Beiträge von mietze

    Vielen Dank

    für Eure Antworten. Der Austausch mit Euch ist sehr hilfreich gewesen und werde entsprechend dem AG antworten.

    Ich gebe zu, die Fronten sind angespannt.

    Aus der Vergangenheit haben wir gelernt, dass Gespräche mit dem AG alleine eher angenehmer und zielführend sind.

    In Monatsgesprächen an denen sachkundige Betriebsangehörige teilgenommen haben, hat der AG das Monatsgespräch leider immer als Schauplatz genutzt.

    Es ist auch hinzuzufügen, dass unser AG gleichzeitig der Dozent des Praktikanten/ Student ist. Wir auch hier erfuhren, dass der AG die Monatsgespräche und nicht nur das, der an der Hochschule tätig ist, auswertet. Und als letztes die Praktikantin ist erst seit einer Woche im Betrieb.

    Ich häng mich mal kurz an diese Diskussion an.

    Mein AG will einen Praktikanten (Studenten) mit zum Monatsgespräch dabei haben.

    ( Demnächst kommt noch einer von der Staße dazu :evil: )

    Da haben wir dem AG mitgeteilt, dass der BR es nicht wünscht und ihm auf den §74 Betr.VG verwiesen.

    Jetzt will er nähere Erläuterungen haben, weil er keinen Hinweis dazu im Betr.VG findet.

    Was meint ihr sollten wir uns dazu hinreißen, ihm klar zu sagen, das wir es so beschlossen haben? Weil wir das Recht haben nein zu sagen.

    Zur Erläuterung:

    Ich weis, dass der AG den TV nicht erst ab 1.1.16 Anwendung finden lassen kann.

    Die Arbeitnehmer haben, es leider bei einer Versammlung so mit ihm vereinbart.

    Ich weis, aber, dass die Mitglieder der tarifvertraglichen Gewerkschaft, trotz der Vereinbarung Anspruch auf den Tarifvertrag haben und somit den Rechtsanspruch geltend machen können. ;)

    Zitat von Metro:

    Der Arbeitnehmer erhält für den Bereitschaftsdienst rückwirkend 68,-- € (8,50 € mal 8 Stunden BD). Im Gegenzug soll das Arbeitszeitkonto mit zwei Stunden belastet werden.
    Das habe ich einfach gegengerechnet. 68 € erhält er für zwei Stunden Arbeitszeit= 34 €/Stunde.

    Wenn der AG das Geld verrechnen will, kann er dies ja gerne tun. Er zieht pro Bereitschaftsdienst zwei Stundensätze des üblichen Stundenlohns von 16,--€ ab. Schließlich hat er ja auch nur 2 Stunden pro BD angerechnet.
    Das wären pro BD also 32,--€ Abzug, während 68,--€ gutgeschrieben würden.
    Macht ein Plus für die Kollegen von 36,--€ pro Bereitschaftsdienst.

    Ich wusste, es, dann will der AG doch wieder die Arbeitnehmer besche..., wenn er meint wir beginnen mit 01.01.2016 den TV anzuwenden, denn schließlich würden die Arbeitnehmer bei der Rückrechnung draufzahlen. :evil:

    Zitat von whoepfner:

    Hallo,

    wo ist jetzt bitte das Problem ?

    Das der Bereitschaftsdienst nicht mehr zur regelmäßigen Arbeitszeit im Sinne der vertraglich geschuldeten Arbeitszeit, sondern Außerhalb

    Und der Arbeitgeber der Meinung ist, dass der Arbeitnehmer durch die Änderung des Tarifvertrages an den Arbeitgeber Geld zurückzahlen müsste.

    Ah, jetzt hat das Zitieren geklappt!

    [QUOTE=Moritz:]

    Wo kommen da zwei Stunden Fehlzeiten her?

    Das Frage ich mich ja auch!

    Welche Rolle spielt der Bereitschaftsdienst außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit?

    Der wird jetzt nicht mehr als Arbeitszeit im Sinne der vertraglich geschuldeten Arbeitszeit angesehen.

    Und welche der AG Anteil?

    20,- Euro kostet die Stunde der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber.

    Moritz Entschuldige bitte!

    Wie es genau mit dem Zitieren geht, habe ich noch nicht raus bekommen!

    Hallo Zusammen, etwas für Denksportler


    Ein AN geht 8h arbeiten, die Stunde erhält er 16,-Euro, im Anschluss hat er 8h Bereitschaft die er mit 25% als Arbeitszeit angerechnet bekommt.

    Durch eine Änderung muss rückgerechnet werden.

    Der AN geht 8h arbeiten, der Stundenlohn bleibt bei 16,-Euro im Anschluss hat er 8 Stunden Bereitschaft, die mit je 8,50Euro vergütet werden. Der Bereitschaftsdienst ist jetzt außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit. Der AG Anteil liegt bei insgesamt ca. 20,-Euro die Stunde.

    Der AG ist der Meinung, dass bei einer Rückrechnung der AN an den AG zurückzahlen müsste und er zusätzlich noch die fehlende AZ von 2h nacharbeiten bzw. vom Mehrstundenkonto abgezogen werden muss.( Wie kommt er darauf?)

    Nach meiner Rechnung hat der AG 28 Euro noch an den AN zu zahlen und die Fehlenden 2h sind durch Rückzahlung des AN auch nicht mehr aus dem Mehrstundenkonto abzuziehen.

    Bin gerade völlig verwirrt, ich hoffe ihr könnt mir da helfen

    Danke mietze

    Scheinbar handelt es sich um eine Abordnung an einen anderen Arbeitsort und keine Versetzung.

    Bei einer Versetzung ist der BR anzuhören.

    Als AN würde ich nun mit dem AG das Gespräch suchen. Die private Lage schildern und evt. Möglichkeiten erörtern (z.B. kostenübernahme Unterkunft, Fahrtkosten,ect.) und bei Bedarf den BR mit hinzuziehen.

    Kurz:

    Der BR hat den AG zur BV mit TO eingeladen.

    Der BR hat eine AN für die BV vor 3 Wochen als Referentin gewonnen.

    Heute: Dieser AN wurde vom AG verboten ihr wissen, was sie sich mit Hilfe des AG aneignen konnte, an die Belegschaft weiter zugeben. Jetzt wird sie nicht referieren.

    Für eine neue Referentin zu diesem Thema finden, beschließen und beim AG zu beantragen reicht die Zeit leider nicht mehr. Einladungen wurden schon verschickt.

    Nach Ihrer Auskunft hätte der AG gesagt, die AN aus dem eigenen Betrieb würde Kosten verursachen, die vom BR hätten beantragt werden müssen.

    Am 16.06.15 ( Monatsgespräch) hat der AG keine anzeichen gemacht, dass er es falsch findet, dass der BR eine Referentin aus dem eigenen Betrieb zur Betriebsversammlung nutzen will.

    Was meint ihr dazu?

    Bei uns ist der Zoll

    Der AG Posaunte überall rum ,es kommt der Zoll wegen Mindestlohn und Schwararbeit.

    Nun ist Ihm dass Lachen vergangen, denn er hatte bei Nachfrage erklärt, es gebe eine anonyme Anzeige wegen Schwarzarbeit und in der Regel würde der BR dahinter stecken. ( Einer muss es ja sein, wer sonst)

    Jedenfalls erklärte der AG, dass wohl schon Mehrstunden, die nicht im Arbeitsvertrag stehen Schwarzarbeit sei. Kann mir dass jemand genauer erklären?

    Danke für deine Antwort,

    dann sind wir als BR auf den richtigen Weg, den DP mit dem Ausgleichzeitraum der im TV geregelt ist mit zu berücksichtigen. Wir haben jetzt auch endlich vom AG die Auskunft erhalten wann der Ausgleichzeitraum beginnt.

    Würde dass aber nicht bedeuten, dass wenn an jedem 2. Wochenende gearbeitet wird und der Sonntag Ersatzruhetag am folgenden Samstag ist, aus der 5 Tage Woche eine 6 Tage Woche wird, obwohl im TV eine 5 Tage Woche geregelt ist.

    Die Frage daraus , was passiert mit dem bestehenden Betriebsrat?

    Der Betriebsrat ist aus meheren Arbeitsbereichen zusammengesetzt.

    Wenn er Arbeitsbereiche in die gGmbH ausgliedert und davon BRM betroffen sind, müsste doch der bestehende einen BR neu wählen . Und die betroffenen BRM auch einen BR für desen Arbeisbereich wählen. Zusätzlich müsste dann noch ein GBR gegründet werden.

    Oder lieg ich da falsch?

    Oha, da passt auf.

    Unser AG wollte auch, dass die Leute vor und nach dem Urlaub das Wochenende Urlaub eintragen.( und auch Urlaub nehmen sollten, puh und sogar für den Sonntag)

    Erst als ich über 2 Stunden diskutiert habe, dass der TV von einer 5 Tage Woche spricht und die AN dann zu wenig Urlaub gegenüber dem z.B. Verwaltungspersonal bekommen würden, wurde darüber nie mehr gesprochen.

    Ansonsten habt ihr ja eine BV die regelt ja, das vor und nach frei das Wochenende sein sollte.