Beiträge von Jojodat

    Moin, bei uns überschlagen sich die Ereignisse!


    Kollegin 1, die erste und einzige Nachrückerin für die Kollegin 2 (Festes Mitglied mit Hilfe der Frauenquote) wurde zum 30.06.21 betriebsbedingt gekündigt, da Ihre Abteilung/Aufgaben an eine Fremdfirma vergeben werden soll. Wer es wird, steht noch nicht fest.

    Die Kollegin 1 hat Ende Oktober 2020 das letzte Mal an einer ordentlichen Sitzung teilgenommen. Wie lange ist der Kündigungsschutz für Kollegin 1?

    Ich meine 1 Jahr: § 15 Abs.1 Satz 2 KSchG ? Das heißt, vor Ende Oktober kann die Kündigung gar nicht ausgesprochen werden oder?:/


    Wie seht Ihr das?




    einen angenehmen Feierabend

    Hallo, der BR hat (knappe Mehrheit, Klüngel!!!) zugestimmt und obwohl der gekündigte MA Schöffe ist, kann ihm gekündigt werden?

    Das habe ich nicht verstanden ...

    Hallo zusammen, ich habe einen Fall im BR, der mir keine Ruhe lässt. Ich beschreibe die Situation:


    Es gibt einen MA bei uns, der 25 Jahre im Unternehmen tätig ist. Das Unternehmen hat knapp 700 MA.

    Der MA ist ganztägig in einer Abteilung mit einem weiteren Kollegen, der in Teilzeit arbeitet.

    Nun soll entweder durch Umstrukturierung die Abteilung ausgeglíedert werden und an ein Fremdunternehmen vergeben werden oder nur der MA in Teilzeit dort weiter beschäftigt werden.

    Dem MA soll aber betriebsbedingt gekündigt werden, der MA in Teilzeit wird weiter beschäftigt.


    Was hat der gekündigte MA für Chancen vor dem Arbeitsgericht (Kündigungsschutzklage)?


    Er ist nicht vh, hat keine unterhaltspflichtigen Kinder und im 60. Lebensjahr und ist ehrenamtlicher Richter (Schöffe) beim Amtsgericht.


    Der Kollege in TZ ist 29 Jahre im Unternehmen, vh, hat ein unterhaltspflichtiges Kind und Mitte 50.


    Fehlen noch weitere Informationen?



    Wäre klasse, wenn mir das jemand erklären könnte … Danke!

    Erstmal vielen Dank für Eure Antworten.

    Ja, ist schon ein Kreuz mit den lieben Kollegen.


    Interessenausgleich und Sozialplan wird doch vom AG vorgelegt und ist die Verhandlungsmasse `zwischen BR und AG oder?

    Sorry, ich bin noch "ein Greenhorn", was BR anbelangt, nehme meine Aufgabe dennoch sehr ernst!

    Moin zusammen,

    in unserem Betrieb (750 MA) soll eine Umstrukturierung statt finden. Der AG möchte sich, so seine Meinung, von min. 140 MA lösen. Das wurde vor kurzem so dem BR vorgestellt. Keine Listen, keine Details.

    Nun sickern im Betrieb nach und nach Gerüchte durch.


    Einen Fall möchte ich Euch vorstellen: Ein allseits beliebter Kollege (gute 20 Jahre im Betrieb) war von Mitte 2015 bis Anfang 2017 arbeitsunfähig. Als er zurück kam, war eine Aushilfe (Zeitvertrag, der immer wieder verlängert wurde) auf seinem Platz und sollte dort auch bleiben, weil der Vorgesetzte und der alte Kollege zusammen mit der Aushilfe großen Gefallen daran hatten. Sie hatten den Rückkehrer schon abgeschrieben!


    Der Kollege ist in eine andere Abteilung "versetzt" (wurde nie offiziell so gehandelt, kein BR eingebunden usw.) worden und zwar am Vormittag neue Abteilung und am Nachmittag alte Abteilung, da die Aushilfe nur Vormittags anwesend war. Der Vorgesetzte blieb!


    Der Kollege hat das fast 2 Jahre mit gemacht, obwohl er von der neuen Arbeit nichts wusste (sehr viel höher eingruppiert, was ihm aber nie zu Teil wurde, sehr hohe Verantwortung) aber ordentlich eingearbeitet werden sollte. Das passierte aber nicht, da der Kollege (neue Abteilung) kurz vor der Rente stand und keine "Lust" (Zitat) hatte und der Kollege wurde immer mehr überfordert.


    Es kam dann der Tag, wo der Kollege nicht mehr weiter konnte (ich habe sehr viele Gespräche mit ihm geführt und auch der Betriebsarzt hatte ihm dazu geraten) und sich seinem Vorgesetzten öffnete. Dieser hat dann dafür gesorgt, dass er nicht mehr in die neue Abteilung musste.


    Soweit so gut … leider ist der Kollege dann massiv von seinem alten Kollegen und der Aushilfe gemobbt worden. Es wurde nicht mit ihm kommuniziert, es wurden Lügen über ihn erzählt, u. v. m) Sie wollten ihn nicht in der Abteilung haben! Es war auch nicht genügend Tätigkeiten für 3 Leute in der Abteilung vorhanden. Der Kollege hatte fast keine Aufgaben. Das hat er fast 5 Monate mitgemacht! Der Vorgesetzte und die Personalabteilung wollten den Kollegen "los werden".



    Nun wurde der Aushilfe vom Vorgesetzten mitgeteilt, dass der Vertrag nicht verlängert wird (Teil der Umstrukturierung)! Ein Problem weniger für den Kollegen. Doch der Vorgesetzte hat in seinem Kämmerlein eine neue Idee, wie er dem mittlerweile aus seiner Sicht sehr unbeliebten Kollegen los werden könnte: Die Abteilung kann auch mit einer Person laufen! Das bedeutet, der Kollege (Rückkehrer) soll gehen und zwar in die alte Abteilung, die ihn total überfordert hatte! Der zweite Kollege soll bleiben.


    Wie kann ich dem Kollegen (Rückkehrer) beraten? Ich weiß, dass der Kollege einer (erneuten aber dann offiziellen) Versetzung normalerweise nicht widersprechen kann aber in diesem Fall ist es eine Katastrophe! Die neue Abteilung hat einen neuen Mitarbeiter bekommen, da der alte Kollege mittlerweile in Rente gegangen ist und "der Neue" wurde dorthin "strafversetzt" (war in seiner alten Position nicht mehr zu gebrauchen) und ist jetzt schon überfordert! Tja, und dem Rest des Betriebsrates ist das, mit Verlaub, scheissegal!!!


    Tolle Konstellation, ich weiß aber es muss doch eine Möglichkeit für den Rückkehrer geben, das er zumindest nicht in "die Hölle" zurück muss?


    Was kann man tun?


    Vielen Dank!

    Leute, erstmal vielen Dank für Eure Anmerkungen/Meinungen.


    Ich habe den Vorsitzenden zu dem Thema befragt. Er ist der Meinung, da der 1. Nachrücker (männlich) ja fast immer dabei ist und daher hat er das Recht auf Einsicht ins BR-Laufwerk. Die 1. Nachrückerin (weiblich) ist ja nicht so oft anwesend.


    Was soll man dazu sagen? Die 1. Nachrückerin (weiblich) ist seit 25 Jahren im BR. Als wenn sie alles "herausposaunen" würde, für mich eindeutig unfair aber was soll man machen! Empfindet sie persönlich als Schikane!

    Moin zusammen,

    die Kollegin 1 ist aus der Elternzeit zurück und möchte, trotz Teilzeit, auch wieder an BR Sitzungen teilnehmen. Alles soweit i.O.


    Die Kollegin 2, die sie in der Elternzeit vertreten hatte, hatte in der Vertretungszeit Zugriff auf das BR-Laufwerk. Das wurde ihr aber jetzt gekappt.


    Hat die Kollegin 2 weiterhin Anrecht (Informationspflicht) auf das BR-Laufwerk. Sie ist die erste Nachrückerin von Kollegin 1.


    Wenn nein, warum und wenn ja, wo steht das?


    Stehe im Moment auf dem Schlauch und weiß nicht, wie ich die Kollegin 2 beraten soll.

    Hallo zusammen,


    wir haben eine Kollegin im BR, die kurz nach Ihrer Wahl schwanger wurde und bis September d. J. in Elternzeit ist. Sie war vorher in Vollzeit und nach Rückkehr wird sie in Teilzeit tätig sein.

    Meine Frage ist, ob die Kollegin voll umpfänglich wieder in den BR zurückkehren kann, obwohl sie nur in TZ ist? Es gibt bei uns die Frauenquote und die Kollegin ist mit den meisten Stimmen gegenüber ihrer Mitbewerberin in den BR gekommen. Nun möchte die zweite Kollegin, die sie in der Elternzeit vertreten hatte, wissen, ob sie, als Vollzeitkraft, nicht den Job weiter hin machen kann.


    Vielen Dank für Eure Antworten?!