Beiträge von Rabauke

    Hi zusammen,


    die Arbeitszeit wird von jedem einzelnen Teammitglied bereits genausten erfasst und vom Vorgesetzt freigegeben.

    (Anfahrt zu Kunde 1, Arbeit Kunde1,Anfahrt Kunde 2, Wartezeit, Pause und jede Art von Verzögerungen)

    Außerdem wird sich beim Kunden telefonisch An-und Abgemeldet und per App wird sich zusätzlich nochmal bei unserer Fernüberwachung an und Abgemeldet. Zur Berechnung der Aufträge liegen also mehr als Genug Daten vor.

    Hallo Windrat,


    prima,

    und was für daten kommen ins Fahrtenbuch und wie stehe ihr zu der Dokumentationspflicht nach dem hier:

    https://www.fuhrpark.de/lenk-u…r-muss-was-wie-nachweisen


    oder sind die Werkstattwagen alle so leicht, dass sie immer sicher unter 2,8 t liegen?


    Gruß

    Rabauke


    um es auf den Punkt zu bringen, und ich hoffe da ist sich Moritz mit mir einig, diese § sind erstmal heranzuziehen:

    § 81BetrVG, der § 90 BetrVG und ggf. der §111 BetrVG und danach fragen nach den vielen W's.


    Wenn es einen Gesetzlichen oder eine Zertifizeriungsgrund gibt, dann ist das so. Bevor wir über Mitbestimmung reden muss doch erstmal geklärt werden, ob Mitbestimmung vorliegt. Aus meiner Sicht nicht.

    Wenn schon ausreichend Dokumentation vorliegt, sollte man dann hinterfragen, ob diese doppelte Dokumentation erforderlich ist.


    Wenn ihr dann meint, ihr seit in der Mitbestimmung nach §87BetrVG, nun dann ist es ganz einfach, sollte der Arbeitgeber es anders sehen und mit euch keine Betriebsvereinbarung hierzu machen wollen, die Einigungsstelle anrufen. Spätestens da wird man dann sehen ob Moritz recht hat und ihr mitbestimmen dürft, was der AG als Dokumentation für erforderlich hält, oder der Rabauke recht hat, das da keine Mitbestimmung vorliegt.



    VG

    Rabauke


    Hi zusammen,


    die Arbeitszeit wird von jedem einzelnen Teammitglied bereits genausten erfasst und vom Vorgesetzt freigegeben.

    (Anfahrt zu Kunde 1, Arbeit Kunde1,Anfahrt Kunde 2, Wartezeit, Pause und jede Art von Verzögerungen)

    Außerdem wird sich beim Kunden telefonisch An-und Abgemeldet und per App wird sich zusätzlich nochmal bei unserer Fernüberwachung an und Abgemeldet. Zur Berechnung der Aufträge liegen also mehr als Genug Daten vor.

    die APP habt ihr in einer BV regelt, oder? kann die dann nicht auch als Fahrtenbuch nach eurer BV genutzt werden?

    Hallo Markus,


    es wird nicht richtiger dadurch, dass du dich wiederholst und ich glaube, wir schreiben aneinander vor bei.


    Auch wir haben eine Rufbereitschaftsvereinbarung, weil bei uns die MA diesen Zusatz (ich mache rufbereitschaft) nicht im Arbeitsvertrag haben.

    Bei uns ist Rufbereitschaft freiwillig.

    Die Maximale Anzahl von Tagen festgeschrieben in der BV, maximal 1 Woche alle 4 Wochen.


    Schau dir bitte die Argumente an, die ich geschrieben habe, die in dem von dir zittierten Grundsatzpapier stehen, die in den Urteil stehen,

    Wenn ich als Rabauke mit meinem Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag abgeschlossen habe in dem drin steht, Rabauke arbeitet von Mo bis So und macht im erforderlichen Umfang Rufbereitschaft, dann ist Mitarbeiter verpflichtet diese zu machen.

    Macht er Sie nicht ist es Arbeitsverweigerung, egal oder der BR den Plan zugestimmt hat oder nicht.


    Viele Grüße

    Rabauke

    Hallo BMG,


    nun, es ist doch ganz einfach,

    Wenn euer Arbeitgeber der Meinung ist, er müßte von euch diese 200€ Netto jeden Monat verlagen, dann teilt eurem Arbeitgeber mit, sehen wir nicht ein.

    Wenn du das verlangst, dann geht das nur, wenn wir 350,-€ Brutto mehr verdienen.


    Um es auf den Punkt zu bringen, ich würde die 8,77 nicht zahlen und auch nicht mehr essen zubereiten.


    Der Arbeitgeber muss Essen das er für "lau" rausgibt versteuern und die Sozialausgaben davon bezahlen.

    bei einem Sachbezugwert von 200,-€ sind das 40,-€ Sozialabgaben und die Individuelle Steuer, also ca. 80 € im Monat für jeden von euch.


    Da er euch aber nicht verpflichten kann, das Essen zu nutzen, ist es simpel, bevor ihr was zahlt legt ihr wert auf festgelegte Pausenzeiten in denen Ihr euer Butterbrot essen könnt.


    Nehmt nicht mehr am Mittagstisch platz, weil der Arbeitgeber will das ihr dafür bezahlt, also bleibt ihr dem Mittagstisch fern, und speist in euren Pausenraum.


    Gruß

    Rabauke

    nichts anderes habe ich gesagt, oder?

    falsch,


    pauschal ist es keine Arbeitszeit, in den besagte Fall hat man festgestellt, dass beiden 8 Minuten in denen der MA vor Ort sein musste nicht unter Rufbereitschaft sondern unter Bereitschaftszeit fällt, und damit bleibt die Rufbereitschaft keine AZ, aber darum geht es doch nicht in der Ausgangsfrage.

    Denn auch hier muss der AN am Arbeitsplatz sein, mit oder ohne Zustimmung des BR zum Rufbereitaschaftsplan. Hier hat der BR des Betriebes sogar keine Mitbestimmung, weil der Rufbereitschaftseinsatz sicher zur lebensrettung gehört.


    Und damit bleiben wir dabei, zur Rufbereitschaft bin ich verpflichtet, weil es Notfalleinsätze sind, und einzig und allein darauf kommt es an, wenn ich Sie im meinem Arbeitsvertrag geregelt habe.


    Gruß

    Rabauke

    Das jede erfasste Minute auch gutgeschrieben wird, heißt aber nicht dass es auch automatisch Gleitzeit gibt und gibfein8 hat auch nie beschrieben, dass es für die MA Freitags immer Freibier gibt, deshalb ist es dann aber auch nicht zwangsläufig so.

    §§ genau das heißt es, damit mir jede Minuten gutgeschrieben werden kann muss es eine Gleitzeit geben, weil wenn es die nicht gibt, dann würde mir nur die Zeit gutgeschrieben zu der ich da sein muss, also die Zeit von 9:00 Uhr bis um 15:30 Uhr.


    Nun wenn ich aber die Zeit vor neun Uhr als AZ gutgeschrieben bekomme gleite ich halt in den Arbeitstag hinein. Rein technisch und Mathematisch so. Also Gleitzeit, ganz einfach auch für ......


    Gruß

    Rabauke

    Markus,


    leider nicht zutreffen. Es mag sein, dass bei euch Rufbereitschaft geregelt aber Bereitschaftsdienst gemeint ist.

    Rufbereitschaft ist eindeutig keine Arbeitszeit. Der Begriff ist festgezurrt.



    Weiterhin meine Aussage: Im AV des An steht Rufbereitschaft als Zusatz drin (ohne dieses Zusatz kann er nicht verpflichtet werden, ob mit oder ohne Betriebsvereinbarung und Zustimmung des BR)


    Dann muss ich die Leisten, weil Rufbereitschaft dient der Notfallversorgung.


    Und ja ich bin auch bei dir, damit der Arbeitgeber kein Schindluder mit der Rufbereitschaft macht sollte der BR Rahmenbedinungen festschreiben.


    Aber ich kann nicht sage, nö ich fahre mit dem Streuwagen nicht raus, weil der BR dieser Rufbereitschaft noch nicht zugestimmt hat, im Notfall bestimmt der AG das, PUNKT, unddas ist auch in dem von dir zittierten Grundsatz so.


    wenn du was mehr zeit zum lesen hast, erläuterung zur Rufbereitschaft der HBS

    https://www.boeckler.de/pdf/mbf_bvd_rufbereitschaft_15.pdf


    Gruß

    Rabauke

    Aufgrund der dünnen Faktenlage ist vermutlich beides zulässig. Gleichwohl ist mir nicht klar, wie ein Fahrtenbuch für ein Fahrzeug, das lediglich dazu dient um an den Arbeitsort zu kommen, als Grundlage für eine Abrechnung dienen soll. Ist mir schleierhaft. (Außer für ein Verkaufs- oder einen Abschleppwagen sehe ich hier keine Möglichkeit (ok, vermutlich noch im ÖPNV)).


    Aber letztlich ist das doch gerade das Problem: hier wird (mal wieder) fundamentalistisch über Dinge diskutiert, zu denen die Faktenlage völlig unzureichend ist, nur weil jeder so seine Annahmen für sich macht. (Und jeder für sich, damit auch in Anspruch nehmen kann, wenn seine Annahmen zutreffen, dann hätte er Recht...) :|

    Hallo Moritz,

    das hast du falsch verstanden.


    Windanlagen gehören in der Regel private Institutionen, hier Bauer Müller, dort der Stadt, da dem Stromlieferanten und an anderer Stelle einem Fond.


    Der Service für wartung wird eingekauft (in der Regel) weil das Spezialisten machen, wie bei uns der IT Service eingekauft ist.


    Der Werkstattwagen ist der Werkstattwagen, da ist alles Drin was du brauchst um deinen Job in der Wartung zu erledigen. Vor der Bohrmaschine bis hin zum kleinen Ersatzteil, einfach alles. Da drin wird auch gearbeitet (gelötet, geschraubt, angepasst, gemessen es ist halt eine Mobile Werkstatt). Daher auch eine LKW-Zulassung.


    So eine Wartung kann mal schnell gehen und mal länger dauern, mal fährt man nur 3 Windräder an, mal nur 1 mal einen Park mit mehreren.


    Ich als Bauer Müller, will aber nur für den Einsatz bei mir bezahlen. Ich sehe, da kommen die Leute und nach 60 Minuten sind sie wieder weg, die rechnung sagt 4 Stunden, da schüttel ich dann mit dem Kopf. Sage dem Wartungsanbieter, Junge, das passt nicht, machst du weiter so wechsel ich den Wartungsgeber.


    Was für den Auto die Werkstatt ist für mich als Windradbetreiber das Windradwartungsteam.

    da gibt es einen großen Anbietermarkt,

    es gibt keine Grund eine Sitzung zu verschieben, wenn ein EBRM oder ein BRM meint nicht hinreichend Informert zu sein.

    Dann würden wir nie eine Sitzung duchführen können, weil immer irgendwer nicht hinreichend Informiert ist.


    Das sieht das Gesetz auch nicht vor, zumindest habe ich keinen Kommentar in dieser Richtung bisher gefunden.

    Ich bin da ganz bei Moritz, und darum dauern bei uns in den Urlaubsmonaten die Sitzungen in der Regel länger als in den anderen Monaten.

    Da sind dann Ersatzmitglieder geladen, die das letzte mal von 4-6 Monate da waren, und die muss du dann auf der Sitzung bei NULL abholen, bevor du zum Beschluss kommen kannst. Das verschiebt somit nicht den Sitzungsanfang, aber das Geplante Ende auch mal um 2 Stunden.


    Gruß

    Rabauke

    Ich kenne es eigentlich so, dass der Arbeitgeber, zum Beispiel keine Überstunden, wirksam anordnen kann, wenn der Betriebsrat die Überstunden nicht genehmigt hat und der Arbeitnehmer dadurch die Weisung auch nicht umsetzen muss. (Theorie der Wirksamkeitsvoraussetzung, BAG v. 3.12.1991 - GS2/90)

    Und was im Falle Von Überstunden (§87 I 3 BetrVG) gilt, sollte doch auch bei der Festlegung von Beginn und Ende der Arbeitszeit gelten (§87 I 2 BetrVG) oder kann mir irgendjemand erklären, warum das da nicht gelten sollte?

    Hallo Markus,


    hier das Arbeitspapier, auf das du dich beziehst:

    https://www.betriebsrat.de/por…/%C3%9C/ueberstunden.html


    nun war aber meine Anmerkung, wenn im Arbeitsvertrag die Rufbereitschaft ausdrücklich geregelt ist hat der MA diese zu leisten, egal ob der BR hier zustimmt oder nicht.

    Weiterhin, Rufbereitschaft ist keine Arbeitszeit, nur mal so angemerkt, auch hierzu gibt es Urteile.


    Wenn also der AG die im AV festgehaltene Rufbereitschaft anordnet (Müller, du hast am WE Rufbereitschaft wie es in deinem AV steht) und Müller macht das ganze Wochenende Wochenende, weil es keinen Notfall gibt, er ein kommen erfordert, dann zieht dieses Urteil nicht.

    Gibt es einen Notfall, dann zieht dieses Arbeitspapier auch nicht, weil explizit in Notfällen der AG so handeln kann nach diesem Arbeitspapier


    Das ist hier eindeutig anders ;) , um deine Frage zu beantworten.

    Hier ein Urteil das Aussage, Ohne Arbeitsvertrag oder Betriebsvereinbarung ist die verweigerung rechtens:

    https://rechtsanwaltarbeitsrec…t-durch-den-arbeitnehmer/


    Wir reden nicht von Bereitschaftdienst, da würde ich teilweise anders diskutieren, nachdem ich dieses Arbeitspapier gelesen, wobei es da auch auf die Verweigerungsgründe ankommt, die der BR nennt.


    nur mal so nebenbei angemerkt,

    Wettereinbruch und Blitzeis ohne Vorwarung, der Chef der Strassenmeisterrei ordnet Rufbereitschaft an und ruft seine Fahrer raus, die sind gut Vernetzt mit dem BR und fragen, hast du zugestimmt, steht zwar in meinem AV aber du bist ja in der Mitbestimmung, und der BR sagt nö und die Fahrer drehen sich rum und schlafen weiter, weil nicht zugestimmt, hmm, ich glaube wenn du dann mit dem Auto unterwegs wärest würdest dann anders Denken über, darf der BR das so einfach verhindern ;).


    Gruß

    Rabauke

    Hallo Moritz,


    ich bin ganz bei dir, wenn es das bisher nicht gegeben hat nun aber geben soll, dann gibt sollten dafür die Gründe genannt werden.

    Die Gründe können verschiedenartig sein, und nachfragen sieht der § 81BetrVG, der § 90 BetrVG und ggf. der §111 BetrVG vor.


    Du geht davon aus, diese NAchweise gibt es schon, ich gehe davon aus, die gibt es noch nicht.

    Was ich da so alles erlebt habe in den letzten 5 Jahren, was es alles nicht gibt und weshalb an der ein oder anderen Stelle eine iso- Zertifizierung nicht Zustande kommt, und damit Aufträge den Unternehmen entzogen werden mussten, du würdest dich wundern.


    Also Fragen weil hier die Oranisation geändert wird, da bin ich voll bei dir.


    Aber beim Erbringen eines Nachweises des Zweipersonenteams durch das 4 Augenprinzip (ist bei uns nach den GBP vorschrift und meine ich auch in der ISO-Vorschrift vorgesehen) eine Mitbestimmung für eine BV nach §87 Abzuleiten halte ich mit diesen wenigen was heir mitgeteilt wurde für sehr vermessen.

    der § 87 ist aus meiner Sicht der falsche Ansatz, ich bin bei §§ 81, 90 und 111 BetrVG


    gruß

    Rabauke

    Hallo Zusammen,


    nun, es handelt sich um einen Werkstattwagen (ich gehe von LKW-Zulassung aus).

    Was verlangt hier die BG wegen erhöten Unfallaufkommen? Was Verlangt das Gesetz bei Fahren mit einem LkW als Nachweis?

    schon mal da gestöbert? https://www.zdh.de/fachbereich…ten-alle-gewichtsklassen/


    Die Frage ist, was steht da drin, und wass soll in dem Fahrtenbuch atehen?


    zu wissen wer wann wo damit gefahren ist, Fahrzeiten Ruhezeiten, km, etc. ist doch wie bei dem Mechaniker der Nachweise seines Zeitaufwandes für die Herstellung eines Werkzeuges oder beim Installateur der nachweis seiner Tätigkeiten im laufe des Tages, die ich als Kunde vergüten muss.

    Ich verstehe hier nicht, woher plötzlich eine Mitbestimmung herrühren soll, wenn ein Mitarbeiter nachweisen soll, was er wann getan hat. Das macht doch so gut wie jeder, egal ob in Projekten aktiv, bei der Postverteilung oder halt bei der Erbringung einer Dienstleistung. In der fertigung beider Schichtabrechnung Produziert, stillstände, Reperaturen. Nur weil es hier ein Auto ist das bewegst wird (7 Uhr antritt der Fahr windpark 7, Schäden bis 9 Uhr behoben, Antritt der Fahrt nach Windpark 9, Arbeit unterbrochen wegen Feierabend um 16 Uhr Antritt heimfahrt, ankunft 17:15.

    Wo hier die Mitbestimmung liegt, weiß ich leider nicht, sehe ich auch nicht in Ordnung im Betrieb. In der Ausbildung nannte man das ein Berichtsheft führen.


    Gruß

    Rabauke

    Hallo Markus,


    es verstößt nicht gegen eine BV oder ein Gesetz.

    Der BR hat Mitbestimmung, aber im §87 steht nicht, dass wenn der AG mit der Meinung des BR nicht einverstanden ist es ein Gesetzesverstoß ist, wenn er es trotzdem anders macht, Es steht dort drin, wie dann zu verfahren ist, wenn eine Meinungsverschiedenheit über die Auslegung vorliegt Von Einigungstelle über Arbeitsgericht ist da alles drin.


    Wenn der AN in seinem AV drinstehen hat, bereit zur Rufbereitschaft, und der AG ihn auffordert diese nun zu erbringen, der BR aber dagegen ist, weil er den AG nicht mag, dann bedeutet das nur, der AN macht Rufbereitschaft und der BR verklagt seinen Arbeitgeber aus unterlassung und ein Gericht entscheidet, sind die Gründe der Verweigerung des BR berechtigt oder nicht.


    Solang die Ruhezeiten eingehalten werden, die Arbeitszeit nicht gekappt wird damit keine Pause durchgeführt werden muss, das Arbveitszeitgesetz somit eingehalten wird und nicht gegen eine andere gesetzliche Vorgabe verstoßen wird, die für den AN offensichtlich ist, ist der zur Arbeitsleistung verpflichtet.


    So sehe ich das.


    Daher ich bin ganz bei Tobias


    Gruß

    Rabauke

    Hallo Struggler,


    wenn das hier


    tatsächlich so gemeint wie geschrieben ist, dann ist das eine für AN ziemlich nachteilige Regelung, bei der fraglich ist, ob sie überhaupt individualrechtlich zulässig ist. Ein AN kann überhaupt nicht gezwungen werden, für seine Urlaubsplanung bestimmte Abgabefristen einzuhalten. Und ein Zugriffsrecht des AG, weil ein AN einen Abgabetermin nicht einhält, ist aus meiner Sicht völlig rechtswidrig.

    Hallo Albarracin,


    einig bin ich mit dir, dass der Arbeitgeber den Urlaub nicht festlegen kann (es sei denn eine BV regelt die Zeitliche Lage, dann kann der AG das zusammen mit dem BR für einen Kollektiven Mitarbeiterkreis).

    Uneinig bin ich mit dir, dass eine Regelung nicht vorschreiben kann, bis wann man seinen Urlaubsplan abzugeben hat.

    Ich halte November für früh, aber es gab in den Coronafreien Zeiten genügend MA die genau das gewüscnht hatten bei uns, Beantragung bis 15. November und dann innerhalb von 3 Wochen genehmigung, damit im Dezember noch der frühbucherrabatt genutz werden kann. Bei uns ist die erste Frist der 15 August des Vorjahres für Q 1 und für alle anderen Monate der 15.Jan.. und dann nach 4 Wochen automatisch genehmigt. Zu verplanen sind 75% des Jahresurlaubsanspruches

    Wer danach plant hat ein Problem, weil es gibt keinen Zeitraum bis wann denn die Genehmigung vorliegen muss, was dazu führen kann, dass auch mal keine Genehmigung vorliegt. Wie wir alle Wissen, ohne Genehmigung darf der Urlaub nicht angetreten werden, das kann zu Abmahnungen oder Kündigung führen.


    Bei uns läuft das mit dem 15 Januar hervorragend, und die, die den Plan nicht erfüllen leben halt davon, dass Sie auch schon mal aufgefordert werden umgehend ihren Urlaub zu verplanen, das sind die möglichen Zeitkooridoren.


    Ganz selten kommt es dann auch mal zur Kappung einzelner Tage zum Jahreswechsel weil der MA vergessen hat den Übertrag aufs nächste Quartal zu velangen.


    gruß

    Rabauke

    Hallo §§Reiter,


    ers ist darauf indirekt eingegangen, in dem er mitgeteilt hat, das jede Erfasste Minute auch gutgeschrieben und vergütet wird.


    Er hat nie beschrieben, dass es keine Gleitzeit gibt.

    Weiterhin hat mitlerweile auch das BAG entschieden, dass die Elektronische Zeiterfassung ein Dokument ist, das nicht im Nachhinein verändert werden darf. Wenn also dort nach BV anwesenheit=Arbeitszeit ist, dann gilt: 30 Minuten Pause....


    Auch die Menschen im Büro leben nicht von einer Tasse Kaffee zur anderen, so wie die Menschen in Krankentransport nicht von einer Kaffeefahrt zur anderen Unterwegs sind. Da solltest du mal dein Weltbild den neuen gegebenheiten anpassen.

    Der Job im Büro ist genau so zerstörerisch wie der Job am Hochofen früher war.


    Der Stress ist auf Grund der Maßgaben (bei den Bürojobs des Konkurendrucks mit Billiglohnländer, denn jeder Bürojob ist auch in ein Billiglohnland verlagerbar, die These eines Weltkonzernchefs) jederzeit gegeben. Da bekommt die Person in der Buchhaltung vorgerechnet, das ihr Job in Indien nur ein drittel kostet, damit Sie gehalten werden kann soll Sie doch mal ihre arbeitsweise überdenken und die dreifache Menge liefern, das geht, nur halt Lean anwenden, verschwendung vermeiden, und wie du ja auch mit deiner Hypothese darstellest, gibt es im Büro nur Verschwendung.

    So gehen die Chefs der Weltkonzerne heute mit ihren MA um. Nicht ohne Grund sind die AU-Zahlen wegen Psychischer Problem so stark gestiegen, daher, der Stahlarbeiter verbrauchte früher seine Körper die Kopfarbeiter heute verbrennen ihre Seele, und das ist sicher genau so schlimm.


    Daher, 6 Stunden am Stück arbeiten, egal wo, ohne Pause im Dauerstress ist sicher Krankmachend.

    Die Novilierung des Arbeitszeitgesetzes (aus der AZO heraus) ist nicht entstanden, weil man den Arbeitern was gutes machen wollte, sondern weil man den Mensch besser ausbeuten kann, 4x6 =24 somit 24 Stunden Leistung ohne Pause am Tag umsetzbar und damit eine Vollauslastung sehr einfach umgesetzt, weil die Wirtschaft das so wollte! Die wollen keine Pause, die Menschen brauchen aber Pause.


    Gruß

    Rabauke

    Hallo Zusammen,

    lieber §reiter, ich bin so oft traurig, weil ich von den BR enttäuscht bin, die nach Losungen zum Gesetzesverstoß suchen, aber selber immer auf die Einhaltung für sich pochen. Für mich total inkonsequent.


    Ich verstehe nicht wie Betriebsräte deren Job es ist auf die Einhaltung der Gesetze zu achten nur weil es evt. unbequem ist hier zu schauen, wie ich das umgehen kann.

    Wenn ich genau 6 Stunden Teilzeit machen möchte, und im Betrieb ist geregelt alle ab 5 Stunden haben 30 Minuten Pause, weil Pause wichtig ist und der Erholung dient, dann gibt es den Konflikt nicht.


    Nur weil die MA meinen, uns macht das nichts und wenn Sie dann mit 60 oder 65 oder 66 die gleiche Leistung bringen müssen kaputt sind weil sie sich in ihrer "jugend" verausgabt haben muss der BR das nicht gutheißen!


    Ich als BR wie ihr auch tragt mit dafür die Verantwortung, dass die Gesetze die zum Schutze der AN gelten eingehalten werden!


    Das Arbeitszeitgesetz ist ein Arbeitsschutzgesetz. Warum soll denn nach 10 Stunden Schluss sein, statt 3x12h ich schaffe das und habe dann meine Tarifliche Anwesenheit erfüllt, wenn jemand damit kommt sagt ihr doch hoffentlich auch, es gibt eine Höchstarbeitszeit, geht nicht.


    Weiterhin ist keine Mehrarbeit gegeben, auch wenn das hier immer mitgeteilt wird, wenn jemand in Gleitzeit mal mehr und dafür selbst bestimmt auch mal weniger als die tägliche Sollzeit arbeitet, solange in einem Ausgleichszeitraum die Sollzeit erfüllt wird.


    Damit der Teilzeitmitarbeiter auch hiervon profitieren kann, ist ab einer soll AZ von mehr als 5 Stunden sicher eine Pausenregelung zu nutzen. Denn dann kann ich mal nur 5 Stunden bleiben, und weil das Wetter sch.. ist, der Schreibtisch voll an einem anderen Tag auch 8 Stunden bleiben.


    Wenn die BV den Mitarbeitern nicht passt, dann sollen sie sich einen anderen AG suchen oder halt nur maximal 25 Stunden die Woche arbeiten.


    Gruß

    Rabauke

    Hallo Markus,


    ich habe für den Fall Recht gegeben, in denen es auch keine Auswirkungen auf die nicht Freigestellten hat. Lese dir mal bitte meine erste Post durch.


    Wir leben nur das BetrVG vollständig aus.


    Wir haben eine Ersatzfreistellung in unserer Geschäftsordnung festgeschrieben, die greift, wenn einer der beiden Freigestellten eine Woche und länger wegen Urlaub oder AU ausfällt.


    Das bedeutete, wenn ich 3 Wochen Urlaub mache war automatisch jemand für diese Zeit freigestellt. Diese Person hat aber nur einen Vertreter in ihrem Bereich, der die Aufgaben erledigen kann. Bei planbaren Abwesenheiten (und das ist der Urlaub für mich) gibt es somit ein Interesse des Arbeitgebers, den Betrieb in diesem Bereich auch aufrecht zu erhalten, wenn ich in Urlaub bin, somit wird bei der Genehmigung dann schon geschaut, wie sieht es in dem Bereich der Person aus, die mich in meiner Freistellung im BR als freigestellte Person vertritt.


    Für den Fall, dass dieses in den anderen Betrieben nicht so ist, und keine Ersatzfreistellung vorgesehen ist, sondern die Arbeit einfach nur liegen bleibt bis der Freigestellte wieder zurück kommt, gebe ich dir Recht. Da ist es Wumpe, wann der Freigestellte seine sechs Wochen Urlaub am Stück macht, weil er in seine alte Heimat Urlaub machen will.


    Wobei schon bei der Urlaubsbeantragung schauen bei uns die Mitarbeiter/innen überall auf die Kalender und planen den in der Regel so, dass es zu keinen Problemen kommt.

    Wen ich in meinen 27 Jahren als BR bei 30 individuellen Lösungsfindungen helfen musste (ca. 1 mal Pro Jahr) ist es viel. 99,5% der Urlaubsanträge werden bei uns durchgewunken.


    Gruß

    Rabauke

    Hallo Lustiger Vogel,


    nun wir haben auch Gleitzeit und dort freie Tage geregelt.

    Bei einem Tag frei reicht in der Regel eine Abmeldung wenn die Ansprechbarkeit des Bereiches nicht dadurch reduziert wird.

    Ich stimme mich mit keinen Kollegen ab, der Bereich ist Ansprechbar und gut ist. Tag wird selber als Urlaubstag, Gleitzeitfrei eingesteuert.


    Nun wenn das nicht funktioniert, also hier unstimigkeiten innerhalb des Bereiches entstehen (zwischen den Kolleginnen und Kollegen) oder die Ansprechbarkeit des Bereiches nicht mehr gewährt ist, muß über den Vorgesetzten die Genehmigung erfolgen.


    das meinte ich mit miteinander ;).


    in 95% der Abteilungen reibungslos, leider in einer nicht :( weil alle immer Freitag frei haben wollen.


    Gruß

    Rabauke

    hmm, dann haben wir hier unterschiedliche Auffassungen ;) .


    Wobei bei einem Tag, habe ich erst jetzt gelesen, da gebe ich euch allen Recht.

    Wieso es da einen Antrag braucht verstehe ich auch nicht... aber das liegt wohl am miteinander dort.



    Anderer Meinung bin ich, wenn es sich um einen mehrtägigen bis mehrwöchigen Urlaub handelt.


    Wenn der Freigestellte in Urlaub ist bzw. AU wird die Arbeit in diesen 3-4 Wochen doch nicht weniger, die täglich zu erledigen ist.


    Gruß

    Rabauke

    nein wir haben dazu keine BV. Mein Antrag liegt seit dem 26.01. im Personalwesen

    Bisher gab es immer eine Rückmeldung aus dem Personalwesen, aber diesmal scheitert es, warum auch immer. Hatte gestern schon eine Erinnerungsmail geschickt, aber auch darauf keine Antwort bekommen.

    Ich müsste böses denken, wenn das jetzt nicht Schikane ist ^^:D

    na, 26.01, da jammerst du jetzt schon, als dem AG 3-4 Wochen Zeit geben macht schon sinn.

    Bist du alleine freigestellt? Wie habt ihr in deinem Urlaub enn geregelt, dass die freistellung laufen soll, weil wenn du in Urlaub bist kann ja für den Zeitraum ein anderer deine Freistellung inne halten. Lese dazu mal die Kommentierungen.


    Daher hat der Arbeitgeber schon auch ein Interesse daran, dass auch dein Urlaub planbar ist. Ist nun in dem Fall dein Stellv. freizustellen, weil ihr das so in der Geschäftsordnung gegerelt habt, dieser aber der einzige Meister während deines Urlaubes der vor Ort ist, so sehe ich schon einen Grund, deinen Antrag abzulehnen, da damit die Freistellung dieses Meisters die zustimmung erteilt wird und damit der Betrieb nicht funktionieren kann.


    Bei uns sind es 4 Wochen, nach denen der Urlaub automatisch genehmigt ist.


    Daher, macht eine BV, legt einen Frist da rein, und dann weiß du wann dein Urlaub genehmigt ist.


    Dafür habt ihr doch die Mitbestimmung nach § 87 BetrVG.


    Die BV hierzu ist sogar erzwingbar.


    Also handeln damit du im nächsten Jahr weiß, ab wann du bescheid wissen muss.



    Gruß

    Rabauke