Beiträge von Stempelkissen

    Habe jetzt irgendwie das Gefühl nicht richtig verstanden worden zu sein.


    von "böse" und "bocklos", war nie die Rede. Vielmehr wollte ich meinen Zuspruch des vorherigen Posts zum Ausdruck bringen.


    Es ging im Vorfeld um die Priorisierung, wer eine Impfung bekommt und wer nicht. Da es ja nicht genug Impfdosen zu einem bestimmten Zeitraum gibt oder gab.


    ich denke da es sich hier um ein altes Thema handelt und ich es leider wieder interessant gemacht habe, kann man das hier schließen. Nicht das sich noch jemand auf den Schlips getreten fühlt, das ein "altes" Thema wieder warm gekocht wird. :thumbup:

    ...und stellst den 2 Wochen alten, kalten Kaffee in die Mikrowelle... <X

    Es wirkt ein bisschen so, als hättest Du diesen Thread gar nicht vollständig gelesen, denn irgendwie drehen wir uns hier im Kreis. Es ist immer noch so, dass uns das nicht gefallen muss, es ist aber auch immer noch so, dass Dein hektisches schwenken der Flagge der moralischen Überlegenheit, neben der formal korrekten und sachgerechten Argumentation von Markus, keinerlei Bedeutung hat.

    Natürlich kann man jedes Problem leicht lösen, wenn man störende Fakten einfach ignoriert. Mathematik hat natürlich keine Chance gegen moralische Überlegenheit! Ist doch völlig egal, dass die Anzahl der Mitarbeiter größer ist, als die Anzahl der verfügbaren Impfdosen! Du würdest als AG natürlich trotzdem alle MA impfen lassen (um das "wie" soll sich dann halt jemand anders kümmern) und wenn sie kein Brot haben, sollen sie halt Kuchen essen.

    Interessant, was man so aus Texten interpretiert.

    Ich habe im übrigen den Thread gelesen aber nicht darauf geachtet das, dass Thema schon 2 Wochen alt ist. Kann ja auch nix dafür, wenn mir das auf der Hauptseite als aktivste Themen angezeigt wird.


    Bedeutung hin oder her, dafür ist das hier ja eine Plattform um sich auszutauschen.


    Wir wissen beide das der AG auf vieles kein Bock hat. Das brauchst du mir nicht erzählen. Selbst wenn die Anzahl der MA grösser ist als die Anzahl der Impfdosen, aber es ist ja nicht so, das man danach plötzlich vergessen hat, wie man einen Impfstoff mixt, weil man das Rezept verbummelt hat.


    Und ich wollte mir damit nicht auf die moralische Schulter klopfen, was sind denn das für Sprüche?

    Auch wenn er einen Arbeitsvertrag mit der Firma hat, so ist die gesundheitliche Gefährdung, an Covid während der Arbeit zu erkranken gleich null, da der Mitarbeiter ja zu 100% im HomeOffice sitzt und daher keinem Infektionsrisiko ausgesetzt ist. Wenn ein Familienangehöriger an Covid erkrankt ist und den Kollegen ansteckt, dann ist das klar dem privaten Bereich zuzuordnen.


    Daran ändert auch nichts, wenn du die falsche Textpassage zitierst, es geht in erster Linie darum:

    In deinen Augen die falsche, in meinen die richtige Textpassage !


    Wir werden nicht die gleiche Meinung haben und auch nicht zu dieser kommen.

    Für mich ist ganz klar, auch wenn rechtlich und aus Arbeitsschutzrechtlichen Maßnahmen alles konform ist, ich als AG ALLE Mitarbeiter Impfen lasse ob HO oder nicht.

    Hier kann ich dir leider nicht folgen. Die Impfung ist eine Maßnahme des betrieblichen Gesundheitsschutzes, mit dem der Arbeitgeber seine Handlungsfähigkeit sicherstellen und seine Mitarbeiter und Kunden schützen möchte.

    Ich bezog mich auf die Antwort von "Ledertasche" und wie du selber gerade schreibst bezieht sich "seine Mitarbeiter" auch die Mitarbeiter die im Home Office sind und die dauerhaft im Home Office tätig sind. Er hat doch einen Arbeitsvertrag mit der Firma oder nicht ?


    Ob verpennt oder nicht, das lassen wir mal dahingestellt und ich denke schon das du mir da in gewisser weise folgen kannst.

    Der AG ist Teil der Gesellschaft und hat eine Fürsorgepflicht für ALLE AN. Entweder macht er allen ein Angebot oder überlässt das komplett der Eigenverantwortung. Einzelne MA aus betrieblichen Gründen zu bevorzugen oder benachteiligen ist bei so einem gesellschaftsrelevanten Thema m.E. nicht angebracht.

    Danke, das sehe ich genauso!


    Frage mich eh schon die ganze Zeit, wieso, welche ausgeschlossen werden sollen? Für mich entsteht hier eine Ungleichbehandlung die der AN unmittelbar spüren und sich fragen muss: "bin ich weniger wert als andere AN im Betrieb?"

    Ich glaube, du hast hier das gleiche "Problem" wie so viele andere, die auf den "Staat" schimpfen, dabei aber völlig übersehen, dass sie selber ein Teil davon sind.


    Gewerkschaft bedeutet nun einmal kollektives solidarisches Prinzip. Und wenn dann "die Gewerkschaft" von mir als Gewerkschaftsmitglied etwas Engagement fordert, dann kann ich nicht finden, wo das falsch ist.

    Das habe ich als solches auch Verstanden, aber wie gesagt, es muss im Rahmen bleiben und ich finde das tut es nicht immer.

    Aus meiner Sicht ist das Auf- und Abbauen eines Gewerkschaftsstand und über mehrere Stunden Ansprechpartner sein keine Arbeitszeit die der AG zahlen muss. Wenn du dich hier persönlich engagieren willst, dann tue es, aber nicht als Arbeitszeit. Wenn du dich entschieden hast dich nicht in deiner Freizeit für die Gewerkschaft zu engagieren, dann teile es ihnen mit und sie sollen den Infostand selber aufbauen und besetzen. Für mich spricht das auch nicht gegen vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ihr arbeitet vertrauensvoll zusammen und du besuchst ihren Stand auch mal, aber du machst nicht deren Arbeit. Die Entscheidung musst du aber selber treffen.

    Genau das meine ich ja, es muss im Rahmen bleiben, so wie weiter oben schon geschrieben. Ich habe kein Problem zu werben oder als GW zu beraten aber es muss einen Rahmen für alles geben.

    Ich habe einfach das Gefühl das es von der GW erwartet wird den jeden Wunsch von den Lippen abzulesen.

    gegen "Aufklärungen" an die AN habe ich auch nichts. Das kann man sicherlich noch vertreten aber ich vertrete nicht die Meinung im Büro Werbeartikel zusammenzustellen, als wäre ich am Fließband um die neuen Mitglieder zu begrüßen.


    Irgendwo sehe ich hier ganz klare Grenzen!


    Wenn die Gewerkschaft einen Stand auf dem Gelände macht kann man sicherlich sich für ein paar Minuten dort hinstellen und aufklären und aktuelles Erzählen aber doch nicht den Stand auf und ab- bauen und über mehrere Stunden Ansprechpartner sein.


    Wie seht ihr das? Klar bin ich von der Gewerkschaft aufgestellt worden aber das heißt doch nicht das man nach deren Nase tanzen muss.


    Ja, das klingt jetzt sehr nach Korinthenkackerei :D, macht aber schon auch Sinn.

    zum einen weil die Grenzen (wie erco richtig schreibt) fießend sind...

    das kann sein. Ich lasse mich ja sehr gern eines besseren belehren. Vielleicht sehe ich das auch zu Streng.

    Ich kann dir da nicht folgen. Du siehst eine Informationspflicht bei der GW, aber wenn sie Informationsflyer erstellen, dann ist das nicht richtig?


    Oder meinst du, die Tarifkommission sollte gefälligst ihre Flyer auch selber verteilen?

    Ich sehe es so das die GW ihre Flyer oder anderes Informationsmaterial selbst verteilen sollte. Nicht in unser Büro legen und entweder die freigestellten oder andere BRM dazu auffordern diese zu verteilen.


    Aber ich bin ja offen für Beratungsvorschläge.

    Habe dazu schon einiges gefunden hier im Forum aber die Antworten haben mich noch nicht erleuchtet.


    Wir sind von der GW aufgestellt und gewählt worden, wir sind sowohl gewerkschaftlich als auch nicht gewerkschaftlich aufgestellt.


    Nun ist es so das in unserem Büro viele Werbeartikel gebunkert werden. Auch glaubt die GW das der BR Präsenttaschen oder die Verteilung der Werbeartikel zuständig wäre, weil wir 3 freigestellte Mitglieder haben.

    Das wir ab und an GW werben natürlich nur als BR und nicht als Gewerkschafter, dagegen spreche ja nichts aber es kommen auch Flyer von der GW (da wir gerade in Tarifverhandlungen sind) die wir verteilen sollen.

    Meines Erachtens ist die GW oder aber die Tarifkommission in der Pflicht über Verhandlungen mit de AG zu infomieren. Nicht der BR !


    Ich freue mich auf regen Diskussionsbedarf.

    Weitere Fragen können gestellt werden ;)

    Wenn Ihr das wollt, ist das ok.

    Für mich klang es so, als würdet Ihr Euch für Webinare entscheiden, weil er AG sagt, dass er bei anderen Seminaren die Genehmigung nicht erteilen würde. Das wäre aus meiner Sicht ein falsches Entgegenkommen.

    Und nur weil man nicht durch Deutschland touren sollte, muss man nicht gleich auf Webinare umschalten.

    Eine gepflegte Inhouse-Schulung oder angesichts der Covid Situation eine Präsenzschulung in externen Räumlichkeiten, sollte schon machbar sein.

    klar sollte das machbar sein, aber die Antragssteller stellen einen Antrag im Gremium dann wird darüber entschieden und sollte der durch gehen, dann müssen diese Personen entscheiden ob sie fahren obwohl der AG begründet eine Fürsorgepflicht zu haben und ablehnt.

    Die Frage richtete sich an den Threadersteller :-)


    Aber auch hier frage ich: Warum lasst Ihr Euch das gefallen? Der AG hat sich nicht in Eure BR Arbeit einzumischen.

    Das kann sein, aber das ist ja hier ein allgemeiner Themenaustausch.


    Wieso gefallen? Die BR Mitglieder wollen Schulungen in anderen Städten machen, wie Hamburg, Berlin oder Willingen.


    Ich hätte keine Lust nach z.B. Hamburg zu fahren und außerhalb des Seminares kannst du im Hotel nichts nutzen. Im Seminar nur mit Maske zu sitzen und mit anderen darfst du dich nicht treffen.


    Webinare können hier auf dem Campus abgehalten werden, wir werden hier verpflegt und haben unsere Ruhe bei der Schulung.

    Kann die BR Mitglieder nicht verstehen...wenn das Seminar in der gleichen Stadt wäre, dann würde ich mich auch dafür einsetzen.

    Diese "Aktion" fand immer statt. vor 2020 gab es im Sommer immer Wasser in Kisten für die Belegschaft.

    Ich habe das so verstanden : 1. es gab für den letzten Sommer Kostenlos Wasser in Form von abgefüllten handelsüblichen Glasflaschen. 2. jetzt gibt es einmalig eine Trinkflasche zum selberauffüllen am Wasserhahn.

    3. Jetzt ist die Frage aufgekommen ob in diesem einen Sommer eine Betriebliche Übung zustande gekommen ist die eine weiterhin kostenlose Wasserabgabe in Flaschen herleitet.

    Ich meine ohne eine Willenserklärung des AG ist keinerlei Rechtsgrundlage entstanden. Die sogenannte Betriebliche Übung scheint ein weit verbreiteter Mythos zu sein der natürlich einen Wahren aber sehr kleinen Kern enthält.

    Homer hat mich verstanden :P

    ...und ich dachte ich hätte mich verständlich ausgedrückt ^^


    Die MA dürfen ja schon seit längerem nicht an die Wasserflaschen ran. Also umkehrschluss, die MA brachten ihre eigenen Getränke mit zur Arbeit. Alles völlig okay.

    Im Sommer hat der AG Wasserflaschen bestellt (Glasflaschen) die normal auch immer am Campus bestellt werden.

    Für die MA damit diese nicht verdursten und dehydrieren. Was auch ein toller Zug von ihm ist.

    Nun letztes Jahr hat der AG keine Glasflaschen für die MA bestellt um sie vor dehydrierung zu schützen. Sondern ihnen eine Trinkflasche ausgegeben die man dann an jedem Wasserhahn auf dem Campus befüllen kann.


    Ich weiss jetzt nicht ob ich mich wiederholt habe...entschuldigt...ich hoffe das ist jetzt verständlicher...


    Aber ich sehe das es mit der betrieblichen Übung bezüglich Wasser schwierig ist. Aber naja ich hab mich zumindest schlau gemacht.


    Leitungswasser kann man meiner Auffassung nicht abbestellen und wenn dann geht auch kein Waschbecken und keine Toilette mehr

    Wir reden nicht von Leitungswasser sondern von Wasserflaschen in Kisten.

    Hätte dazu auch mal eine Frage:


    Die letzten Jahre hat der Arbeitgeber im Sommer Wasser, in Form von Wasserflaschen (Wittenseer,Bismarck Co.) gestellt.

    Letztes Jahr hieß es die MA können sich an den Wasserhähnen bedienen. Dazu gäbe es noch eine tolle Trinkflasche alla Fitnessstudio um das Wasser in einem Behältnis aufzufüllen und immer griffbereit zu haben.


    Ich glaube das definitiv eine betriebliche Übung entstanden ist. Es ist sonst nirgendwo geregelt das der AG uns im Sommer Wasser zu stellen hat, er tat dies Jährlich freiwillig.


    Für Ratschläge und Tipps bin ich bereit :)