Beiträge von Binchen3

    Hallo rtjum,


    oh, ich glaube, das war missverständlich:


    es wurde meine Stellvertretung nach gewählt weil ich "hochgerutscht" bin - und bin selber gar nicht wahlberechtigt (bin nur wählbar, da ich keinen GdB von 50 habe und nicht gleichgestellt bin).


    Die Aushänge werden in allen Arbeitsbereichen am Schwarzen Brett (ja so richtig Old-School 8o ) gemacht, wo auch die Aushänge der Dienstpläne, BR-Infos, Stellenausschreibungen überall zu finden sind (es sollte jeder Mitarbeiter da ohnehin gucken - alleine wegen der Dienstpläne)


    Für die "Hauptwahl muss ich mir tatsächlich etwas überlegen.


    Danke!

    Willkommen hier!


    Ein wichtiges, dass Eure AN lernen müssen: der BR entscheidet im Gremium, nichts nach Nase, sondern nach Gesetz.


    Es kommt oft vor, dass du von "lieben Kollegen" angesprochen wirst xyz für sie umzusetzen, weil Du doch der BR bist (das Missverständnis besteht meiner Erfahrung nach nicht nur auf Seiten des AG. ;) )


    Oder jemand, der sauer wird, weil du Sachlich etwas zugunsten eines nicht so beliebten Mitarbeiters regelst, weil es eben de jure richtig ist.


    Seit ich mir klar gemacht habe, nichts an der Betriebsratsarbeit ist persönlich (zuhören ja, immer, aber nicht das, was daraus folgt, auch Anworten immer auf der Sachebene), fällt es mir deutlich leichter, mit den entsprechenden Paragraphen zu hantieren.


    Liebe Grüße

    Sandra

    Guten Morgen!


    So, nach einigem Hin und Her habe ich tatsächlich 2 Kandidaten für die Wahl zu meiner Stellvertretung und die 2. Stellvertretung gefunden. Trotz frühzeitigem Aushang mit Ankündigung der Wahlveranstaltung (34 wahlberechtigte Mitarbeiter) ist nur ein wahlberechtigter Mensch zur Sitzung erschienen ( wir haben sogar extra 15 Minuten gewartet, um eventuelle "Zuspätkommer" nicht zu übergehen).


    Frage 1 ) so wirklich geheim ist eine solche Wahl jetzt ja nicht (Wahlzettel habe ich aber archiviert) - ist sie damit trotzdem gültig?

    Frage 2) was passiert, wenn zur kommenden eigentlichen SBV-Wahl die Wahlbeteiligung genau so "überschaubar" bleibt? Bleibe ich dann einfach im Amt? Muss ich die SBV auflösen?


    Danke!


    Liebe Grüße

    Euer Binchen Sandra

    Hallo Alleinkaempferin!


    Hat sich in der Zwischenzeit etwas wegen deiner Bildungssreise geklärt?


    Ich hätte da noch zwei Denkansätze:

    1) beim Institut, bei dem Du die Seminare belegen möchtest freundlich anrufen und nachfragen, ob einer der dozenten (Anwälte) dir da schon einen Tipp geben kann, wie du juristisch sicher deinen Anspruch auf das für das Ehrenamt notwenige Seminar umsetzen kannst.

    2) ggf. die GL (die anscheinend einige gute Paragraphen kennt) freundlich darauf hinweisen, dass diese NOTWENIGEN Seminare einklagbar sind und dir da die entsprechenden Paragrapen auch schon für das Schreiben zurechtlegen/zitieren (wurden oben bereits erwähnt)


    Liebe Grüße

    Meines Erachtens ist der Arbeitgeber mindestens verpeilt, wenn er die Stelle nicht ausschreibt (so die Besetzung denn so dringend ist), da er riskiert, dass benachteiligte AN auf Berücksichtigung bei der Besetzung klagen können (unabhängig vom GdB), wenn eine Bewerbung ihrerseits auf die erste, gleiche Arbeitsstelle vorliegt. Dass die nicht berücksichtigten An ZUDEM einen GdB haben, verschärft die Situation noch zusätzlich

    Danke für die Antworten.


    Nach der genauen Zahl der Wahlberechtigten habe ich schon gefragt, um die Einladungen zu verteilen.

    Hilfe von einem erfahrenen Wahlvorstand ist organisiert (auch das ist absolut Neuland für mich). Gut, dass hier SBV und BR eng zusammen arbeiten.


    Schade ist dann, dass ich potentielle Kandidaten nicht persönlich ansprechen kann, um für diese wichtige Aufgabe Werbung zu machen. Ist ein wenig wie bei Elternpflegschaft: keiner möchte sich verpflichten lassen. Habt ihr diese Erfahrung auch gemacht?

    Wie motiviert ihr eure Kollegen, sich aufstellen zu lassen?


    Liebe Grüße Sandra

    Guten Morgen liebe Gemeinschaft,


    aktuell bin ich durch das Ausscheiden der Vertrauensfrau von der Position der Stellvertreterin nachgerückt und habe nun einige wichtige Fragen:


    Branche: Pflege, Mitarbeiter mit Wahlrecht zwischen 40 und (nach der genauen/aktualisierten Anzahl habe ich eben in der Personalabteilung nachgefragt)


    Ich bin mich nicht sicher, ob eine "nur" Nachwahl einer neuen Stellvertretung juristisch ausreicht, oder ob es sinnvoll ist, 2 Jahre vor der regulären Wahl eine ganze Neuwahl durchzuplanen, damit ich ebenfalls "ordentlich gewählte Vertrauensfrau" bin (oder auch weiter Stellvertretung bleibe oder auch ganz aus dem Gremium ausscheide, je nachdem, wie die Kolleginnen und Kollegen das entscheiden).


    Derzeit mit den betrieblichen Corona-Schutzmaßnahmen wird es für mich schwer, eine SBV-Versammlung(Wahl) in persona abzuhalten, da wir im Betrieb eigentlich weitestgehend Kontakte unter den verschiedenen Arbeitsbereichen vermeiden sollen, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern. Wäre eine Briefwahl unter den Umständen möglich? Hat das hier schon jemand organisiert?


    Was heißt das "zeitnah" in den verschiedenen Quellen - der Begriff ist ja dehnbar wie Gummi und mir wären feste, vorgegebene Fristen lieber, damit alles korrekt ablaufen kann.


    Vielen Lieben Dank allen, die mir hilfreich zur Seite stehen, um die Interessen meiner "Schützlinge" bestmöglich und (rechtlich) sicher zu wahren.


    Eure Sandra