen Kündigung zu

    [ ] hat keine/folgende Bedenken [Textfeld]

    [ ] widerspricht der Kündigung aus folgenden Gründen

    [X] hat zur Kenntnis genommen, Stellungnahme nicht beabsichtigt


    Durch die Kombination einer fristlosen wie auch einer fristgerechten Kündigung hätte es dann wenn ich es richtig verstehe 2 Stellungnahmebögen geben sollen - jeweils mit den passenden Optionen, oder?

    Hallo zusammen,


    einem Mitarbeiter wurde fristlos gekündigt. Der BR hat der Kündigung nicht zugestimmt. Der Mitarbeiter weiß dies.

    Nun kontaktiert mich der gekündigte Mitarbeiter per E-Mail (von privat) auf mein geschäftliches Konto.


    Darf ich meine Arbeitszeit weiter dafür verwenden mit ihm Kontakt zu halten - sozusagen Betreuung nach seiner fristlosen Kündigung während die Kündigungsschutzklage noch vorbereitet wird und läuft? Oder ist dies dann als privates Gespräch mit einem Nicht-Firmenmitglied zu werten und ich begebe mich damit in eine Grauzone weil ich dafür Arbeitszeit opfere?

    Zudem baut der AG die Kündigung auf eine bestimmte Argumentationskette auf die dem Mitarbeiter denke ich nicht klar ist. Dies zu wissen wäre sicher ein großer Vorteil für seinen Anwalt. Darf ich dieses Wissen aus der Anhörung des Betriebsrates zur Kündigung an den (Ex-)Mitarbeiter weitergeben?


    Danke für eure Einschätzung.


    Viele Grüße

    Hubert