Beiträge von RamonaG

    ...dieses Gespräch hat auch Auswirkungen auf das BEM und im BEM-Gespräch getroffene Absprachen auch protokolliert werden müssen. ....

    Woher weist du, dass es Auswirkungen haben wird?

    Hier sollte man schon das Personalgespräch vom BEM trennen.


    Ja es ist ärgerlich, wenn ein BEM verschleppt wird oder kein echtes BEM ist. Aber daran machst du nicht viel.

    Ich an deiner Stelle würde meinen Schützling bequatschen, mit zum Personalgespräch gehen. Sollten tatsächlich Themen aus dem BEM auf den Tisch kommen (Was aus Datenschutz nicht darf), kann man auf diesen Verstoß hinweisen.
    Ansonsten im Gespräch aufs BEM verwweisen und ggf. das Gespräch abbrechen.

    Und dann mal dringend Euer BEM-Konzep überdenken.. und ggf. dem Mitarbeiter einen RA empfelen um ein ordnungsgemäßes BEM einzuklagen.



    ...

    § 167 Abs. 1 SGB IX, dem Präventionsverfahren...

    Ich bin ja noch nicht lange im Forum, aber du solltest hier mal ein Buch zu schreiben, ;) du könntest hier viele verkaufen. :D

    Wobei ich zugeben muss, das ich in Sachen Präventionsverfahren auch noch üben/erziehen muss.

    Hallo Zusammen,


    ich bin zwar noch Neuling, aber ich mache in dem Bereich gleich drei Jobs und kann nur Bestätigen, dass es ein Vorteil ist:!:

    Ich bin nun seit 2 Jahren SBV, BR und KSBV.


    Auf der KSBV-Ebene muss ich mir die Infos immer zusammensammeln, aber örtlich klappt es durch den BR deutlich besser und ich muss dem Nordfriesen zustimmen... man kann das Gremium sehr gut für SBV Themen sensibilisieren. Bei mir kommen inzwischen BR-Kollegen mit Themen zur SBV.

    Daher würde ich mir manchmal wünschen, ich wäre auch im KBR, dann würde es besser laufen. Nur ist irgendwann die Zeit endlich... zumindest ohne Freistellung.


    Solange die Gremien in einem Betrieb (BR, SBV, JAV) zusammenarbeiten ist dies immer ein Vorteil.

    Aber ich muss auch sagen, als BRV kann es schon mal schwer werden, allein aus Zeitnot. Hier braucht man eine sehr gute Organisation. Aber ich glaube auch das kann man hinbekommen. :thumbup:


    Man muss nur für sich selbst klar haben welchen Hut man wann trägt. :)

    Hallo EDDFBR,


    ich sehe es wie du.

    Hier gilt für mich das Günstigkeitsprinzip.

    Weiter kommt mir der Gedanke der betrieblichen Übrung... Sprich selbst wenn die GBV unwirksam ist, gehe ich mal davon aus, dass Ihr lang genug (mehr als 3 Jahre) den Urlaub bis 31.03. übertragen habt. Und dann ist der Rest schon fast egal.
    So ist es auch bei uns, durch die betriebliche Übung kommt der Arbeitgeber da nicht mehr raus. (Naja zumindest nicht so einfach). Wir haben es vor drei Jahren ausdiskutiert... :/ Könnte sogar sein, dass es ein entsprechendes Urteil gibt. Aber das habe ich leider nicht mehr zur Hand.


    Also meiner Meinung nach bloß nicht an der GBV rütteln.

    Wow. Ich bin begeistert.

    Erstmal Danke für eure Meinungen.:thumbup:


    @Winfrid: Kein Problem, wir sind ja hier zum lernen, austauschen und diskutieren. Also immer wieder gern. :)


    Unser Konzern war bisher auch eher auf dem Stadtpunkt, dass Home Office, mobieles Arbeiten oder ähnliches gar nicht geht. Zwei Jahre hat der KBR versucht sie zu überzeugen ohne das sich etwas bewegt hätte. Dann kam Corona und nun sind Sie endlich zu mobielem Arbeiten bereit.

    Warum kein Home Office? - Genau wegen des Rattenschwanzes der Kosten und Auflagen, welche auf Sie zukommen.

    Somit sind sich alle BR, SBV und AGe einig, lieber mobieles Arbeiten als gar keine Möglichkeit.

    Und ja ich denke auch bei uns wird es langfristig eher im Home Office landen, aber dass muss die Arbeitgeberseite erst verstehen. Wie bei vielen Dingen ein kleiner lernprozess. Also ein Schritt nach dem Anderen ;)


    suppenkasper: An eine Förderung durchs Integrationsamt hatte ich auch schon gedacht. Schön zu hören, dass es nicht gänzlich ausgeschlossen wäre.

    Ich sehe generell da sehr viele Nebenthemen für eine BV, damit die risiken ausserhalb der Frage "wo ist der Arbeitsplatz" so gering wie Möglich bleiben. Und auch die BR-Arbeit dürfte mit zu viel Home-Office Stellen ziemlich schwierig werden. Denn welcher neue Mitarbeiter, der auf dem Job angewiesen ist, wird sich schon aus dem Home Office mit Problemen beim BR melden. Das macht im Büro ja schon kaum einer, aber da bekommt der BR oder die Kollegen es zumindest mit und kann aktiv werden.


    Wie sagt man so schön, jede Medalie hat halt zwei Seiten.


    Aber mit einem habt Ihr alle Recht bzw. sind wir uns einig. Wenn man eine gute BV will, werden die Verhandlungen eine große Nummer und viel Arbeit. Zum Glück hat unser BR und auch die SBV viel Athem ;)


    Sollten Euch noch weitere Tipps/Themen hierzu einfallen immer gerne her damit. :!:

    Hallo Zusammen,


    Corona hat sicher bei einigen eine Diskusion zum Thema "Mobielem Arbeien" ausgelöst. So auch bei uns.

    Mein Arbeitgeber (AGe) will zukünftig für alle Mitarbeiter "mobieles Arbeiten" anbieten.

    Die Idee steckt noch in den Kinderschuhen und auf Nachfrage vom KonzernBR hieß es nur, der AGe will erst ein fertiges Konzept vorstellen.. vorher wird darüber nicht gesprochen.

    Klar ist natürlich es darf nix Kosten daher nicht Home Office, sondern nur mobieles Arbeiten.


    Als SBV sehe ich hier viel Potential für Benachteiligungen...

    Wie soll ein eingeschränkter Mitarbeiter mit einem mobielen Laptop zurecht kommen?

    Jetzt ist aber der richtige Zeitpunkt darüber nachzudenken um möglichst Ideen und Lösungen mit in die BV aufzunehmen.


    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit mobielem Arbeiten und SB/GL-Mitarbeitern?

    Hat jemand einen Tipp worauf ich achten sollte ?

    Oder vielleicht sogar einen guten Passus für eine BV.


    Ich freu mich auf einen Ideenaustausch mit Euch. :-)

    Hallo Lilex,


    ich bin persönlich zwar weder in einer Gewerkschaft noch haben wir einen TV.


    Aus meiner dunklen Erinnerung, könnte dein Arbeitsvertrag der Schlüssel zum Wechsel sein.

    Häufig steht in den Arbeitsverträgen, dass du nach MTV inkl laufender Anpassungen bezahlt wirst.

    Wenn das der Fall ist, dann entstehen dir bei einem Wechsel der Gewerkschaft in keinem Fall nachteile.

    Ausser Verdie überlegt es sich doch noch anders und holt bei den Verhandlungen zBsp 2 Urlaubstage extra nur für Mitglieder raus... Aber nach der Aussage die du bekommen hast, ist die Gefahr wohl gering.

    Hallo Frau Ente,


    da kann ich mich Rabauke nur anschließen.

    Auch wir prüfen die Zeitkonten und wenn jemand gegen die gesetzliche Höchstarbeitszeit verstößt, muss der Arbeitgeber dies unterbinden.

    Da es bei uns durch Gleitzeit für die Teamleiter sehr schwirig ist auf die schwarzen Schafe zu achten wird derzeit über ein Timer nachgedacht, der soll die Anmeldezeiten mitzählen und den Mitarbeiter entsprechend an den Feierabend erinnern... ein kleines Gimik für die Workoholiks...wenn es nervt, kann es auch erziehen ;)


    Aber so wie ich es verstehe gibt es hier noch einen zweiten Aspekt.

    Scheinbar ist ja die ganze Abteilung überlastet da sie zu viel Arbeit hat.

    Da könnte eine Überlastungsanzeige helfen, die könntest ja sogar du stellen.

    Dann muss der Arbeitgeber die Situation prüfen und dies führt ggf. sorag zu Personalaufbau.

    So war es zumindest bei uns.

    Hallo Rabauke,


    danke für deine Fürsorge.:)

    Aufgrund eines wirklich sehr guten BR-TEAMs und einer wunderbaren SBV-Stellvertretung muss ich mir keine Sorgen um meine Baustellen machen, wenn ich mal in Urlaub bin. Das beruhigt und dann kann man auch gut abschalten.


    Wobei ich zugeben muss, gerade jetzt am Anfang könnte man mich gerne mal Clonen. Man kann gar nicht überall sein, also muss man Prioritäten sätzen und deligieren.

    Und der Terminplan ist neuerdings mein bester Freund ;)^^

    Hallo Albaracin,


    danke für deine schnelle Antwort. :thumbup:

    Dann muss ich nur noch Kollegen für den Wahlvorstand finden. Mal sehen ob es klappt. :/

    ..Deine Literatur nicht im Home-Office zur Verfügung hast, solltest Du das dringend ändern.

    Da gebe ich dir vollkommen Recht. Und wird sich im laufe der nächsten Woche zum Glück ändern.


    Wie stellst Du denn Deine Erreichbarkeit für die Beschäftigten Deines Betriebes unter Berücksichtigung der notwendigen Vertraulichkeit während der Arbeitszeit sicher?

    Übert Telefon, EMail (ja kann mach auch drüber streiten, aber für ein Hallo ich brauch ich brauch Hilfe derzeit der Beste weg) oder Besuche bei den Kollegen zu Hause.

    Aber was will man machen, wenn das Büro zu ist und die Kollen auch alle im Home Office sind, da nutzt meien Anwesenheit im Betrieb null.

    Hallo Zusammen,


    da es hier um die Wahl geht, passt meine Frage hier sehr gut rein.


    Folgende Situation:

    Ich bin Konzern-SBV und habe letztes Jahr im Zuge der Ausgleichsabgabe gesehen, dass bei einem unserer Töchterunternehmen - wo es keine SBV gibt - ausreichend SB vorhanden wären um eine SBV zu wählen.
    Daraufhin habe ich den örtlichen BR darüber infortmiert und versucht diesen zur Wahl zu annimieren. Da gem. § 176 SGB IX der BR die Wahl inizieren sollte. Dieser BR ist leider etwas merkwürdig und tut nur Dinge, die Sie immer schon getan haben... und dazu gehört leider keine SBV-Wahl.
    Also wird eine Einleitung der Wahl abgelehnt.


    Derzeit hoffe ich zwar auf Besserung der Situation, da inzwischen auch die Belegschaft bemerkt hat, dass Ihr BR nicht so toll ist und streben derzeit eine Neuwahl des BR an.

    Aktuell sind mir da auch die Hände gebunden, da ich leider noch den Daten zur Ausgleichsabgabe aus März hinterherlaufe, aber dass ist ein anderes Thema mit welchem sich ab nächster Woche ein Anwalt beschäftigt.


    :?:Meine Frage:

    Kann/darf ich als Konzern-SBV die Wahl anstoßen? (Wobei ich dann wohl kein Wahlvorstand zusammen bekäme :/)

    Oder gibt es eine Möglichkeit den BR zu der Wahl zu zwingen?


    (Meinen Kommentar habe ich aktuell wegen Home Office nicht zur Hand, also bitte nicht nur §§ oder RandNr. benennen.)


    Vielen Dank im vorraus.

    Hallo,


    ich würde mal sagen JAEIN

    Es ist sein Gelände und somit hat er das Hausrecht.

    Und wenn er ein sicheres Parken nicht garantieren kann, ist es sogar (aus meiner Sicht) aus Haftungsgründen sehr vernünftig die Parkplätze entsprechend zu beschildner.

    Bei der Unterschrift sage ich nein.

    Oder sind die Parkplätze festen Mitarbeitern zugeordnet. Wenn ja, dann gibt es ja eine Art Nurzungsvertrag in welchem dann auf das Risiko hingewiesen wird. Eine Unterschrift unter so einen Vertrag ist natürlich ok.

    Hallo,


    ist nur eine Bauchmeinung.

    Für eine Neuwahl fällt mir nur folgendes ein:

    Wenn es in dem Tocherunternehmen eine SBV gibt, müsstest du auf jeden Fall neu wählen, da Ihr nicht zu zweit die SBV machen könnt.

    Ein anderer Grund fällt mir da nicht ein.


    Soweit mich mein Gedächnis nicht im Stich lässt (habe meine Unterlagen leider nicht an der Frau) sppielt es keine Rolle wie viele SB du dazu bekommst. Alle SB die durch die Verschmelzung als Schützlinge dazu bekommst, müssen diese bis zur nächsten Wahl warten.

    Was ich zu dem Thema gelernt habe war, dass der Einigungsstellenvorsitzende bei einem Spruch immer nur mit einer Seite stimmen kann. Das er selbst eine dritte Sichtweise einbringt die keiner der beiden Seite will geht nicht.

    Also hat doch mindestens eine Seite dieser BV so zugestimmt.

    Das die zustimmende Seite die BV dann selbst nicht versteht kann ich hier nicht nachvollziehen.

    Da muss ich dir wiedersprechen. Ja sofern die Einigungsstelle mittels Abstimmung endet, hast du mit deiner Aussage recht, aber wenn es zu einem Spruch kommt, kann der Vorsitzende schreiben was er will. In der Regel lehnt er sich an einen der Vorschläge an, aber mehr nicht. Meist ist es ein Kompromiss aus beiden Vorschlägen. Kann aber auch ganz anders enden.

    Wir haben bei uns auch so einen blöden Spruch wo der Vorsitzende sich profilieren wollte.

    Hallo Rabauke,


    ich stimme dir völlig zu!!!

    Ich habe mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt.


    Es in unserem Betrieb nicht um immer zu Hause, sonder eher um die Tatsache, dass wir nun endlich auch die Möglichkeit schaffen von zu Hause zu arbeiten. Vor Corona war dies völlig undenkbar.

    Und die ersten Umfragen unter den Kollegen zeigen, dass es einfach ein gutes Gefühl ist, mal einen oder zwei Tage zu Hause zu arbeiten (z.Bsp. wenn der Handwerker kommt).


    Also freue ich mich darauf bald wieder ins Büro zu kommen und zukkünftig* einfach zu Wissen, wenn ich mag, kann ich von zu Hause arbeiten.


    *Die Verhandlungen zu dem Thema stehen nun ja erstmal an. Und da ist unser AGe selten zügig. :-)

    Hallo Fledermaus,


    theoretisch könnten wir in eine ähnliche Situation geraten. Bisher macht unser AGe aber einen guten Job und kommt selbst auf die Idee, dass zu viel Personal im Büro nicht förderlich für die Gesundheit ist.


    Wir haben zwar eine BV "mobiles Arbeiten" aber nur als Pilotvereinbarung und recht rudimentär.

    Für unsere aktuelle Situation, 80 % der Mitarbeiter im Home Office ist die BV jedoch nicht ausgelegt.

    Also kann der AGe theoretisch jederzeit die gesamte Belegschaft wieder zurück ordern, was er glücklicherweise nicht macht.


    Mir würde aktuell nicht wirklich viel einfallen, um eine Rückkehr zu verhindern.

    Höchstens die Sorgfaltspflicht und die Pflicht zu Prävention nach § 167 SGB IX.

    Klasse wäre natürlich, wenn der Sicherheitsbeauftragte und ggf. ein Betriebsrat diese Meinung unterstützt.

    Um es zu eskalieren könnte man mal bei der BG oder dem Gesundheitsamt anfragen wie diese die Lage einschätzen.

    Aber aufgrund der aktuellen Lockerungen wäre ich mir nicht sicher, ob man da wirklich Hilfe bekommt.

    Selbst die Prävention ist wackelig. Da die Gefahr sich mit Corona anzustecken sicher beim Einkaufen höher einzuschätzen ist als in einem Büro wo ich weiß neben wem ich sitze.


    Ich würde das Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen und ihn versuchen zu überzeugen, dass es anders Besser ist.

    Schon allein aus dem Aspekt um so mehr Kollegen sich ein Büro teilen umso mehr müssen in Quarantäne wenn der Virus ausbricht. Mehr Handlungsmöglichkeiten fallen mir hier leider nicht ein.

    Hi,


    wenn ich dir richtig verstehe war der Azubi schon vorher in dieser Abteilung. Also liegt die Belastung mehr in der Tatsache, dass aktuell dort nur ein Mitarbeiter, also er alleine arbeitet.

    Wie viele arbeiten dort in der Regel?


    Hier würde ich auch den Einstellungsstopp mal mit dem Arbeitgeber diskutieren. Wenn die Arbeit alleine nicht machbar ist, fehlt Euch definitiv Personal. Da fällt mir das Stichwort Überlastungsanzeige ein. Unter so einer starken Belastung wird es vermehrt zu Fehlern kommen. Psychische Gefährdung ist ebenso nicht ausgeschlossen. Alles Argumente dafür, warum ein Mitarbeiter diesen Job nicht alleine kann und ein Azubi schon mal gar nicht.


    Schreiben oder sprechen? - Das kommt auf den Betrieb an. Bei uns wird auch geschrieben. Ist effektiver. ;)

    Hallo Zusammen,


    noch im "mobilen Arbeiten" oder schon im Büro?


    Bei uns sind seit Anfang April alle im "mobielen Arbeiten" erst mit den eigenen Laptops nach einer Woche Testphase dann mit der Hardware ausm Büro. Nur gerade mal 20 % schauen hin und wieder mal im Büro nach dem Rechten...nicht das der Drucker überläuft oder die Blumen verdrusten ;). Das alles noch bis Ende Mai.

    Und dann...

    Dann erhöhen wir unser Büro-Team auf 40 %.

    Ich befürchte es Dauert noch eine ganze Weile bis ich die Kollegen mal wieder sehe. :/ Ja pendeln spare ich mir, täglich immerhin 80 Km und die Ruhe ich auch mal ganz nett, aber nach nun zwei Monaten wäre so ein bischen Fluhrfunk schon mal wieder schön.


    Witzig ist, dass wir vor Corona eine BV "mobieles Arbeiten" abgeschlossen haben - als Pilot zum testen - und dann ein halbes Jahr vom AGe überlegt wurde wie man diesen Test nun in Echt bekommen und wer im Konzern das bezahlt. Und mit Corona waren alle Kollegen innerhalb von einer Woche zu Hause.


    Jetzt will der AGe das "mobiele Arbeiten" als Dauereinrichtung. So hat Corona bei uns wenigstens was Gutes. :)

    Tach Zusammen ausm Ruhrpott,


    jetzt habe ich hier zum Ein oder Anderen Tread schon meinen Senf dazu gegeben.

    Also wird es Zeit mal ein paar Worte zu mir zu verlieren. :)


    Ich bin fest davon Überzeug, dass meiner BR-Karriere schon früh die Weichen gelegt wurde. Nur hat es eine Weile gedauert, bis der Zug auf dem Gleis stand.

    Nein ich habe nichts mit der Bahn zu tun.8)


    Ich habe meine Ausbildung bei einem Anwalt absolviert welcher schon aktiv für BRM war. Dort konnte ich das erste Mal so manche Absurditäten, welche in der BR Arbeit auftauchen bewundern. Und habe früh gelernt, dass ein Gesetzt immer klar sein sollte, es aber dann doch nie ist.. zumindest für die Partei, welche gerade ein anderes Ziel verfolgt.


    Nach der Ausbildung kam ich in einen Betrieb welcher sich BR mäßig im Umschwung befand (Heute weiß ich die BR-Kollegen haben damals einen Klasse Job gemacht) - Aufbau eines BR, vom Familienbetrieb zum Konzern, Streik, Haustarif, Einführung von Gleitzeit und vieles mehr. In diesem Betrieb bin ich Heute 10 Jahre später immer noch und kann die Früchte ernten, die diese Kollegen ausgesät haben. :thumbup:


    2018 habe ich mich erstmals zum BR aufstellen lassen und wurde direkt in ein 7ner Gremium mit einem Ersatzmitglied gewählt. Unser Gremium ist eine gute Mischung aus Neulingen und alten Hasen, aus §§-Reitern und Bauchmenschen. Wir arbeitet wirklich gut Zusammen. Inzwischen sind auch die Neulinge alle gut geschult und die Fähigkeiten haben sich herauskristallisiert.


    Aber als wäre das nicht schon genug Verantwortung, das kennt von Euch der ein oder Andere sicher auch...Halbe Sachen macht man nicht...habe ich mich Ende 2018 dann bereit erklärt eine SBV aufzubauen. Vor zwei Jahren hat eine Kollegin diese Baustelle schon angefangen, aber dann leider die Firma verlassen. Von unseren immerhin 7 SB traut sich das leider niemand zu. Somit stehe ich in diesem Bereich vor dem Nichts. Da ich es jedoch wichtig finde die Möglichkeiten einer SBV zu nutzen und für alle Kollegen einen Vorteil zu erarbeiten, stecke ich sehr gerne meine Energie in dieses Projekt damit meine Nachfolger vielleicht auch mal die Früchte ernten können.


    Anfang 2019 musste ich dann feststellen, dass die meisten Entscheidungen nicht mehr im Unternehmen, sondern im Konzern entschieden werden. Also habe ich die Wahl einer Konzern-SBV vorangetrieben, dessen Vorsitz ich nun inne habe.


    Dank der Schulungen habe ich schon viele Tipps aus anderen Betrieben mitgenommen und schätze daher sehr den Austausch mit Gleichgesinnten. Gerade für mich als Neuling. Das Forum ist ein gutes Hilfsmittel und ich hoffe auf einen regen Austausch.


    Lieben Gruß

    Ramona


    P.s.: Kurzfassungen gibt es bei mir selten und Fragen sind jederzeit Willkommen. ;)

    Hallo,


    Solche Geprächsangebote solltes du auf jeden fall wahrnehmen. Ich würde es als Monatsgespräch interpretieren, dass steht sogar im Gesetz. Nur mit dem Kleinen Unterschied, dass der AGE nicht selbst teilnimmt, sondern seine Abteilungsleiter deligiert. Aber dass ich völlig in Ordnung.

    Wissen deine BR Kollegen das es diese Termine gibt? - Das wäre wichtig, so haben Sie ja die Möglichkeit selbst daran teilzunehmen und kommen dann ggf. auf eigene Entscheidung nicht mit.


    Wir haben mit unserem Gremium ähnliche Gespäche mit den unterschiedlichsten Beteiligten. unsere BRV weist die Anwesenden dann regelmäßig auf die Mittbestimmung und ordentliche Information an den BR hin. Hier sehe ich kein Problem. Du musst nur deine Kollegen immer davon berichten.

    Was du nicht tun solltest, eine Wertung abgeben. hierraus kann die Gegenseite schnell mal eine Meinung konstruieren, welche du vielleicht dann noch nicht mal hast. Zum Beispeil, dass du beim Verstoß gegen eine BV nur erwähnst, dass es zu diesem Thema eine BV gibt, wo alles geregelt ist.


    So kann dir meiner Meinung mach niemand etwas. Weder Arbeitgeber noch BR Kollegen.


    Also das wichtigste wäre für mich, dass deine Kollegen alles Wissen. Wenn Sie sich dann nicht aktiv bereiligen aufgrund von unwissenheit oder unlust dann ist das so. Denn als Vorsitzender kann nicht mehr tun als Informieren und ggf. eine Schulung anraten.