Beiträge von masiflo

    Hallo zusammen,

    wir diskutieren gerade im Gremium heftig über den Erwerb von Urlaubsanspruch an Kurzarbeitstagen. Lt. unserem AG gibt es ein Urteil des EuGh von 2012. Danach ist der AG berechtigt, den Urlaubsanspruch anteilmäßig zur Kurzarbeit zu kürzen. So wie es auch bei Eltenzeit gemacht wird. Dies würde aber auch im Extremfall bei 100% Kurzarbeit für eine Jahr, s.g. Kurzarbeit Null, bedeuten, dass der MA keinerlei Urlaubsanspruch hat. Leider finde ich es auch genau so in der Rechtssprechung des EuGh.

    Allerdings wiederspricht dies evtl. wieder dem §13 BUrlG. Der besagt ja relativ klar, dass Urlaub nur aus den gesetzlich festgelgten Gründen gekürzt werden darf und da ist Kurzarbeit eben nicht dabei. Außerdem liegt die Fehlzeit des MA ja auch nicht in seinem Verschulden und er kann auch die Kurzarbeit nicht als Freizeit/ Urlaubszeit einplanen, da diese ja immer wieder kurzfristig abgesagt werden kann und der MA dann antreten muss.

    Bin für alle Hinweise und Tipps sehr dankbar!

    Gruß

    MaMu

    Zitat von EDDF001:

    Hallo,

    wir setzen seit kurzem Office 365 über MS Azure ein. Eine BV haben wir dazu nicht, und ehrlich gesagt bin ich auch etwas überrascht dass dazu mehr Regelungsaufwand erforderlich sein sollte als für ältere Software.

    Wir haben allgemein eine DV BV. Die regelt, welche Software verwendet wird, und sagt allgemein dass sie nicht zur Überwachung und Leistungskontrolle der MA verwendet werden darf, es sei denn AG und BR vereinbaren dies im Einzelfalle explizit.

    Hallo,

    könntest Du mir die BV auszugsweise oder mit geschwärzten Textpassagen mal zukommen lassen?

    Wäre sehr hilfreich und nett. Vielen Dank!

    Hallo zusammen,

    auch bei uns soll MTM immer mehr ein Thema werden. Z. Zt. werden unsere Zeitaufnahmen noch nach REFA gemacht. Inzwischen ist man aber auf den BR zugekommen und würde gerne eine BV für ein Pilotprojekt mit MTM abschließen.

    Wir haben uns im Gremium schon mal schlau gemacht und auch schon mal Seminare dazu besucht.

    Allerdings wäre auch für uns eine Vorlage einer BV sehr hilfreuich, damit wir auch wirklich Nichts mehr übersehen.

    Es wäre nett, falls jemand schon eine BV zum Thema MTM hat, wenn er mir diese zur Verfügung stellen würde. Natürlich nur auszugsweise, oder mit geschwärzten Textpassagen.

    Vielen Dank und viele Grüße,

    Marcus

    PS. Bei der IGM habe ich schon mal angefragt. Leider bin ich aber kurzfristig auch nicht so richtig weiter gekommen. Mag evtl. auch an der Urlaubszeit liegen.

    Hallo zusammen,

    ich denke nicht, dass es Kölbes darum geht eine einstweilige Verfügung zu erwirken, um das Unternehmen lahm zu legen.

    Sondern eher darum, ob es schon Muster-BVs gibt, die den Umgang mit Office 365 regeln und eine Leistungsüberwachung der Mitarbeiter ausschließen.

    Office 365 wird in 2/3 aller deutschen Unternehmen eingesetzt. Die wenigsten scheinen dazu eine BV zu haben. Jedenfalls findet man im Netz nicht sehr viel dazu. Außerdem gab es auch schon diverse Überwachungsmöglichkeiten bei älteren Office-Versionen. Der AG kann ja meistens auch gar nicht anders als immer wieder auf neue Systeme umzustellen, da der Support von alten Versionen eingestellt wird. Natürlich unter Mitbestimmung des BR!

    Auch für mich wäre eine Mustervorlage einer BV sehr interessant.

    Wie sieht es denn beim Ifb aus? Wird dort Office 365 eingesetzt und habt Ihr eine BV?:?:

    Viele Grüße

    MaMu

    Hallo zusammen,

    bei uns ist nicht ganz klar, wer für die Mitglieder des Gesamtwirtschaftsausschusses den Beschluss für eine Seminarteilahme fassen muss.

    Die einzelnen Betriebsräte entsenden ja Mitglieder in den GWA. Allerdings bestellt der GBR ja letztendlich den GWA.

    Wenn nun Mitglieder des GWA Seminare besuchen wollen, fasst dann auch der GBR die Beschlüsse dazu oder geschieht das in den Betriebsräten der Betriebe, aus denen die Mitglieder stammen, die die Seminare besuchen wollen?

    Würde mich freuen, wenn jemand helfen kann!

    Viele Grüße,

    MaMu

    Hallo zusammen,

    auf meinem letztem Seminar "BR-Vorsitz Teil1" wurde uns auch der Sitzvergaberechner der Ifb-Seite vorgestellt. Nun habe ich auch die Daten des Wahlergebnisses dort eingegeben und sowohl lokal, als auch auf dem Server abgespeichert. Das hat auch alles funktioniert.

    Rufe ich diese Daten jetzt auf und klicke dann an, dass ein Mitglied verhindert ist, wird auch ein Ersatzmitglied in die Liste aufgenommen. Klicke ich aber nun den nächsten temporär Verhinderten an, wird automatisch auch wieder der erste Nachrücker als ausgefallen angezeigt und erscheint auch nicht mehr auf der Druckliste.

    Außerdem wurde uns auf dem Seminar gezeigt, dass nach Anklicken der temporären Verhinderung auch ein Feld erscheint, in dem ich dann auch den Verhinderungsgrund eintragen kann. Auch diese Feld erscheint nicht.

    Liegt da ein Fehler vor, oder mache ich da grundsätzlich was falsch? :roll:

    Ich abe auch schon unterschiedliche Browser ausprobiert.

    Wäre für Tipps dankbar! :lol:

    Vielen Dank für die vielen Infos. Insgesamt sehe ich es auch so, dass kein Grund angegeben werden muss. Darum ging es bei uns hauptsächlich. Einige Gremiumsmitglieder wollten in unsere Geschäftsordnung aufnehmen, dass man zwingend den Verhinderungsgrund nennen muss. Dies ist nach dem Fitting ja dann wohl nicht zulässig. :D

    Schönen guten Morgen,

    wir haben im Gremium darüber diskutiert, wie es sich genau mit der Ladung zu Betriebsratssitzungen von Nachrückern verhält. Dabei ging es um folgenden Fall.

    Ein BR-Mitglied nimmt aus eigenen Wunsch von seinem Arbeitszeitkonto einen Tag Freizeitausgleich und teilt dem Betriebsratsvorsitzenden frühzeitig mit, dass er deshalb an der nächsten Betriebsratssitzung, welche planmäßig in einigen Tagen stattfindet, nicht teilnehmen kann.

    Ist dann die Ladung eines Ersatzmitgliedes erforderlich und darf dieses Ersatzmitglied dann an Beschlussfassungen teilnehmen?

    Die Meinungen im Gremium sind gespalten. Einige sagen, eine Ladung ist nicht erforderlich, da es sich um einen Tag Freizeitausgleich handelt und nicht um einen Tag Urlaub. Daher ist auch die Teilnahme an einer Beschlussfassung nicht möglich.

    Andere sagen wiederum, dass die Abwesenheit frühzeitig angemeldet wurde und vergleichbar mit Urlaub ist. Außerdem handelt es sich um einen kompletten Tag. Eine Ladung eines Ersatzmitgliedes ist somit erforderlich und die Teilnahme an der Beschlussfassung somit zulässig.

    Was ist richtig, oder gibt es dazu keine klare Aussage?

    Vielen Dank für die Hilfe !

    Hallo zusammen,
    nach §77 Abs.3 BetrVG darf ja die Höhe des Urlaubsgeldes nicht in einer Betriebsvereinbarung geregelt werden.
    Ist es denn möglich in einer BV auf einen Paragraphen des Manteltarifvertrages zu verweisen, wenn der AG nicht Tarifgebunden ist ?

    Z.B. Die Berechnung des Urlaubsgeldes findet in Anlehnung an den § XX des Manteltarifvertrages der IGM vom XX.XX.XXXX statt.

    Sollte sich dann der MTV ändern, würde diese Änderung ja auch für die BV automatisch gelten.

    Vielen Dank für Eure Infos !

    Marcus