Beiträge von Carmen

    Hm, schätz ich auch. :oops:

    Aber danke für die Antwort. Vielleicht entdecke ich ja noch was Günstigeres... :roll:

    Gruss
    Carmen

    Hallo!

    Hat vielleicht jemand einen Buchtipp für uns bezüglich des Arbeitsrechts in Europa?

    Wir haben in mehreren europäischen (und nicht europäischen) Ländern Niederlassungen und hätten diesbezüglich gerne Literatur. Es sollte sich nicht nur auf die EU-Rechtsprechung beziehen, sondern im Einzelnen auf die Staaten eingehen.

    Gruss
    Carmen

    Zitat von Siegbert :


    wenn ich Dich richtig verstanden habe, will Dein AG eine Individualvertragsänderung zum Nachteil der Beschäftigten herbei führen. Die ersten drei Überstunden pro Woche sollen künftig unendgeldlich geleistet werden.

    Hallo und danke für die Antworten!

    Siegbert, ja, Du hast das richtig verstanden! Als BR sind wir natürlich total dagegen, klar! Aber das ist doch eine individualrechtliche Sache, bei der wir nicht wirklich was machen können, oder?

    Es geht aber nur über Änderungskündigung?? Oder kann man den Arbeitnehmer auch eine Zusatzvereinbarung (Zusatzvertrag) unterschreiben lassen?

    Gruss
    Carmen

    Hallo,

    unser Arbeitgeber möchte alle Arbeitsverträge dahingehend ändern, dass bis zu 3 Std./Woche mit dem Monatsgehalt abgegolten sind, also keine zusätzliche Vergütung erfolgt.

    Ich habe verschiedene Urteile gelesen, dass dies grundsätzlich auch möglich ist.

    Nun wird wohl überlegt, Änderungskündigungen auszusprechen. Hätte der Arbeitgeber auch noch andere Möglichkeiten?

    Es steht ausserdem in den Verträgen, dass der Arbeitnehmer Überstunden zu leisten hat, wenn sie vom Arbeitgeber angeordnet werden. Ich meine gelesen zu haben, dass diese Klausel ZUSAMMEN mit der Pauschalabgeltung von Überstunden rechtlich nicht haltbar ist?

    Was gibt es dazu zu sagen? Was können wir unseren Kollegen raten?

    Wär nett, wenn jemand was zu dem Thema sagen könnte.

    Gruss
    Carmen

    Zitat von Kokomiko :

    Aber einen Anwalt hast Du wohl noch immer nicht aufgesucht...

    Verständnislos den Kopf schüttelnd

    Hallo!

    Das ist nicht wahr; das habe ich! Ich hatte ihn lediglich vergessen zu fragen, aber das habe ich gestern nachgeholt.

    Kurz zur Info: Er hat gesagt, mein Chef hätte gegen das "Maßregelungsrecht" (?) verstoßen und man könne somit evtl. eine Kündigungsschutzklage begründen.

    Es stellen sich hierbei 2 Fragen:

    1. Wie hoch ist die Chance auf Gewinn und wie hoch wäre voraussichtlich eine etwaige Abfindungszahlung (verschwindend gering aufgrund der geringen Betriebszugehörigkeit)

    2. Habe ich hier Zeugen, dass es sich um einen Verstoß gegen das Maßregelungsrecht handelt, d. h. , dass die Reha der einzige (bzw. Haupt-) Grund für die Kündigung war? Gestaltet sich ggf. schwer....!

    Von daher ist mir noch nicht ganz klar, was ich mache (habe noch ca. 2 Wochen Zeit), aber ich denke fast nicht, dass ich klage.

    Gruss
    Carmen

    Guten Tag zusammen,

    ich habe noch eine Frage zu meiner Person und meiner Kündigung, die ich gestern erhalten habe (s. mein letzter Beitrag).

    Der Vorgesetzte will mir einen Abwicklungsvertrag anbieten. Ich werde diesen allerdings zunächst der Arbeitsagentur vorliegen, damit eine etwaige Sperrfrist überprüft wird.

    Was, wenn ich den Abwicklungsvertrag unterschreibe und danach z. B. 2 Wochen krank bin? Eigentlich kann mir doch in Bezug auf diese Krankheit dann nichts mehr passieren, oder?

    Ich frage, da ich aus gesundheitlichen Gründen ausscheide(-n soll). Und möglicherweise wäre ich ja den ein oder anderen Tag zu krank zur Arbeit zu kommen....

    Was muss ich - außer einer mögl. Sperrfrist bei der Arbeitsagentur - noch beachten?

    Gruss
    Carmen

    Danke,
    puh, das wird schwierig...! Ich überlege es mir noch, was ich mache (oder auch nicht).

    Ich habe gestern mit der Arbeitsrecht-Hotline der Arbeitsagentur telefoniert und die meinte auch, ich solle es versuchen. Ist natürlich wieder Richterrecht, wie das entschieden wird, von daher ist es sowieso klar (war es auch vorher schon), dass ich einen Anwalt brauchen würde. Was ist "sittenwidrig" und was nicht? Und kann ich BEWEISEN, dass ich nur wg. der Reha gehen muss? Dem BR hat mein Chef ja gesagt, es läge an meinen Leistungen. :cry:

    Ich telefonier ggf. erstmal mit dem Anwalt "meines Vertrauens" und dann seh ich weiter. :wink:

    Gruss
    Carmen

    Danke, aber das sehe ich als recht chancenlos an - jedenfalls arbeitsrechtlich! Rechtsunwirksam ist sie ja arbeitsrechtlich nicht (bin ja in Probezeit). Eher sittenwidrig, würd ich sagen. Aber für Sittenwidrigkeit sind doch nicht die Arbeitsgerichte zuständig, oder? :?

    Sorry, dass ich da noch mal so explizit nachhake.

    @all: Danke für die Antworten!!
    Dass ich arbeitsrechtlich nichts machen kann, scheint mir auch so (obwohl mein Chef ja auch dem Sachbearbeiter der Arbeitsagentur das ganz klar als Kündigungsgrund gesagt hat, dass ich wegen der Reha gehen soll; ich hätte also einen "Zeugen"). Aber ich hatte gedacht, vielleicht auf anderer Schiene...? Es geht mir allmählich auch ums Prinzip. Ich fühle mich als Kranke diskrimminiert! Ich war - und das möchte ich nochmals betonen - keinen einzigen Tag krank, bin nicht einmal eher nach Hause gegangen wegen Krankheit und war nicht einmal während der Arbeitszeit beim Arzt!

    Das mit der Sperre hat der ranghöchste Sachbearbeiter der Arbeitsagentur mir selber gesagt. Dem ist es völlig schnurz, ob ich mit Aufhebungsvertrag länger Arbeit habe als ohne. Er reitet auf seinen Vorschriften herum. Schade.

    Moritz: Ja, ich hatte schon häufiger bemerkt, wie unsozial der Arbeitgeber hier vielfach personelle Entscheidungen trifft - also abgesehen von meiner Person. Aber ich finde meinen "Fall" auch hammerhart, muss ich schon sagen! Zumal ich vorher keine Kritik bekommen hatte, nie krank war und auch sicher war - in Anbetracht dessen, dass ich eben neu war etc. - ganz gute Arbeit geleistet zu haben.

    So, nun dazu, wie er mich zwingen wollte einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben: Ganz einfach! Er wollte mir diesen vor Ablauf der Probezeit vor die Nase legen und falls ich diesen nicht unterschreibe, während der Probezeit kündigen. So leicht geht das. :cry:

    Nachtrag: Der BR wird die Frist verstreichen lassen, da mein Chef denen ja gesagt hat, es wäre leistungsbedingt. :cry:

    Guten Tag,

    ich möchte heute mal einen Fall schildern, bei dem ich (ehem. Betriebsrätin, nun Personalsachbearbeiterin) selbst betroffen bin. Ich wäre für Ratschläge dankbar!

    Den Job habe ich zum 18.06.07 angetreten und bin bis zum 17.12.07 in der Probezeit.

    Gleichzeitig mit Antritt der Stelle hatte ich im Juni eine Zusage für eine Rehabilitation. Ich habe diese damals zugunsten des Jobs verschoben. Da es mir aber leider nicht gut geht, habe ich mich schweren Herzens entschlossen, die Reha doch antreten zu wollen. Nachdem ich sie 2 x verschoben habe, soll sie nun ab 18.März 2008 stattfinden.

    Ich habe meinem Vorgesetzten nun Mitte Oktober davon in Kenntnis gesetzt. Ich fand es einerseits fair, ihn vor Beendigung der Probezeit zu informieren und außerdem ist man verpflichtet den Arbeitgeber sofort von der geplanten Reha-Maßnahme zu unterrichten.

    Vor dem Gespräch mit meinem Vorgesetzten waren meine Leistungen nie kritisiert worden und sogar an dem Tag, als ich ihm von der Reha berichtete, sagte er noch, "bis auf ein paar Kleinigkeiten, die man aber leicht beheben kann", wäre er zufrieden und auch in allen anderen Bereichen hätte ich mir Akzeptanz erarbeitet.

    Zwei Tage später jedoch teilte er mir mit, dass man mich dann nicht mehr beschäfttigen wolle. Man sei um meinen "Gesundheitszustand besorgt". Ich muss dazu sagen, dass ich während der Probezeit niemals krank war und teilweise sogar 10 und mehr Std./Tag gearbeitet habe unter immensem Stress.

    Mein Vorgetzter hat mir ganz klar suggeriert, dass nicht nur die Reha selbst Anlass dazu wäre, mich nicht weiter zu beschäftigen, sondern auch die - angeblich schlechte - Zukunftsprognose. Auslöser jedoch sei die Reha.

    Um es nun kurz zu machen: Er möchte, dass ich über die Probezeit hinaus beschäftigt bleibe bis 28.02.08. Dann solle ich einen Aufhebungsvertrag unterzeichnen.

    Nach Rücksprache mit der Arbeitsagentur hätte das aber vermutlich eine Sperrzeit zur Folge. Darum werde ich das vermutlich nicht wahrnehmen (können), da ich keine 3monatige Sperre riskieren will. :cry:

    Nun habe ich im Internet gelesen, dass ich zivilrechtlich ggf. die Möglichkeit hätte gegen die Kündigung vorzugehen (da "sachfremde Motive", also Sittenwidrigkeit). Andererseits bestreitet der Vorgesetzte dem Betriebsrat gegenüber, dass es sich um eine krankheitsbedingte Kündigung handele. (Der Vorgesetzte äußerte hier vielmehr, meine Leistungen seien nicht ausreichend. :roll:) Der Arbeitsagentur gegenüber hat er die Kündigung aus Krankheitsgründen am Telefon aber wiederum nicht bestritten. Verzwickt.

    Nun meine eigentliche Frage: Habe ich irgendeine reelle (!) Chance (ggf. unter Berücksichtigung des AGG) gegen diese Kündigung vorzugehen? Wie sind hier Eure/Ihre Meinungen?

    Danke erstmal für´s Lesen.

    Viele Grüße
    Carmen

    Hallo zusammen!

    Gibt es eine gesetzliche Regelung, wann der Arbeitgeber den Zuschuß zum Mutterschaftsgeld bezahlen muss? Eine Mitarbeiter kam auf uns zu und beschwerte sich, weil sie den ganzen Arbeitgeber-Zuschuß erst nach der Geburt bekommen hatte. D. h. sie war 2 Monate ohne Gehalt.

    Sie behauptet, es gebe da eine Gesetzesgrundlage, dass der Arbeitgeber dazu verpflichtet sei, den Zuschuß zum Mutterschaftsgeld zum selben Zeitpunkt wie das Gehalt auszuzahlen. Hat sie Recht?

    Gruss
    Carmen

    Hallo,

    folgende Problematik: In einer Betriebsratssitzung kam es zu einer Abstimmung über ein recht brisantes Thema. Einer der Betriebsratsmitglieder bestand darauf, dass ich als Schriftführerin im Protokoll unter Nennung seines Namens aufführe, dass er für "nein" gestimmt hat.

    Das habe ich nicht getan, da dies meiner Ansicht nach rechtlich unerheblich ist, welches BR-Mitglied wie abgestimmt hat. Der Kollege besteht nun darauf. Wie sieht das rechtlich aus, kann mir das jemand sagen?

    Gruss
    Carmen

    [quote="Timo Beil Warum soll der Arbeitgeber Dir Deinen Kinderwunsch "finanzieren"?
    Der Kinderwunsch scheint ja auch nicht sonderlich wichtig zu sein wenn Du nicht bereit bist etwas von deiner persönlichen Zeit darein zu investieren.[/quote]

    Bei allem Respekt, das ist eine Unverschämtheit. Für wen hältst Du Dich? A) Es geht nicht um mich und B) wie willst Du bitte schön beurteilen, was für irgendeine Frau gesundheitsschädlich ist oder nicht? Eine Frau während dieser Phase braucht RUHE und darf KEINEN STRESS haben! Da soll sie ihren ganzen Jahresurlaub für eine künstl. Befruchtung hergeben?

    Und wenn nicht, will sie es gar nicht wirklich? Du machst es Dir verdammt einfach. Du darfst zwar DENKEN, obwohl Du ein BR bist, aber wenn BR so denken.... Dann stimmt für mich die Welt nicht mehr. Du bist ein ArbeitNEHMERvertreter, aber das weisst Du ja sicher selber.

    Ich will mich hier aber nicht streiten. Für mich ist das Thema abgeschlossen.

    Gruss
    Carmen

    [/quote]
    Die Crux ist doch, dass deutsche Arbeitgeber kein Recht haben, die Diagnose zu erfahren damit sie überprüfen können, ob überhaupt ein Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht. Im Grunde sollte man allen Arbeitgebern empfehlen, die LFZ sofort einzustellen wenn eine AU-Bescheinigung vom Chirurgen oder vom Gyn kommt.[/quote]

    Hallo,

    um zunächst die Höflichkeit zu wahren: Vielen Dank für Deinen Beitrag. Allerdings bin ich doch - gelinde gesagt - geschockt über Deine Ansicht. Du bist ein Betriebrat???

    Ich würde bei der Einstellung mal meine Intention überprüfen :?

    Meiner Ansicht nach sollte eine Frau sehr wohl krank geschrieben werden, wenn sie eine künstl. Befruchtung plant. Dass das offenbar nicht so ist, hätte ich nicht gedacht und finde es schade. Aber gut, das ist dann wohl Fakt. Tut mir leid für die Kollegin, die gefragt hat.

    Sollte ich mal in dieselbe Situation kommen, würde ich dem Arbeitgeber nichts von der künstl. Befruchtung sagen und einen AU abgeben. Das geht ihn gar nichts an, was ich habe. Und wenn er die Lohnfortzahlung stoppt, gehe ich vor´s Arbeitsgericht.

    Das würde ich auch jeder Frau in der Situation empfehlen - rechtlich sauber oder nicht.

    Danke, Elke, für Deine Ausführungen!!!!

    Gruss
    Carmen

    Hallo,

    danke, dass sie ablehnen können ist klar (das mit der Schwiegermutter sag ich lieber nicht meinem Mann :wink: ). Aber wo steht, dass man nicht einfach das nächste Ersatzmitglied einladen darf, nur weil das 1. Ersatzmitglied "keine Lust" hat??

    Gruss
    Carmen

    Hallo,

    eine Mitarbeiterin unseres Unternehmens möchte sich einer künstlichen Befruchtung unterziehen. Die Personalabteilung will nun prüfen, ob sie dafür unbezahlten Urlaub nehmen muss.

    Meiner Ansicht nach kann sie jedoch in dem Fall krankgeschrieben werden. Was meint Ihr?

    Gruss
    Carmen

    Hi,
    ich möchte noch mal auf das Thema zurück kommen. War interessant, die Debatte zu verfolgen, ob ich überhaupt einladen darf. Das war in unserem Betrieb irgendwie noch nie die Fragestellung und auch noch nie das Problem :wink: .

    Aber das ursprüngliche Problem besteht noch immer: Mein Chef ist felsenfest davon überzeugt, dass Ersatzmitglieder IMMER OHNE BEGRÜNDUNG die Teilnahme ablehnen können.

    Kann mir jemand sagen, ob das irgendwo explizit steht, dass das unkorrekt ist? Ich finde das einfach nicht. Danke schön!

    Gruss
    Carmen