Beiträge von Lustiger Vogel

    Zu der bereits erwähnten Geschichte kommen allerdings noch mehrere Alleingänge zum Personalleiter (ohne Absprache mit dem BR) um sich über Dinge zu beschweren bzw. zu fordern

    Wenn er Dinge als BR gefordert hat sollte man ihm sagen, dass das ohne Beschluss nicht geht. Wenn er aber als MA etwas fordert oder sich beschwert kann er das durchaus tun.

    Es waren mindestens drei andere Kollegen anwesend, da würde ich schon von öffentlich sprechen.

    das ist aber noch lange nicht öffentlich, tut aber vermutlich hier auch nichts zur Sache.



    dass die zu Beginn des Themas erwähnte Äußerung nur das Fass bei mir hat überlaufen lassen.

    Das scheint mir auch so, aber da nützt es nichts eine Kleinigkeit aufzugreifen und zu denken, dass damit das Fass leer wird. Das ist eben immer das Problem wenn man die Probleme nicht gleich anspricht. Außerdem solltest du mal rausfinden wie der Rest des Gremiums das sieht.

    dann kauf Dir bitte einen anständigen Tisch und einen Bürostuhl."

    Wenn der Arbeitgeber Arbeiten von zu Hause wünscht, würde ich nicht einsehen, warum der AN Geld dafür ausgeben muss. Den Mitarbeiter darauf hinzuweisen, möglichst auch zu Hause einen ergonomischen Arbeitsplatz zu haben halte ich aber für Sinnvoll. Letzten Endes ist es ja auch die Gesundheit des Mitarbeiters. Wenn es zur Zeit eher Arbeitgeberwille ist die Leute nach Hause zu schicken, sollte es vielleicht möglich sein, hier auch den AG in die Pflicht zu bekommen. Außerdem kann ich nicht davon ausgehen, dass jeder MA zu Hause noch Platz für einen Büroarbeitsplatz hat.

    Hallo moelpf, bei denen die eine Kamera haben, kannst du das per Handzeichen machen wie sonst auch. Aber bei denen die keine Kamera haben musst du diese einzeln abfragen. Bei einem großen Gremium ziemlich auswendig, aber es geht leider nicht anders.

    mir ist noch nicht ganz klar, was Eure BV denn jetzt regelt.

    Ich habe das so verstanden, dass es nie in der BV drin war. Man hatte es wohl irrtümlich rausgelesen und daher immer bezahlt. Jetzt hat man mal richtig reingeschaut und gesehen ..ups... das müssen wir ja gar nicht zahlen.

    Der AG meint das war über Jahre ein Irrtum und der BR meint es könnte doch jetzt auch betriebliche Übung sein.


    Ich könnte mir gut vorstellen, dass es eine betriebliche Übung geworden ist, aber das Problem ist, dass betriebliche Übung nur gegenüber dem AN in Frage kommt, aber nicht gegen den BR. Somit müsste der einzelne AN klagen wenn er einen Anspruch haben will, dass macht meist kein AN wenn er noch beschäftigt ist. Der BR wird hier nicht klagen können, aber er kann versuchen diesen Punkt mit der GL zu diskutieren.

    Ich bin mir nicht 100% sicher, aber da kein Bezug zur Arbeit oder BR-Arbeit besteht, könnte ein Gericht diese Aussage auch als Meinungsfreiheit (die auch das Recht auf abwegige Meinungen einschliesst) auffassen.

    Ich würde mich hier auch eher dem Ledertaschenmann anschließen. Zumal der Ansatz zuerst die Alten Menschen impfen nicht der einzige war. Ich erinnere mich an eine Diskussion, ob es nicht sinnvoller ist erst die berufstätigen Pendler, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen zu impfen. Dann wären nämlich diejenigen raus die die meisten Kontakte zu anderen haben. Es gab daher unterschiedliche Diskussionen darüber und ich könnte mir auch gut vorstellen, dass in den internen Diskussionen der Bundesregierung auch das Argument dieses stellv. Vorsitzenden mal gefallen ist.

    Die Aussage war sicher nicht glücklich, es scheint mir nach der Beschreibung aber auch keine öffentliche Aussage zu sein. Eine Rücktrittsforderung sehe ich nicht als gerechtfertigt und Mobbing oder Diskriminierung sehe ich hier auch nicht. Zumal der Kollege, der seinen Unmut geäußert hat, zu dieser Altersgruppe die angesprochen wurde gar nicht dazugehört.

    Wenn Ihr es meint, dann sprecht es in einer Sitzung an, aber lasst die BR-Sitzung nicht zu einer politischen Diskussion ausarten.

    Ja, durch eine Kündigung ändert sich ja die Arbeitszeit nicht. Kann aber sein, dass der AG das anders sieht und einfach weniger bezahlt. Dann müsste das fehlende Geld geltend gemacht werden und zur Not eingeklagt werden. Ich würde der Kollegin auf jeden Fall empfehlen sich mal anwaltlich beraten zu lassen.

    Bitte denke immer daran, dass der BR keine Rechtsberatung geben darf!

    Lustiger Vogel wieso bricht der BR die Verhandlungen ab?

    Ich hab das so aus dem Eingangspost rausgelesen: Die GL möchte verhandeln, der BR geht auf nichts ein. Wenn der BR das am Freitag im ersten Termin so kommuniziert könnte die GL das als Abbruch deuten.


    Ansonsten gebe ich Dir recht alter Schwede. ;)

    Dann kann er wählen ob er ernsthaft verhandeln will oder er muss zur Einigungsstelle!

    Er Chef will anscheinend verhandeln, aber der BR bricht die Verhandlung anscheinend ab.

    Bitte dran denken, dass die Einigungsstelle sich zu beiden Seiten die Argumente anhört und es vermutlich auch ein Kompromiss wird. Also Einfach: "wir gehen auf keinen Punkt ein" wird vermutlich am Ende auch nicht funktionieren.

    Daher meine Frage, da der zuvor zitierte Gesetzestext von "Monatsverdienst" spricht, ob diese Begriffe gleichzusetzen wären? Sollte in diesem Falle dann dieser Teil der Vereinbarung nicht unwirksam sein?

    Na klar ist das wirksam, aber nicht eindeutig. Und wenn ich mit der Zahlung der Abfindung nicht einverstanden bin muß ich klagen und hoffen das ich damit mehr erhalte:

    wenn der AG weniger auszahlt (egal ob falsch verstanden oder warum auch immer) ist das leider vom Mitarbeiter individuell geltend zu machen.

    Bzgl. der Monatsvergütung kenne ich das so, dass das Gesamtmonatsbrutto zu Grund gelegt wird also inkl. aller Bestandteile.

    Bei uns war es ein gezwölfteltes Jahresbrutto, also inkl. Weihnachts- und Urlaubsgeld, aber ohne Zulagen. Das ist also individuell im Sozialplan auszuhandeln und wenn der AG weniger auszahlt (egal ob falsch verstanden oder warum auch immer) ist das leider vom Mitarbeiter individuell geltend zu machen.

    Hallo Cosmo,

    ich befürchte ihr habt euch tatsächlich in der BV nicht eindeutig ausgedrückt. Erst mal finde ich eure Regelung zu den Firmenwagen echt fragwürdig wenn es vorher Firmenwagen gab. Aber nun ist es so.

    Die Konditionen der BV gehen teilweise über das hinaus was der AG gesetzlich leisten müsste, was bei einer Nachverhandlung / Anfechtung wahrscheinlich in Gefahr geraten könnte

    Wurde denn eine Kündigung in der BV vereinbart? Dann bekommen die Mitarbeiter ja erst mal nichts? Das Verstehe ich bei einem Sozialplan nicht, in der Regel endet der Sozialplan mit Abschluss der Maßnahmen des IA. Eine vorzeitige Kündigung sollte hier nicht vorgesehen sein. In der Regel wird auch nicht der ganze Sozialplan nichtig, nur weil ein Passus nichtig bzw. unklar ist. Prüfe hier noch mal den genauen Wortlaut hierzu.



    ist der Sachverhalt so eindeutig, dass dieser eingefordert und ggf. auch der Rechtsweg beschritten werden kann?

    Wie eindeutig der Sachverhalt ist wird dir am Ende nur der Richter sagen können, aber das Problem ist, dass hier der jeweilige Mitarbeiter klagen muss.


    Wart ihr beim Abschluss von IA und Sozialplan anwaltlich vertreten? Dann haltet doch mit dem Anwalt noch mal Rücksprache wie er die Chancen hier sieht.

    von der rechtliche Seite stimmt das so, aber wenn ich eine Vertrauensvolle Zusammenarbeit lebe, ist die Beteiligung in den meisten Fällen gegeben.

    Da gebe ich dir Recht, aber die vertrauensvolle Zusammenarbeit sehe ich bei imebro gerade nicht X(


    da kommt es drauf an, was eine kreative Personalleitung da so formuliert, damit es keine Sperre beim ALG1 gibt.

    Du hast Recht, aber ich rate das immer vorab mit der Arbeitsagentur zu klären, damit man hinterher keine bösen Überraschungen erlebt.

    Wenn die Kollegin gegen die Änderungskündigung Klage einreicht gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. Die Kollegin bekommt Recht, dann besteht das Arbeitsverhältnis zu den alten Bedingungen fort

    2. Die Kollegin bekommt nicht Recht, dann endet das Arbeitsverhältnis. Evtl. besteht eine leichte Chance auf eine Abfindung


    Tatsächlich wird vor dem Arbeitsgericht in vielen (in den meisten) Fällen ein Vergleich geschlossen. Dieses setzt aber die Einigkeit beider Parteien voraus. Aber da jeder ein Risiko hat schlägt der Arbeitsrichter oft einen möglichen Vergleich vor, der in etwa das tatsächliche Risiko der jeweiligen Partei berücksichtigt. Aber ja, wenn der Vergleich von einer Seite nicht gewünscht ist gibt es am Ende ein Urteil wie von Markus 1973 ED geschrieben. Aber die Abfindung gibt es nur im Vergleich (wenn man sich auf eine Abfindung einigt), da es in diesem Fall keinen rechtlichen Anspruch auf die Abfindung gibt und diese daher kein Bestandteil eines Urteils sein kann.


    Sie wäre nämlich damit einverstanden, wenn sie so gekündigt würde, dass ihr Arbeitsverhältnis dann zum 1.1.22 gekündigt ist

    Das sieht mir dann aber nicht mehr nach einer Kündigung aus, sondern sofern der AG darauf eingeht, scheint es ein Aufhebungsvertrag zu werden. Achtung: da ist der BR komplett raus, eine Klage kann nicht eingereicht werden, eine Sperrung vom Arbeitslosengeld wäre höchstwahrscheinlich die Folge. Hier sollte sie sich genau erkundigen.

    ....Lustiger Vogel, du bist lustig, wäre er geschlut hätte er sich den Fitting geschnappt und selber gelesen. ich denke nicht!

    ja, so bin ich eben...lustig.... :D Aber vermutlich hast du recht und das ist dann alles andere als lustig ;(|| und für die Mitarbeiter eher ärgerlich, da sie keine kompetenten BRs haben. :cursing:

    Zitat von Lustiger Vogel Warum wollt Ihr die Begründung nachfordern, wenn du die Begründung mit der Versetzung bereits bekannt ist?


    Hier bin ich ganz anderer Meinung.

    Ich habe das geschrieben, weil ich irgendwie den Verdacht habe es geht Juddel wohl gar nicht um die eingangs gestellte Frage geht:

    ...das Person XY mehr Geld bekommen soll. Ohne Begründung, ohne Datum

    Nun meine Frage: Ist eine Email gleichgestellt einer schriftlichen Anhörung?

    Wenn ja, dann müssten wir doch auf alle Fälle die Begründung und das "ab" Datum einfordern, sonst macht diese Information ja keiner Sinn

    aus den Nachfolgenden Informationen von Juddel lese ich, dass es nicht um die Begründung für mehr Geld geht, sondern um eine Versetzung die ohne die Zustimmung des BR stattgefunden hat. Juddel schreibt, das die Umgruppierung zur jetzigen Stelle passt. Somit ist nicht die Begründung das Problem, sondern die Versetzung ohne Zustimmung des BR. Warum soll ich denn jetzt erst die Begründung für die Umgruppierung einfordern?

    Hier im Norden würde man sagen "Butter bei die Fische", will sagen auf die GL zugehen: was soll das, warum werden hier Versetzungen ohne BR gemacht? Ob man gleich wie Pascal Engel schreibt nen Anwalt dazu braucht kommt auf den sonstigen Umgang mit der GL an, aber wo wie Juddel schreibt sind Versetzungen sonst immer ordentlich gelaufen.

    Ich würde das als Anhörung werten

    O.K., für mich bezieht sich der Begriff "Anhörung" auf eine Kündigung, aber das der BR unterrichtet werden muss steht nach der zusätzlichen Info außer Frage:

    die Entlohnung ist tariflich geregelt. Bei diesem Kollegen stand ein Wechsel in eine anderen Abteilung an, wo man ihn jetzt mit dem Lohn an die Gruppe angepasst hat.

    Hier ist ist doch sicher eine Versetzung beim BR eingereicht worden (und vermutlich zugestimmt, da umgesetzt) und mit dieser Versetzung hätte auch die richtige Eingruppierung erfolgen müssen. Also zu der Eingangsfrage ab wann? - ab dem Zeitpunkt der Versetzung. Warum wollt Ihr die Begründung nachfordern, wenn du die Begründung mit der Versetzung bereits bekannt ist? Oder ist das nur eine Vermutung? Oder passt die Eingruppierung nicht zu der Versetzung?

    wo habt ihr denn gesucht als ihr noch nicht im HO gearbeitet habt und wieso nimmt nicht jemand den Kommentar mit nach Hause?

    Ich bin nicht im HomeOffice und habe die Kommentare am Arbeitsplatz oder im BR-Büro. Ich finde es als zusätzliche Hilfe aber ganz praktisch, denn wann immer die Kommentare brauch liegen sie im "anderen" Büro. Und manchmal ist man eben zu faul zum laufen :sleeping:

    Vielleicht sollte man auch nur mal nen 2. Satz bestellen, ich denke nicht, das unser AG da was gegen hätte. ;)