Beiträge von Rabauke

    Zitat von AnKa T.1 :


    Das ist mir klar. :roll:

    Es ging mir mit der Bemerkung "Wohlwollen" um die Frage, dass der MA seine Raucherpause nacharbeiten kann. Er will von der Firma ja schließlich die Pause nicht geschenkt...

    liebe AnKa,

    wieso muß denn überhaupt abgestempelt werden, habt ihr hierzu eine Betriebsvereinbarung?
    Wenn ja, eine Möglichkeit ist diese zu kündigen und zu modifizieren.
    Inhalt der BV kann dann sein, die genutzen Raucherpausen sind täglich bis zu 45 Minuten durch Nacharbeit am Arbeitstag aufzuholen, sind durch Einbringschichten aufzuholen etc.

    Wenn ihr keine Regelung habt, dann den Arbeitgeber auffordern umgehend die Verhandlungen aufzunehmen über das Abstempeln für Raucherpausen, da diese Maßnahme Mitbestimmungspflichtig ist. Ansonsten dieses Verpflichtung sein zu lassen.

    Es geht ja um alle Raucher, und nicht nur um den einen ;)

    Gruß
    Rabauke

    § 37.6 BetrVG, Kommentierung Fitting 24te Auflage Randnotiz 182 bis 194a

    dort steht alles drin

    Gruß
    Rabauke

    Zitat von heig :


    Das sehe ich anders.

    Das BRM "muß" am Freitag im Betrieb erscheinen um seine arbeitsvertraglich geschuldete Arbeitszeit in dieser Woche zu erbringen. Allerdings muss es auch für den Freitag den vollen Nachtschichtzuschlag erhalten.

    Die Freistellung zum Seminar bezieht sich ja nur auf Mo - Do. Da das Seminar am Montag erst 14:00 Uhr beginnt, müssten streng genommen sogar die Stunden welche am Montag fehlen noch nachgearbeitet werden.

    heig

    Hallo Heig,
    ich bin deiner Meinung, mit einer Ausnahme, nicht am Freitag früh muss gearbeitet werden, sondern die Sonntag Nacht oder Donnerstag Nacht kann erfüllt werden, wenn der MA die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt, um zum Seminar zu kommen. Reisezeit ist keine Arbeitszeit, BR-Arbeit ist ein Ehrenamt und fällt nicht unter das Arbeitszeitgesetz.
    Einen Schichtwechsel zwecks Erfüllung des "Arbeitszeitverlumen" halte ich für Mitbestimmungspflichtig nach §87 BetrVG, und ist ohne Zustimmung des BR nicht möglich.

    Gruß
    Rabauke

    für mich seht ihr das Richtig, eine Anhörung zu einer Versetzung bzw. Änderungskündigung ist zwingend.
    Die Frage, die sich nun stellt ist, wie wollt ihr da vorgehen.
    Sind die behauptungen des Arbeitgebers richtig oder nicht, fehlt es an Sozialkommpetenz oder nicht, und wenn es fehlt, wie kann hier ggf. nachgebessert werden.
    jenachdem wie der BR dieses sieht, sollte er auch reagieren
    z.B. bei einer Bestätigung der fehlenden Sozialkompetenz
    Einladen zum Gespräch (Abteilungsleiter, BRV, weiterer BR aus dem Bereich, die Kollegin), moderieren des Gespräches, Lösungsvorschläge gemeinsam erarbeiten (wie kann Sozialkompetenz verstärkt werden), Ziel, der Job bleibt wenn sich die Kompetenz verbessert, Zeitrahmen 12-18 Monate zwecks Überprüfung, Konsequenz aufzeigen, wenn verbesserungen nicht erreicht werden, zustimmung des BR zur Änderungskündigung zum Schutz der anderen Mitarbeiter/innen

    Gruß
    Rabauke

    Zitat von Tyler Durden :


    hi,

    heig: was du schreibst, hat mit der frage aber nix zu tun. ihr dokumentiert die brm, die bei der sitzung da sind, mit uhrzeit usw. - damit kriegen bei euch die brm, die außerhalb der arbz zur sitzuung kommen, die stunden angerechnet. das ist ja okay, da haben die einzelnen brm keine zusätzlichen erschwernisse oder pflichten, die über die abmeldepflicht rausgehen.

    heig & rabauke: hier gehts ja darum, dass die brm zusätzlich zum abmelden noch stempeln gehn sollen. das kann keiner verlangen. und noch mehr, denen solls schwerer gemacht werden, weil sie zusätzliche nachweise bringen sollen, stundenzettel, um dann überhaupt eine vergütung für die br-tätigkeit zu kriegen. das geht doch erst recht nicht.

    tschö tyler


    lieber Tyler,

    deine Interpretation, worum es geht ist spannend
    hier die Feststellung des Erstellers:
    Heute wurde uns mitgeteilt das wir bei Betriebsratsarbeit ,die Karte durch die Stempeluhr ziehen sollen und anschliessend,nach Beendigung, wieder anstempeln sollen. Die BR Arbeit sollten wir die dann per Stundenzettel geltend machen ,die wir dann auch bezahlt bekämen. Für mich ist diese Forderung unwirksam und eine benachteiligung der BR Arbeit.
    Was meint ihr?

    Dieser Ausführung entnehme ich nicht, das Sie sich weiter abmelden müssen, sondern nun nur noch durch stempeln Nachweisen wann sie denn im BR waren. Das dann auf den Stundenzettel, auf denen neben die BR-Arbeit auch z.b. Projektarbeit dargestellt ist, sollen sie noch sagen wann es denn BR-Arbeit war. Die Zeit wird auch noch ohne nachfragen bezahlt, scheint für mich der hinweis zu sein, das hiermit die Zeiten gemeint sind die ausserhalb der Arbeitszeit liegen, auch prima, da die 30Tage Frist laut BetrVG des "Abfeiern können" nicht gezogen wird, eher eine Bevorzugung der BR’s statt Benachteiligung.

    alles meine Interpretaionen ;), auch aus dem Text heraus und auch spannend, oder?

    die Frage ist doch nach dem Warum das mit dem Stempeln sein soll, und die sollte der Fragesteller klären, und danach darüber Diskutieren (im BR) nötig, unnötig, benachteiligung, so Pauschal gibt es aus meiner Sicht hier keine Antwort


    Gruß
    Rabauke

    Hallo ihr Forumsfreunde,

    bei uns wird auch an und abgestempelt, wie bei jeder Tätigkeit.
    Wenn ich einen Dienstgang habe, abstempeln, anstempeln weil Zeit dann Kostentechnisch anders verbucht wird
    Wenn ich BR-Tätigkeit nachgehe, anstempeln, Abstempeln, weil Kosten anders verbucht werden

    WO IST DAS PROBLEM?
    WO IST DER UNTERSCHIED, OB ICH DAS MEINEM VORGESETZTEN SAGE; UND ER SCHREIBT ES SICH AUF; ODER ICH NUTZE DIE VORHANDENE TECHNIK?

    Also, wer Internet will, PC’s will, somit hier die neuste Technik erwartet, dem ist es kein Problem diese Technik auch zu nutzen, also auch an- und abzustempeln.


    Aus meiner Sicht Betriebsabhängig, Arbeitszeitabhänig, Schichtmodellabhängig, und vor allen Niveauabhängig.

    In einem Betrieb, wo mir keine Technischen Hilfmittel zur Verfügung gestellt werden die up to date sind würde ich damit anders umgehen.
    Hier hat jeder BR einen PC, alle Freigestellten ein Notebook, Mobiltelefon die meisten, hier würde ich es nie in Frage stellen zu stempeln.


    Gruß
    Rabauke

    Die betriebsversammlung:
    Hausrecht der BR, wer also hier spricht und sprechen darf, eingeladen wird, entscheidet der BR
    Aus meiner Sicht, Beschluß fassen auf der BR-Sitzung, dass der Tagesordnungspunkt Arbeitsbedingungen und Mindestlohn auf die Tagesordnung der nächsten Betriebsversammlung kommt und hierzu als Referent Fr. Dr. vdl eingeladen wird.
    Wenn der Beschluß zu stande kommt, dann einladen und hoffen das Fr.Dr. vdl die Einladung annimmt und Kostenfrei kommt.
    Sollten durch die Einladung Kosten entstehen, wird es problematisch, da dann einen Einigung mit dem Arbeitgeber erfolgen muß zwecks Kostenübernahme.

    Sowohl auf den Betriebsversammlungen wie auch den SB-Versammlungen haben wir den VDK, Bürgermeister, Gesundheitsministerin, TÜV usw. eingeladen.
    Nie ein Problem gewesen.
    Vielerorts ist der Betriebsarzt oder die Sicherheitsfachkraft extern,
    Wenn die Thesen der ersten beiden stimmen würde, dürten die dann nie auf einer Betriebsversammlung berichten, ich denke das kann nicht sein und hat der gesetzgeber so nie gewollt.

    Gruß
    Rabauke

    Zitat von Tiger :


    Hallo,

    herzlich willkommen! Hört sich ja so an, als ob von Dir der ein oder andere gute Rat kommen könnte!

    Gruß
    Tiger

    Lieber Tieger,

    Rat geben ist so eine Sache, denn wir sind alle anders gestrickt, und was bei dem einen so geht, geht noch lange nicht so bei dem anderen.

    Ich kann jedoch hier schreiben wie ich damit umgehe als SBV oder wie wir als BR damit umgehen.
    Ich werde auch hier und da meine Erfahrungen weitergeben.

    Bin aber ein Extremer (linker Flügel der IGM) und stelle mich auch so in meiner Arbeit hier vor Ort auf, daher Rabauke, das kostet auch schon mal richtig Kraft und Nerven

    Gruß
    Rabauke

    Hallo Prini,

    um deine gestellte Frage zu beantworten:
    Rücktritt ist ganz einfach zu erklären,

    Ort Datum, Name Adresse

    Hiermit trete ich von meinem Ehrenamt als Schwerbehindertenvertreter mit sofortiger Wirkung zurück

    Unterschrift

    Verteiler:
    Arbeitgeber, Betriebsrat, Schwerbehinderte, IA, Vertreter des AG, stellv. SBV


    Ich denke nur wie meine beiden Vorschreiber/innen

    Wer aufgibt hat verloren, nur wer kämpft kann gewinnen.
    Mache erstmal Seminare
    schaue innerhalb deines Organisationsbereiches nach ob es dort ein Netzwek gibt,
    ich habe hier z.B. ein Netzwerk über meine Gewerkschaft, ein selbsteingerichtetes Netzwerk wo allen SBV’en drin sind von unseren Schwester und töchterunternehmen und Betrieb und ein kleines Standortnetzwerk, da wir an unserem Standort (ein Industriepark) insgesamt 5 SBV’en haben.

    Wir tauschen uns regelmäßig aus, unterstützen uns gemeinsam, entwerfen auch schon mal einen Flyer wo wir alle Mitarbeiter informieren (ggf. auch über Mistände und Behinderungen unserer Arbeit) machen viel öffenlichkeitsarbeit und werden somit deutlich wahrgenommen.

    heute übergeht an unserem Standort kein Betrebsrat und kein Arbeitgeber mehr die SBV, davor haben Sie zu viel Angst

    Gruß
    Rabauke

    Liebe SBV-Anfänger,

    viele BRV’s versuchen erstmal ihre SBV klein zu halten.

    Ich würde nach der Schulung mit dem IFB, gleich den Anwalt einschalten (wenn er dein Vertrauen genießt)und den BRV schriftlich Abmahnen, ihn auffordern dieses Vorgehen zu unterlassen, ansonsten mit Klage drohen. Gleichzeitig den Arbeitgeber überzeugen, ein Ausschlußverfahren gegen den BRV einleiten wegen groben Pflichtverstößen nach § 23 BetrVG. Wenn dieses durchkommt wäre der BRV nicht mehr Mitglied des BR.

    Gruß Rabauke

    Geschlecht: nach AGG irelevant
    Alter: nach AGG irelevant, 1978 mit einer Ausbildung begonnen
    BR/JAV: ewig, mit Unterbrechungen
    GSBV: 2007-2011
    SBV: Seit 2007
    50% Freigestellt seit 1996

    Steckenpferde: ERA, Entgelt allgemein, Arbeitszeit, Arbeitszeitmodelle, Arbeitsicherheit und Gesundheitsschutz, Eingliederungsmanagement, Tarifrecht
    Grundkenntnisse: EDV
    Was ich nicht mag aber kann:
    Sozialplan, IA

    Gruß
    Rabauke

    Hallo Wolfgang,

    ich weis nicht wieso du nur auf 33, irgendwas an Stunden kommst.
    Auch wir haben ein 4-Schichtmodell, hier erbringt jeder Arbeitnehmer 36 h je Woche, da 6x24/4= 36 ist.
    Aufgrund der hohen Produktionsauslastung haben wir unseren Arbeitgeber erklärt, dass die Mitarbeiter keine Pausen haben, die Sie zur freien Disposition haben (wo Sie also machen können was und wo sie wollen zu einen festgelegten Zeitpunkt), sondern da die Maschinen durchlaufen, sie 8 Stunden arbeiten, und schauen das Sie auf der Schicht verteilt irgendwie ihre 30 Minuten erholzeiten bekommen, wie es die Produktion zuläßt. Diese Erholzeiten sind dann keine Pausen, sondern bezahlte Bereitschaftzeiten und somit Arbeitszeit, da die Mitarbeiter weiterhin dem Weisungsrecht der Vorgesetzten auch in dieser Zeit unterliegen, und jederzeit ihre "Pause" unterbrechen müssen, wenn denn die Produktionsabläufe das erfordern.
    Das führt dazu, das bei uns (35 h Woche) jeder Mitarbeiter im Jahr 6 Freischichten addtiv hat, weil er eine Stunden in der Woche zuviel Arbeitet.

    Gruß
    rabauke

    Nein, JA, evt.

    lieber Thor,

    die Frage ist doch, was der BR mit dem Arbeitgeber nach § 96 BetrVG bis § 98 BetrVG über die Umsetzung des Ausbildungsrahmenplanes, Festlegung der Ausbildungsbeauftragte nach § 99, Festlegung der Anzahl der Ausbildungsplätze etc. vereinbart hat.

    Wir haben mit unserem Arbeitgeber hier für jeden Ausbildungsberuf die Arbeitsstätten vereinbar, die jeder Azubi aufsuchen muß, damit die Anforderungen die der Ausbildungsrahmenplan stellt sicher erfüllt werden.
    Somit ist bei uns keine Versetzungsanzeige erforderlich, da über den Betrieblichen Ausbildungsplan zwecks Umsetzung der Ausbildungsrahmenpläne schon zum Start der Ausbildung feststeht, dass die/der Azubi durch mehrere Bereich während seiner Ausbildung laufen wird.

    Gruß
    Rabauke

    Hallo Tiger,

    wir haben 60% unserer BR-Mitglieder im Schichtsienst eingeteilt.
    Unsere BR-Mitglieder nehmen an den Ausschusssitzungen und BR-sitzungen teil, wie jedes andere Mitglied auch.
    Unser Schichtplan wird zum Jahresbeginn festgelegt.
    Hierbei gibt es keine Bevorzugung oder Benachteiligung der BR-Mitglieder, so das es vorkommen kann, das diese auf einer Freischicht kommen müssen, oder wenn Sie auf Früh, Spät oder Nachtschicht eingeteilt sind.

    Da neben der Teilnahme an den Sitzungen auch eine vernünftige Vor- und Nachbereitung erforderlich ist, stellen sich die BR-Mitglieder für die erforderliche Dauer der Vorbereitung, Nachbereitung und Sitzung von der Arbeit frei.

    Bei den BR-Sitzungen mit einer Dauer von 3,5-4 Stunden fallen somit 7-8 Stunden BR-Arbeitszeiten ausserhalb der AZ an, die dann im gegenzug frei genommen werden (folgende Nachtschicht, Spätschicht etc.).
    Einen Dienstplan, in dem die BR-Mitglieder immer auf einer "Freischicht" BR-Sitzungen hätten würden wir wiedersprechen, wegen Benachteiligung der BR-Mitglieder, gleichzeitig würden wir die BR-sitzungen auf einen Tag legen, wo die BR-Mitglieder Spätschicht hätten. Das heißt in der einen Woche dienstags, in der anderen Woche Mittwochs oder Donnerstags, bis der Arbeitgeber diesen Unsinn unterlassen würde.
    Hier hat der BRV die macht, denn er bestimmt den Zeitpunkt der BR-Sitzung, und dieses unterliegt nicht der Mitbestimmung des Arbeitgebers, sondern ganz allein in der Verantwortung und Erforderlichkeit des BRV.

    Uns wollte der AG vor Jahren auch ein Budget auferlegen.
    Wir haben auf die Gesetzliche Lage hingewiesen, und uns bereit erklärt, ein Budget mit ihm abzuklären, wenn er im Gegenzug für alle Indirekten und leitenden Angestellen ein Budget mit uns abstimmt, welches wir prüfen, und bei Überschreitung auch öffentlich Abmahnen dürfen.
    Thema war damit durch.
    Bei uns macht jedes BRMitglied das Seminar, welches er braucht, im Mittel 2,7 Seminar je Jahr je Mitglied, Kosten zwischen 900 und 2000 Euro je Seminar, unser Büro benötigt Sachmittel im Wert von ca. 10000 Euro im Jahr (Gesetzesbücher, Ordner, Stifte, Blöcke, Papier, Drucker, 4 Telefone, Scanner, Fax, 6 PC-Arbeitplätze incl. Internet, eigene Email für jeden einzelnen BR (159 € je Mitglied und Jahr) Br-Büroräume und Besprechungsräume 4 Stück, Größe gesamt ca. 140qm

    Größe BR: 15 Köpfe
    3 Freigestellte, 1 Sekrätärin, 1 SBV Vertreter

    Hallo Haig,

    wir sind ein Produktionsbetrieb mit laufenden drehenden Maschinen.

    Bei uns ist nach Arbeitsordnung und ArbeitssicherheitsBV das tragen und Nutzen von Schmuck (Ketten, Ringe etc) so wie das tragen von Wiedergabegeräten (Handys(knopf im Ohr, MP3Player, Walkmens etc) verboten.
    Weiterhin ist verpflichtend (BV ASI) Gehörschutz (angepasster) für alle zu tragen, da der Umgebungslärm größer gleich 80db(a) ist.

    Gruß
    Rabauke