Beiträge von AnKa T.1

    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    wir haben die Anfrage eines Kollegen erhalten. Er arbeitet 8h täglich +0,5h Pause. Die Pause macht er momentan noch am Stück (Mittag). Zudem ist er Raucher und stempelt sich 2x am Tag für ca. 10min aus. Da er wenig Überstunden leistet kommt er sehr schnell in den Minusbereich. Er hat daher schon mehrere Tage Urlaub geopfert um die Stunden rauszuarbeiten (war arbeiten trotz Urlaub)

    Bei seinem Vorgesetzten hat er angefragt, ob er die Raucherpause nicht 1x wöchentlich rausarbeiten darf. Er würde dann 1h länger arbeiten, so dass er nicht ständig ins Minus gerät. Dies wurde abgelehnt...

    Dann hat er den Vorschlag gemacht, die Pause zu splitten. Er würde dann nur 20min Mittagspause machen und die restlichen 10min für die Raucherpausen nehmen. Das wurde ihm mit Verweis auf das ArbzG abgelehnt. Er müsse 30min am Stück pausieren (wenn es unser AGe sonst mal so genau nehmen würde mit diesem Gesetz :wink: ).
    Die Ausnahme wurde ihm aber nicht mitgeteilt, denn es steht doch im § 4 "Die Ruhepausen nach Satz 1 können in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden." Heißt doch im Klartext, er kann auch 2x 15min machen - dann wäre ihm auch schon geholfen... Oder kriegen wir gar die 20min +2x5min durch???

    Haben wir eine Chance auf die Nacharbeit zu pochen? Unsere Argumentation: Er schuldet doch dem AGe seine Arbeitsleistung, wenn er Minusstunden macht. Da könnten wir doch ansetzen. Wie würdet ihr vorgehen?