Beiträge von Blite

    Um demnächst alle gerechter zu behandeln solltet ihr eventuell ein rollierendes System einführen. So kommen alle auf etwa den gleichen Lohn bei gleicher Arbeit. Und der uneinsichtige Kollege sieht was er davon hatte.

    So sehe ich das auch.

    Und man sollte ihm auch mal klar machen, das er bisher einen Vorteil auf Kosten der anderen Kollegen hatte. Sich jetzt darüber zu beschweren ist nicht gerade Kollegial sag ich mal (ich muss davon ausgehen, dass ihm das bewusst war, als er sich beschwert hat. Schließlich wusste er ja auch im Vorfeld, dass er dann weniger bekommt).


    Irgendwann einmal so festgelegt worden, um die Kollegen zu Motivieren.

    Eine einheitliche und vor allem für alle einigermaßen faire Lösung solltet ihr auf jeden Fall anstreben und als BV vereinbaren. Aber wie gesagt, Vorsicht bei der Verhandlung mit dem AG, er kann die Prämien auch wieder streichen.

    Nein es gibt darüber keine BV.

    Wie sind die Prämien dann geregelt, wenn nicht in AV oder BV? Irgendwas muss es ja geben oder macht der AG das einfach wie er es für richtig hält? Wie, von wem und auf welcher Grundlage wurden die Prämien in der Vergangenheit berechnet?


    Also ihr solltet ganz schnell eine Regelung bzw. BV dazu ausarbeiten, komplett ohne ist nicht gut...

    Hallo LK327,


    wenn ich das richtig verstehe bekommt bei euch jeder MA, der einen Artikel verpackt und verschickt eine Prämie und die ist auch noch an die Stückzahl bzw. an einzelne Kommissionen gebunden? Dann müsste es dazu doch eine BV oder ähnliches geben und wenn nicht dann vielleicht eine erarbeiten. Denn so wie du es schilderst, werden 2 MA, die im Grunde die gleiche Tätigkeit machen, unterschiedlich mit Prämien belohnt, weil der Artikel auf eine andere Weise verschickt wird? Das fände ich auch nicht in Ordnung, also schnell eine Lösung für alle finden.


    Das Problem könnte nur sein, dass der AG irgendwann sagt, das es gar keine Prämie mehr gibt. Ist ja freiwillig und wenn man ihm damit zu sehr auf die Nerven geht, streicht er das womöglich ganz.


    Daher: gibt es eine BV zu den Prämien oder wie sind die geregelt? Und wäre der AG gesprächsbereit bzw. offen für eine Änderung oder eher nicht?


    Gruß

    Blite

    Hallo Bananenbrot,


    was sagt den der ausgebildete Mediator zu dem Thema?


    Ansonsten klingt das bei euch nach einem Problem, dass einiger Gespräche bedarf bzw. einiges an Aufklärung und Kommunikation. Ich würde vielleicht erstmal Einzelgespräche führen und dann eine gemeinsame Runde. Aber nachdem ihr ja schon jemand professionelles engagiert habt, sollte der euch bei solch der weiteren Vorgehensweise behilflich sein können.


    Im Prinzip vertretet ihr alle AN. Damit wahrscheinlich beide Parteien, ich vermute mal der Abteilungsleiter ist trotzdem kein leitender Angestellter in dem Sinne? Bei Mobbing ist das mit Sicherheit ein heikles Thema und man sollte sich von beiden Seiten genau anhören, was sie zu sagen haben. Gibt es sowas wie ein Mobbingtagebuch?


    Ohne zu wissen, was da in den Gesprächen gelaufen ist und warum Kollege A jetzt so deprimiert ist, kann man schlecht eine Einschätzung geben. Aber wie schon gesagt, der Mediator müsste doch eure erste Anlaufstelle sein.


    Gruß

    Blite

    Hallo LK327

    Obwohl offensichtlich ist, was alles unternommen wird, um der Freundin, eben diese hohen Prämien zu ermöglichen

    ich vermute jetzt mal, dass von ihrem Freund/ eurem Chef alles unternommen wird oder macht das tatsächlich das restliche Team für die Freundin? Wenn es der Chef ist, der nach dem Nasenprinzip hier die Freundin besser behandelt, als die anderen, dann wird es schwer das nachzuweisen. Oder gibt es da tatsächlich dokumentierte bzw. nachweisbare Bevorzugung?


    ansonsten gilt, was schon erwähnt wurde, einfach mal offen das Thema ansprechen und den Prozess so transparent wie möglich machen, damit auch wirklich klar ist, wo der Fehler liegt oder liegen könnte.


    Gruß

    Blite

    Hallo BRKlaus,


    nachdem ihr als BR schon beschlossen habt, dass die Beschwerde berechtigt war und auf den AG zugangen seid, wurde ich das auch weiterhin verfolgen. Der AN hat seine Beschwerde vielleicht zurückgezogen (obwohl auch das Vorgehen des AG schon eine Unart ist, so wie es von dir beschrieben wurde) aber der BR kann das ja weiter einfordern, ihr habt das ja schon als berechtigt eingestuft.


    Somit wäre es egal, was der AN macht, der BR ist weiterhin dran. Soll der AG doch mal versuchen, den BR unter Druck zu setzten...


    Wenn sich BR und AG nicht einig sind, dann kann/muss die Einigungsstelle angerufen werden.


    Gruß

    Blite

    Wir haben auch keinen eigenen Raum, trotz 5er Gremium Allerdings gibt es 3 Besprechungsräume und ein Technikerbüro, dass kaum besetzt ist. Damit ist eigentlich immer irgendwo Platz wenn wir ihn brauchen. Und da unsere Niederlassung schon ziemlich voll ist (wenn mal tatsächlich alle offenen Stellen besetzt wären :|) bleibt das auch erstmal so. Aber es gibt natürlich einen BR-Schrank und -Telefon in einem der Besprechungsräume

    Da magst Du durchaus Recht haben. Aber es geht hier nicht darum was sinnvoll ist, sondern darum was formal zulässig ist und das ist halt oft nicht das Selbe.

    das stimmt natürlich, aber in diesem einen Falle sehe ich mich tatsächlich durch Gesetzestext und Kommentare, die hier so angebracht wurden, bestätigt.

    weil ich die vielen "Anfeindungen" sch... finde

    *zynismus* aber wenn die Leute doch eine andere Meinung haben, was soll man machen? ... *zynismus*

    ... noch zwei Dinge. Dem AG sind erstens nicht alle Beschlüsse zu übergeben, sondern nur jene, die das Verhältnis zu ihm betreffen. Wenn der BR also über Strategien berät und beschließt, das eigene Binnenverhältnis regelt usw. usf., geht das den AG nichts an, es ist nichtöffentlich. Zweitens enthält auch ein reines Beschlussprotokoll nicht nur den Wortlaut des jeweiligen Beschlusses, sondern zwingend auch das jeweilige Abstimmungsergebnis, und auch dieses ist nichtöffentlich und geht den AG nichts an.

    einen Versuch unternehme ich noch, um einen alten Baum umzupflanzen :whistling:


    Du hast vollkommen Recht, dass es den AG vielleicht nichts angeht, aber das ist kein rechtlicher Tatbestand.


    Es mag vielleicht Firmen- oder BR-politisch totaler Schwachsinn, weil man sich angreifbar macht. Aber es ist halt einfach nicht verboten. Es gibt Rechte und Pflichten. Das Recht des AG ist es, Einsicht zu bestimmten Teilen des Protokolls zu erhalten.


    Die Plicht des BR besteht aber nicht darin alles andere unter Verschluss zu halten! es sollte in vielen Teilen tatsächlich nichts an den AG oder andere weitergeleitet werden, was nicht unter §79 fällt und niemand kann gegen den Willen des Gremiuns etwas anderes erwingen. Aber er kann im weitesten Sinne, tun und lassen was er will, wenn es nicht gegen die Geheimhaltungspflicht und/oder andere Gesetze wie die DSGVO verstößt. Hinzukommt dann auch noch, dass das Verhältnis AG zu BR halt mal eine grundlegend andere ist als GBR zu BR...


    Und wie gesagt, ich persönlich fände es auch totalen Schwachsinn, wenn der GBR dem BR gegenüber eine Nichtöffentlichkeit waren müsste. Das macht für mich wenig bis gar keinen Sinn. Wäre für mich so Sinnvoll, wie wenn ich einen Anwalt mit etwas beauftrage und der darf mir hinterher nichts sagen wegen Verschwiegenheitspflicht. Aber das ist tatsächlich nur meine bescheidene persönliche Sichtweise.


    Gruß

    Blite

    Winfried ich muss mich tatsächlich nochmal melden aber nicht mehr zum Thema :P


    ich brauche keine Sockenpuppe um nochmal meinen Senf anzugeben, aber ich glaube ich weiß warum wir ein ähnliches Bild vom BetrVG haben. Wir waren auf dem gleichen Seminar wenn mich alles täuscht...

    Loghead Lustig, vielleicht waren wir auf der gleichen Schulung, bei uns wurde das auch so ausdrücklich angesprochen ^^ ifb in Garmisch war das glaub ich :/

    Loghead und wahrscheinlich gehören wir dem gleichen Kasperletheater an, weil wenn ihr mir den Thread nochmal durchlese; wir haben auch einen VA...

    und VA über einen

    ich schreib dir mal eine PM

    das hatten wir aber schon in verschiedensten Zusammenhängen diskutiert, daß derartige Aussagen

    letztlich nichts wert sind, da rechtlich völlig irrelevant.

    das mag zwar ganz theoretisch so sein, aber der Anwalt unseres GBR meinte, es ist besser so etwas zu haben als nicht zu haben. Denn er denkt das so eine Absichtserklärung für Beschlüsse die während Corona geschlossen werden von den Richtern als sehr ernst genommen werden. Es mag also rein vom Gesetz her irrelevant sein, in der Praxis wird es aber wahrscheinlich schon drauf ankommen, ob man so etwas aufgesetzt hat oder nicht. Das war zumindest die Zusammenfassung unseres GBR, der dazu seinen Anwalt befragt hat.

    BR Mitglieder ins Office "zitieren", wenn im Rest des Betriebes im HO gearbeitet wird.

    hierbei ist noch anzumerken, dass es je nach Größe des Gremium das gar nicht so einfach ist eine geeignete Lokalität zu finden... wenn sich z.B. 7 Personen in einem nicht öffentlichen Raum zusammenfinden sollen und der Abstand von 1,5 m eingehalten werden soll, damit man keine Maske tragen muss, dann muss der Raum schon sehr groß sein...

    Hallo Heidelbergerin,


    wir haben (bevor uns der AG ins mobile Arbeiten geschickt hat und der Betrieb quasi bis auf eine Notbestzung geschlossen wurde) uns eine Bestätigung vom AG geben lassen, dass virtuell gefasste Beschlüsse nicht wegen Formfehlern angezweifelt werden können. Das war noch bevor die Sitzungen vom Gesetzgeber per Videokonferenz erlaubt wurden und damit sollte das Thema eigentlich gegessen sein.


    Aber da wohl vor Gericht noch nichts dergleichen verhandelt wurde, ist auch dieser Punkt im Augenblick eine sehr riskante Sache... Deshalb haben wir als Gremium zusätzlich noch gesagt, sobald wir wieder ein Präsenzsitzung haben, beschließen wir alles nochmal proforma erneut ab, dann mit original Unterschrift, Hand heben und allem PiPaPo.


    Aber im Augenblick ist das alles ein sehr dünnes Eis, auf dem Beschlüsse per Videokonferenz gemacht werden. Ich glaube zwar nicht, dass ein Gericht einem BR wegen eines Formfehlers aufgrund von Corona einen Strick drehen würde aber möglich ist es


    Gruß

    Blite

    Hallo Whynot,


    ich hatte kürzlich ein Online-Seminar, ging nur einen Tag und ich persönlich empfand es nach ca. 4 Stunden sehr anstrengend. Für ein 3-tägiges Seminar hätte ich keinen Nerv, egal ob es ein spezielles Thema oder Grundschulung wäre. Ein Kollege fand es aber super und möchte ab sofort nur noch Online-Seminare machen.


    Es liegt also viel an der zu schulenden Person, wie ist es ihr lieber. Aber ich kann mich nur meinen Vorrednern anschließen, bei einem Seminar vor Ort ist ein besserer Austausch möglich. Und man kann auch in Pausen und nach dem Seminar noch a)Leute kennen lernen, die evtl. aus komplett anderen Betrieben kommen und b) sich weiter austauschen, auch über Fragen oder Themen, die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun haben.


    Ich würde Präsenz- den Onlineschulungen vorziehen, aber das ist wahrscheinlich immer personen- und situationsabhängig.


    Gruß

    Blite

    eines beratungsresistenten, dafür aber weitgehend kenntnisfreien Users

    ich frage mich, wer wirklich beratungsresistent ist, ich habe mehrmals darauf hingewiesen, dass ein Einsichtrecht keine Geheimhaltungspflicht ist!


    Wenn ein BRM auf den GBR zugeht und sagt, ich will Einsicht haben, dann kann der GBR sagen "nö, kriegste nicht"


    Wenn aber der GBR sagt, die Info ist für eure Arbeit relevant und wir pflegen hier einen transparenten Umgang, dann kann er sehr wohl die Info so ausgeben, wie er es für richtig hält, weil er hat keine Geheimhaltungspflicht. Außer der AG sagt das dazu


    Das ist das gleiche Prinzip wie beim BR und AG: wenn ein BRM auf den AG zugeht und sagt, ich will Einsicht, dann kann der sagen "nö, kriegste nich, schick den BRV vorbei dann reden wir nochmal drüber", wenn der AG aber alle Infos zur Verfügung stellt, ist das nicht verboten...


    Das mit dem Einsichtsrecht macht ja auch Sinn, sonst melden sich beim GBR wohlmöglich hunderte von BRM, die alle Einsicht haben wollen. Der Ansprechpartner für die ist aber dann das örtliche BRM, dass auch GBRM ist.


    das ist jetzt auch mein letzter Post hier, jeder der den Thread liest, soll für sich entscheiden.

    einen Anspruch auf Abschrift,

    und nochmal, das bezieht sich nur auf den Anspruch des Gewerkschaftsvertreters! das gleiche Problem, es gibt einen Unterschied zwischen Einsichtsrecht und Geheimhaltungspflicht


    Wenn der BR aber der Meinung ist, er gibt ihm das ganze Protokoll, muss er nur darauf achten nicht gegen den Datenschutz zu verstoßen.