Beiträge von Rabauke

    Zitat von BR-Neuling :


    Hallo,

    in meiner Firma extistieren etwa 10 Betriebsräte da wir sehr weit verstreut sind in Deutschland. Einen Gesamtbetriebsrat haben wir auch schon gewählt.

    Unser Betriebsrat wollte sich nun mit einem anderen Betriebsrat treffen um Infos und Erfahrungen etc auszutauschen. ...... Kann der AG so etwas einfach machen bzw unter welchen Umständen können wir das Treffen mit dem anderen BR zustande kommen lassen?

    Nun da gibt es Möglichkeiten, ihr nutzt eure Wochenenden, und trefft euch in eurer Freizeit.
    Ihr sucht euch ein gemeinsames Thema, macht hierzu eine Schulungsmaßnahme nach 37.6 mit einem Anbieter, der so was kann, und nehmt an dieser Schulung teil
    Ihr nutzt die neuen Mittel der Kommunikation und macht eine Telefon und Videokonferenz (wenn ihr denn diese Mittel habt) mit Notebook und webcam

    Gewerkschaft ggf. hinzuziehen und mit dieser Gemeinsame WE-seminare

    und und und

    Rabauke

    Zitat von Mucki :


    Dort steht das mit dem Key nur Kommt/Geht und Kommt/Geht in Verbindung nit Verlassen des Werkes während der Arbeitszeit.Dort steht auch Verhaltens und Leistungskontrollen mit dem Key nicht erlaubt.Einen direkten Bezug zu Pausen ist dort nicht erwähnt.

    lieber mucki,
    ich halte dich und deine Aussage hier für einen Karnevalsscherz, oder eure regelung für einen schlechten WITZ.
    Arbeitszeiterfassung (kommt, geht, mit und ohne Pause) ist eindeutig eine Verhaltens und Leistungskontrolle.
    Damit wird überprüft ob du zur Arbeit gehst (Verhalten) und wie häufig (Leistung) und damit die Leistung erbracht, die dein Arbeitgeber dir zukommen läßt auf Grund der erfassten Leistung nach Stunden, Tagen oder Monatsbezahlung (Lohn, Gehalt etc).

    ich sach nur
    allaaf und Helau ihr Superhirne

    Zitat von Rolf L :


    Für mich ist dieses Thema abgeschlossen. Ich bitte aber um dein Verständnis, dass man als Betroffener einer bestimmten Krankheit gerne evtl. Bildung von Fehlmeinung versucht entgegenzutreten (Was für ein Satz! :D ). Ich höre jetzt mit dem Thema auf... Versprochen...

    Gruß
    Rolf

    Rolf,
    da bin ich mit dir einig.Thema ist abgeschlossen und es muß nicht gesagt werden.
    aber was die Feststellung für den GdB angeht, bin ich nicht zu 100% it dir einig, zwingend für einen gbd von 30 und mehr ist die Insulinpflicht, darüber können wir uns gerne im Forum zur SBV unterhalten.

    Gruß
    Rabauke

    Zitat von Rolf L :


    Zuviel Zucker merkt man nicht. Deswegen ist die Krankheit ja so gefährlich. ...

    Gruß
    Rolf

    Lieber Rolf,

    als jahrelanger Diabetiker (insulinpflichtig) muss ich dir wiedersprechen.
    Wenn ein Diabetiker Wert legt, seinen Körper zu erkennen merkt er sowohl eine Unterzuckerung bevor es zu spät ist, wie auch eine Überzuckerung (die jedoch etwas schwieriger, bei mir merke ich es erst ab einem Wert von 250).

    Aus diesem Grund ist es völlig untwichtig es dem Arbeitgeber zu sagen.
    Wenn ich merke, der Zuckerspiegel sinkt unter 60.. schmeiße ich mir halt 2 Traubenzucker rein, die ich in dere Hosentasche habe, wenn ich merke, ups.... dir wird zu warm, gehe ich zum WC, messe mich und spritze mir nach, was ich benötige.


    Ich würde es dem Arbeitgeber auch nicht sagen, wenn ich nicht über Bekannte Kontakt mit der SBV aufgenommen hätte, um zu Fragen, wie der Betrieb mit Behinderten und Schwerbehinderten umgeht.

    Da kein Insulin gespritzt wird liegt auf Grund der Diabetest kein GdB von 30 und mehr vor, so das es keine zu Interesieren hat.
    Wenn du kronische Bronschitis, Asma, Allergien oder eine Schilddrüsenstoffwechselkrankheit hättest, würdest du das deinem potentiellen Arbeitgeber bei einem Vorstellengsgespräch sagen?
    Wenn du diese Frage mit Nein beantwortest, dann gilt das doch auch für die Diabestes.

    Gruß
    Rabauke

    Zitat von Moochen :


    .......
    ist hier eine zustätliche Pause von 7 min ausreichend oder müssen 15 min gemacht werden, da sonst keine Ruhepause?!?

    Hier sieht die von mir genannte Kommentierung kein Spielraum, Pausen müssen min. 15 min betragen.
    Was jedoch passieren muß wenn unvorhergesehen die Arbeitszeit von 9 Stunden nur geringfügig überschritten wird, dort sieht die Kommentierung Spielraum, und ist der Meinung das bei 5 Minuten keine Zusatzpause vorzunehmen ist.

    Gruß Rabauke

    Zitat von Tamburo :


    Hallo

    Darf der BR die MA bei unterschreitung der gesetzlichen Ruhezeit nach Hause schicken?
    Wenn nein, welche Alternativen haben wir? MTV sagt bei uns ganz klar 11 Stunden MRZ.

    LG, Chris

    nein darf er nicht, aber sind denn die gesetzlichen Ruhezeiten unterschritten und liegt keine Ausnahmetatbestand nach § 7 Abs. 1 Satz 3 vor?

    vorallem wenn mit einem BR Mitglied (ggf. den BRV) diese Absprache getroffen wurde.

    Gruß
    Rabauke

    Du liest das Gesetz richtig, hier reicht die eine Pause aus.
    keiner der Zeitabschnitte ist über 6 Stunden, so das die 45 Minuten auch am stück genommen werden können.

    wäre deine AZ jedoch von 9:15 bis 12 Uhr.. dann Pause bis 12:45 und der Zweite Zeitabschnitt von 12:45 bis 19:oo gewesen, so muss nach Gesetz im zweiten zeitabschnitt eine erneute pause eingelegt werden (min. 15 minuten) da nicht länger als 6 Stunden am stück gearbeitet werden kann.

    Gute Kommeniterung zum Gesetz ist hier z. B. die Kommentierung von Baeck/deutsch

    Gruß
    Rabauke

    Zitat von Camilla :


    Der AG hat erklärt, dass diese Nebentätigkeiten, von denen er erst kürzlich erfahren hat, nicht genehmigungsfähig gewesen wären - eben wegen der Konkurrenztätigkeit.

    Liebe Camilla,

    hat eine Überprüfung des Arbeitsvertrages stattgefunden?
    Steht in dem Arebeitsvertrag drin, das keine Nebentätigkeiten bei einem Konkurenzunternehmen durchgeführt werden dürfen?

    Wenn dieses nicht drin steht, ist es aus meiner Sicht noch nicht mal ein Abmahnungsgrund.

    In erster Linie dürfen wir alle Arbeiten, und Arbeiten wir alle um Geld zu verdienen.

    Wenn ich mit meinem 35stundenjob nicht genug Geld verdienen würde, würde ich weitere 13 Stunden anderswo arbeiten (ggf. Selbstständig), wenn möglich in meinem Beruf, um das hinzu zu verdienen, was ich zum Leben brauche. Und wenn dieses im Konkurenzunternehmen wäre, egal, ich habe in meinem Arbeitsvertrag keinen Ausschluß drin stehen.
    Dort steht lediglich, das ich Internas die ich habe nicht an die Konkurenz weiter geben darf, und keine Kunden abwerben darf, sollte ich Selbstständig arbeiten.

    Also Arbeitsvertrag prüfen, feststellen ob hier wirklich eine Schwerwiegende Vertragsverletzung vorliegt, widersprechen oder nichts sagen, und ggf. die Gerichte entscheiden lassen.
    Gruß
    Rabauke


    zu 1: nein du kannst dich nicht selber vorschlagen, solang du nicht SB oder gleichgestellt bist

    zu 2. nichts ändert sich da jeder Mitarbeiter SBV werden kann

    nun zum allg. Problem einer Wahl
    Die Frage die sich stellt ist, wieviel SB und Gleichgestellte seit ihr?Hiervon ist abhängig, ob das Vereinfachte Wahlverfahren angewandt wird oder das förmliche.
    Im vereinfachten Wahlverfahren kann das Integrationsamt oder der BR zu einer Wahlversammlung einladen, Zwecks durchführung der SBV Wahl,
    im "ordentlichen" Wahlverfahren zu einer Wahlversammlung zwecks Wahl eines Wahlvorstandes
    Kandidieren kann wie schon geschrieben in beiden Fällen jeder Beschäftigte der min. 6 Monate im Betieb ist und das 18 Lebensjahr vollendet hat, er/Sie muß jedoch von den Wahlberechtigten vorgeschlagen werden.

    Gruß
    Rabauke

    Zitat von Tyler Durden :


    hi rabauke, das kommt nicht so gut, hier auf beleidigte leberwurst machen. tyler

    Tyler, bin ich nicht, keine Sorge...

    nur mein ungang mit der pcwelt ist das dreifingeradlersuchsystem

    daher gibt es Dinge die ich nicht für so wichtig erachte

    Diskutieren tu ich auch gerne
    aber auf grund der dreifinger ist es mir zu langwierig das in Foren zu machen

    Foren sind für mich da Meinungen zu äußern
    ggf. wenn sie nicht verstanden werden nochmals versuchen sie zu erläutern

    aber eine Diskussion ist bei mir was anderes, und für mich ist hierzu ein Forum ungeeignet

    Weiterhin bleibe ich dabei
    der BR hat volle Einsichtnahme in Leistungsbeurteilungen (wir dank eines TV)
    und in dem BEM verfahren, hier bin ich anderer Meinung als Winfried..

    LG
    Rabauke

    Hallo Winfried,

    da gebe ich dir Recht,
    der §111 gilt immer für alle

    Die Frage nach dem WA hat jedoch einen anderen Bezug
    nach den §§ 106 und folgende muss der WA monatlich Tagen
    auf diesen Sitzungen sind auch die Zukunftaussichten vollumfänglich darzustellen
    es gibt ein Protokoll wo was schwarz auf weis steht das auch von der GF unterzeichnet ist,
    und man hat was in der Hand um nach §110 oder 111 aktiv zu werden.

    Ich habe die Einleitung so verstanden, das was gesacht worden ist
    überlegen, jeder kommt mit, usw. aber das Konkrete fehlt, um Aktiv zu werden.
    Dieses wäre z.B. ein WA Protokoll.

    Liebe Shila,
    wenn es um kfz geht (KFZ-vertrieb, verkauf, reperatur und was auch immer) ist die Wahrscheinlichkeit schon gegeben, wenn nicht, auch nicht schlimm, dann gibt es halt eine andere zuständige DGB-Gewerkschaft. Einen RA hinzuzuziehen ist immer gut, das Netzwerk des DGB mit zunutzen kann aber nicht schaden.
    Restrukturierungen finden ständig statt, der Vorteil bei der Gewerkschaft liegt darin, das die Begleitung solcher Maßnahmen zu ihrem Tagesgeschäft gehören, und auf Grund des BetrVG Sie sogar Teilnahmerechte hat (WA, BR-Sitzungen, Versammlungen) und der Aerbeitgeber mit ihr zusammen vertrauensvoll arbeiten darf ;) §2 Abs. 1 BetrVG.
    Ihr bekommt hier also eine Unterstützung mehr, wenn ihr die Gewerkschaft mit ins Boot holt.
    Daher hier meine Anregung.

    Einen Intressenausgleich/Sozialplan zu verhandeln ist kein Zuckerschlecken, aber auch das Tagesgeschäft der Gewerkschaften, so das hier wertvolle Tips kommen können, die evt. der RA da nicht sein Tagesgeschäft, euch nicht in diesem Unfang geben kann.

    Ich wünsche dir und deinem BR viel Erfolg bei den kommenden Gesprächen und Verhandlungen

    Gruß
    Rabauke

    Hallo Shila,

    habt ihr einen Wirtschaftsauschuß und oder einen Gesamtbetriebsrat?
    Wenn ja dort mit Fragen löschen und auffordern alles offen zu legen.

    Wenn nein, wieso nicht, seit ihr insgesamt Euer Standort und der Entfernte Standort und ev. weitere Standorte noch nicht auf die Idee gekommen, dann schnell einen GBR gründen und wenn möglich einen Wirtschaftsausschuß.
    Hin zur IGM (werkstatt, ich denke an kfz und daher Metall), Eintreten und dort Unterstützung holen, die haben hiermit Erfahrungen.

    Gruß
    Meistermacher


    leve Winfried
    was du für eine Unsitte hällst ist mir mit verlaub Wurscht,
    mit dem Zittieren zeige ich worauf ich mit in meiner Antwort beziehe, wie ich die einzelnen Zittate setzten kann weis ich nicht, will ich auch nicht wissen, da gibt es wichtigers.

    Ja, ich halte ein Forum für eine Diskussion für ungeeignet, liegt evt. an meiner Einstellung, dass das geschriebene Wort schwieriger zu erläutern ist, als mit dem gesprochenen Wort. Ich halte es für eine Unsitte, in Foren zu diskutiern, aber das istr dir wurscht, wofür ich Verständnis habe.
    Was ich nicht mag, sind Menschen, die der Meinung sind sie seinen der heilige Grall und haben immer Recht...
    aber auch das nur am Rand, weil ich nicht persönlich werden wollte...

    BEM kann nicht anoym ausgewertet werden, will soll es sonst greifen,
    wenn jemand die 30 tage überschreiten sollte, lade ich dann anomyuns ein?

    Winfried es gibt Dinge, wo ich deine Meinung achte,
    es gibt aber auch Dinge, wie in dieser "Meinungsaustauchrunde" wo ich denke, da hast du keine Ahnung von, oder bist unfähig dich in andere als in deine Arbeitsumfeldgegebenheiten hinein zu versetzten. deine Äusserung zu BEM ist auf jeden Fall Unsinn und falsch.

    Lohnlisten schaue ich auch nicht Anonymisiert an,
    Beurteilungslisten auch nicht

    wäre ja auch unsinnig

    weil ich kann weder Herr/Frau Anonym zu BEM einladen
    werder Herr/Frau Anonym helfen wenn die Bezahlung nicht stimmt
    und auch bei einer Leistungsbeurteilung nur dann Aktiv werden wenn ich weis für wen.

    Der BR ist eh verpflichtet stillschweigen über persönliche Daten seiner Mitarbeiter zu wahren.

    habe FERTIG

    Rabauke

    Winfried,
    ja es ist eine spannenden Diskussion, die ich gerne mit dir führen werde, jedoch halte ich ein Forum hierfür für ungeeignet. Unsere Feststellung seit Einführung dieser Verpflichtung (2007) ist, die Krankheitszeiten über 14 Tage sind gesunken, während die Summe der Krankheitszeiten (Anzahl Krankheitszeiten je Mitarbeiter) Konstant geblieben sind.
    Dank BEM kann dieses ja ausgewertet werden. Somit sind auch die Gesamtanzahl der Krankheitstage gesunken.
    Ich denke, es liegt hier in der Ursache des Betriebs, Unkonzentriertheit im Job ist eine Unfallgefahr, unsere Produktionsanlagen haben hohe Geschwindigkeiten, verlangen volle Aufmerksamkeit, das Risiko hier Krank zu erscheinen, und sich damit selbst zu gefährden geht kaum einer ein.

    Wie beschrieben, für unser Betrieb sehen weder die Mitarbeiter noch der Betrieb einen Nachteil in dieser Vorgehensweise.
    Siegbert,
    deine Interpretation ist spannend, aber nicht zutreffend! Ich sehe keinen zwingenden Grund einer Ausnahmebegründung, die würde ja bedeutet, die Ausnahme ist... dafür ab dem ersten Tag der Rest ab dem dritten Tag....
    Hier sind wir jedoch der Meinung gewesen, für alle die gleiche Regelung.

    Es mag sein, das du es in deinem Betrieb als Verschlechterung empfindest, und wenn ich in deinem Betrieb arbeiten würde, ich es dort genau so sehen würde, nur arbeite ich hier.
    Achja, BR-Beschluß einstimmig, und ausser von den höheren AT’s (Abteilungsleiter und mehr) hat kein Mitarbeiter hier ein Problem mit.

    Gruß
    Rabauke

    Wie Winfried schon geschrieben hat gilt hier die Mitbestimmung.
    Der Gesetzliche Rahmen muß eingehalten werden (aus diesem Grund sind bei uns max 7 Tage Bereitschaft je Monat im Produktionsbereich möglich) wenn denn im TV nichts steht.

    Ich verstehe jedoch nicht das Problem!
    Es gibt Anbieter auf dem freien Markt die genau das abdecken, was dein Chef benötigt.
    IT-Hilfe wenn eure IT nicht da ist. Bei uns erledigt das ein Externer, Rund um die Uhr.

    Schlage deinem Chef vor, nach anderen Lösungen zu suchen, und teile Ihm auch mit, das Bereitschaftzeiten auch zu vergüten sind. Bei uns erhält jeder für jede Stunde Bereitschaft 1/7tel seinen stundenentgeltes, bei einem einsatz min. 4 stunden seines Stundenentgeltes plus Fahrtkostenersatz.
    Gruß
    Rabauke

    Zitat von Winfried :


    Hallo.

    Diese Begrifflichkeit (KO-Tag = jeder AU-Tag, für den keine AUB vorgelegt werden muss) ist mir komplett neu. Wieder was gelernt... Aber wenn das die Definition ist, dann "nimmt man sie sich" nicht, diese Tage. Man ist einfach AU, man hat nicht Urlaub o.ä.

    Ich hoffe, die Mitbestimmung des BR nach § 87 I Nr. 1 BetrVG wurde dabei beachtet? (siehe z.B. Fitting Rn 71) Und wenn nein, gedenkt der BR etwas zu unternehmen? Und wenn ja, warum stimmt der BR einer solchen verschlechternden Regelung zu?

    Grüsse Winfried


    Hallo Winfried,

    um deine Frage zu beantworten
    1. ja, die Mitbestimmungsrichtlinien wurden beachtet, die Arbeitsordnung ist eine BV.
    2. welche Verschlechterungen? Ist es schlecht, wenn mann/frau krank ist, sofort zum Arzt zu gehen, anstatt eine Krankheit zu verschleppen, erst nach drei Tagen zum Arzt zu gehen, und damit den Gesundungsprozess zu verzögern, ggf. länger krank zu sein, als wenn man/frau sofort zum Arzt gegangen wäre?
    Wir halten das nicht für schlechter als das Gesetz sondern besser. Aus der Fürsorge für den Mitarbeiter heraus.
    Das Problem ist (wie fast immer) das es auch die Fälle gibt, wo ich nur 2 Tage AU bin, und dann wieder Fit, die Gefahr der Verschleppung also nicht gegeben ist, nur wo ziehe ich dann die Grenze? Wir waren gemeinsam der Meinung ein Arztbesuch ab dem ersten Krankheitstag ist sinnvoll für den Beschäftigten, und beschleunigt den Genesungsprozess.
    Wir sind ein 365 Tage Kontibetrieb (Industrie), und unsere Mitarbeiter haben mit dieser Regelung kein Problem.

    Gruß
    Ranbauke

    hallo Du,
    KO Tage (Krank ohne Attest) gibt es überall dort wo der Arbeitgeber keine Verschärfung verlangt, wie Sie nach Gesetz zulässig sind.
    In unserem Haus ist laut Arbeitsordnung ein Attest ab dem ersten Krankheitstag auch für Kurzfehlzeiten (1-3 Tage) erforderlich.

    Rechtliche Grundlage hat mein Vorschreiber dargelegt.
    zum nachlesen: Entgeldfortzahlungsgesetz § 5 Abs. 1 Satz 1 bis 3

    Gruß Rabauke

    Zitat von lukutus von borg :


    servus @ all,

    wollt nur mal auskunft geben wie der momentane sachstand ist:
    die kollegin hat sich anwaltschaftlich beraten lassen, der ra ist recht deutlich zu der auffassung gekommen, dass die befristung nicht wirksam ist (mit zielich ähnlichen argumenten wie whoepfner [danke]).
    eine neuerliche reaktion des AG liegt allerdings noch nicht vor. auch weiß ich jetzt noch nicht wie die kollegin weiter vorgehen wird. ich würde, wäre ich in der situation (:roll: schöööön), mich evtl. trotzdem schon beim AA melden, ein erneutes gespräch mit dem AG suchen, kurz vor jahresende wahrscheinlich, und ihm meine sicht der dinge eröffnen. ich würde ihm weiter anbieten, man könne sich ja "in der mitte" treffen; bei ca. 63 - je nach dem wie er das honorieren würde. dazu vorbereitend mal mit dem rentenversicherungsträger sprechen und das genaue alter ausrechnen lassen mit dem ich, natürlich sie, ohne abzüge in die altersrente gehen könnte (kommt ja m. w. darauf an, wieviele versicherungsmonate jeder indiv. hat). die oben beschriebene mitte darf natürlich nicht vor diesem zeitpunkt liegen.

    ist das eine möglichkeit?? eine gute od. schlechte??

    danke
    lukutus

    was du vorschlägst ist ein Auflösungsvertrag. Der ist jederzeit möglich, wenn die Kollegin mit 63 gehen möchte auch zulässig. Abfindung (deine Honorierung) sollte dabei nach meiner Ansicht über 12 Monatsbruttogehälter leigen und so festgeschrieben werden.
    Wenn der AG 60 Monatsbruttogehälter als Abfindung zahlt, kann Sie ja auch mit 60 gehen, oder?

    Gut/schlecht entscheidet immer der Betroffene.

    Gruß
    Rabauke