Beiträge von Ohadle

    Das dem BR Hilfe ein Sachverständigen zusteht dürfte ja außer Frage stehen.

    Ob das alles so schnell geht wird schon schwieriger.


    Wenn Du die Zahlen nicht verstehst, kann dir keiner bei Euch (Buchhalter / Steuerberater der Firma etc.)

    zumindest einen "erst überblick " geben?


    Eure bisherige KU mit Aufstockung auf 100 % (also keine Verlust für die MA) war ja sehr großzügig.

    Wie sieht denn Eure Umsatz / Einnahmesituation aus. Gibt es keine bzw. deutlich weniger Umsätze bei "fast gleichen" Kosten

    dürfte es ja fast schon auf der Hand liegen, dass irgendwelche Rücklagen angegriffen werden müssen - schließlich muss das Geld ja irgendwo herkommen.


    Wenn Du jetzt "versuchst" auf Zeit zu spielen - was ist die Konsequenz. zuerst Entlassungen? oder gar komplette Insolvenz / Stilllegung des Betriebes - dann hättest Du mit der Taktik den Kollegen einen Bärendienst erwiesen.


    Auf jeden Fall weiter verhandeln - vielleicht ein Kompromiss z.B. Zusicherung von Beschäftigungssicherung mit vereinbaren,

    kurze Laufzeiten, Aufstockung nicht 100 % sondern evtl. nur 80 oder 90 %.

    Das Thema und die unterschiedlichen Meinungen dazu sind wahrscheinlich so alt wie das Wort Bonuszahlung :P


    Nur auf den Gewinn abzustellen ist evtl. auch nicht so günstig, weil der durchaus manipulierbar ist

    (Rückstellungen / Sondereffekt etc) So hatte bei z.B. eine Gesellschaft die immer Millonengewinne hatte plötzlich trotz größerer Mengenzuwächse mehr wie 50 % weniger Gewinn (aber noch immer Millionen) aufgrund schlechterer Margen am Markt.

    Man kann / sollte vielleicht den Verteiltop auch an Fixkosten (Einhaltung) Produktionsmengen etc. anpassen.


    Unsere Topf wird ist von 4 Faktoren abhängig.

    Verteilt wird bei uns nach Faktoren - Tarifbereich x- y erhält 0,5 Monatsgehalt Tarif gruppe a - b 0,6 - 0,8 monatsgehalt

    AT leider 1,0 (hat aber auch andere Gründe)

    Letztlich kommt es doch an, welches Ziel die Beschwerde haben soll.

    Wenn ein MA aus der Pa unqualifizierte oder gar falsche Antworten bekommt, wird es dem Beschwerdeführer vielleicht reichen, wenn das 1. richtig gestellt wird also sein ganz persönliches Interesse und 2. der BR sollte dann vielleicht die Weiterbildung im PA Bereich ansprechen.


    Ich frage auch mal beim Beschwerdeführer nach, was denn sein Ziel ist. Manche wollen sich auch nur mal auskotzen, andere Verlangen gleich die Entlassung des Kollegen. Auch da muss man dann "beruhigend" drauf eingehen 8)

    ich gehe mal steil und behaupte jede Rückholung aus dem Home Office ist eine Versetzung und daher muss der BR auch zu jeder angehört werden egal was arbeitsvertraglich vereinbart wurde.

    Quark - der AV ist einzuhalten. Wenn überhaupt wäre die - zeitweilige- Veränderung des arbeitsvertraglichen Arbeitsortes

    als Versetzung zu sehen. Aber die wurde ja per BV geregelt.


    Beim Gesundheitschutz seid ihr selbstverständlich in der Mitbestimmung. Und der AG muss selbstverständlich die allgemein gültigen Abstandregeln und Vorsorgemaßnahme gewährleisten. Was aber nicht zwingend heist das pro Büro nur 1 Person anwesend sein darf.

    Wenn Du doch BRM bist, warum sprichst du das denn nicht in einer BR Sitzung an

    Mach es zum TOP.

    Den Unmut über seine BR Kollegen öffentlich zu äußern kommt meist nicht gut an, weder beim AG noch bei den BR Kollegen noch bei den Kollegen.

    Die wissen nicht was im BR abgeht und die AG freuen sich meist, wenn der BR schön zerstritten ist. Also erst einmal versuchen BR intern die Sache zu klären.


    Macht der AG denn gar nichts zum Gesundheitsschutz? Corona Maßnahmen? WAs sagt der ASA, der Betriebsarzt, die Sicherheitsfachkraft.

    Oder meinst Du der AG müsste mehr machen oder was anderes?

    Allein in der Abteilung arbeiten darf ein Azubi nicht.

    Das steht wo? Bitte mal die Rechtsvorschrift nennen.


    Ein Azubi soll natürlich nach Ausbildungsplan ausgebildet werden. Das es dabei auch mal zu kurzen Verschiebungen kommen kann sollte doch möglich sein.

    Wenn das länger andauern sollte, würde ich mit dem AG sprechen.

    Hallo Whynot


    zunächst würde ich mal prüfen, ob bei anderen Kollegen die Tarifbindung im AV steht.

    Du wirst doch bestimmt ein paar nette Kollegen haben die dich einen Blick in ihren AV werfen lassen.


    Ist die "geringe" Zeit Verschiebung die da beispielhaft anführst überhaupt per Definition des TV Wechselschicht.

    Nicht jeder unterschiedliche Beginn der Arbeitszeit ist gleich eine Schichtarbeit.


    Hat der BR bei der Einführung der Wechselschicht sein MBR nicht ausgeübt? Wurde keine BV dazu abgeschlossen?

    Da hätte man die Fragen der Zuschläge sehr schön verhandeln können und wenn es nur mit dem Satz: Zuschläge gem TV XYZ gewesen wäre.

    Die Entscheidung trifft immer der Ag - der sie ja auch durchsetzen muss.


    Er wird aber durch den Widerspruch des BR gehindert - also muss er sich die Zustimmung des BR vom Arbeitsgericht ersetzen lassen.


    Steht auch so im 99 er BetrVG.


    Deine Zustimmung oder Ablehnung müsste der AG separat prüfen.


    Da gibt es kein BR sticht SBV oder umgekehrt.

    da dort nur zu Versteuern steht stellt sich für mich die Frage, werden hierfür auch Sozialabgaben gezahlt oder nicht?


    Aus meiner Sicht will der AG damit sagen, nein das ist kein Entgelt sondern die Miete des Raumes, und somit bleibt der Anspruch voll bestehen.

    Diese Entscheidungsfreiheit hat der Ag aber gar nicht.


    Für die Steuer und Sozialversicherungspflicht gilt erst einmal - alles ist Entgelt und dann kommen die Ausnahmen, die durch ein Gesetz (z.b. EStG) oder Rechtsvorschriften diese Gelder Steuer und / oder Sozialversicherung frei machen.


    Wenn das so einfach wäre dem AN mehr netto zukommen zu lassen - würde die Mehrheit in Deutschland "steuer und Sozialversicherungsfreie) Gelder erhalten.

    Zu einer ordentlichen Ladung gehört selbstverständlich die TO.


    Du hast meiner Vorsatz ja abgeschnitten. Es war gemeint - wenn die TO üblicherweise auf dem Gruppenlaufwerk ist und der BTV im Wissen, das Eldorado AU ist - ihm trotzdem eine Nachrichtlich mit der Sitzung schickt

    Eldorado hinterher schlecht sagen kann "Ich wusste von nix"

    Dieser MA scheint mal wieder einer aus der Kategorie zu sein, die den BR als "Schwert und Schild" missbrauchen, damit sie selbst nicht tätig zu werden brauchen.


    Der BR kann und sollte aber selbstständig entscheiden ob er tätig werden möchte oder halt auch nicht

    Der BR muss sich nicht vor jeden "Drecks"-Karren spannen lassen.


    Der Ma kann jederzeit alleine tätig werden. Und das kann man ihm auch mal sagen.

    Er kann nicht davon ausgehen, dass du, da du AU bist, dich auch als verhindert erklärst.

    Das sehe ich genau umgedreht.

    Wenn ein BRM AU oder Urlaub hat KANN der BRV davon ausgehen, dass Verhinderung vorlögt (objektiver Grund)

    Das BRM MUSS dann dem BRV die Nicht Verhinderung erklären.


    @ Eldorado - Wenn du deine Nichtverhinderung erklärt hat, bist du so einzuladen wie es sonst üblich ist oder in der GO beschrieben ist.

    Ist das über euer BR Laufwerk und Du hast keinen Zugriff von zuhause aus ist das aber dein Pech.

    Wenn der BRV dich anruft oder dir eine Nachricht schickt wusstest du ja auch erst einmal Bescheid und kannst dich um TO und so weiter benähen,

    Es gelten doch die Rechtsnormen, die am Eintrittstag Gültigkeit habe.

    Wenn am Eintrittstag der AG nicht mehr im Arbeitgeberverband ist - gilt für die Neuen der TV eben nicht,

    außer durch eine andere Rechtsnorm z.B. BV oder den AV wird die Geltung vereinbart.


    Für die "Alten" wirkt der TV nach.


    Der BR sollte hier tätig werden, denn je mehr Zeit verstreicht, desto mehr "Kuddelmuddel" werden entstehen, da einigen "Neue" gut verhandeln können und andere eben nicht.

    und wenn man weiterliest im SATZ 2


    Dies gilt entsprechend für die Stellvertretung eines zeitweilig verhinderten Mitglieds des Betriebsrats


    Und zu den Folgen:


    Was machste denn wenn sich das Ersatzmitglied - welches nicht geladen wurde - sich beschwert, dass der BRV bzw. die anderen BRM ihn nicht im BR haben wollen - weil die laden ihn ja trotz Kenntnis der Verhinderung eines BRM nicht ein.


    Sorry aber ich kann doch Gesetze nicht ignorieren, weil es einfacher ist.

    Naja... anschwärzen ist so ein hässliches Wort.


    Das ist ja das Dilemma. Wie sollte es sonst gehen, wenn die Regeln, die der AG ja mit aufgestellt hat, nicht eingehalten werden? (Und er an der echten Umsetzung auch nicht wirklich viel Interesse zeigt)

    Natürlich kann jeder MA den Kollegen ansprechen und ihm auf sein Fehlverhalten Hinweisen. Wenn der Kollege das dann aber weiterhin dauert ignoriert ist die Meldung an Vorgesetzte / Chef doch kein anschwärzen mehr.


    Und der AG kann ermahnen, Abmahnen und weitere Rechtsschritte einleiten.


    Das dauerhafte Ignorieren der Anweisungen gefährdet Kollegen / Kunden / Besuchern

    $ 77 1) BetrVg Vereinbarungen zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber, auch soweit sie auf einem Spruch der Einigungsstelle beruhen, führt der Arbeitgeber durch, es sei denn, dass im Einzelfall etwas anderes vereinbart ist. Der Betriebsrat darf nicht durch einseitige Handlungen in die Leitung des Betriebs eingreifen.


    Der BR hat keine Weisungsbefugnis.

    Sind in der BV Weisungen vorhanden, hat der AG dafür Sorge dafür zu tragen das sie eingehalten werden und kann diese bei Nichteinhaltung entsprechend sanktionieren.

    Hallo zusammen,


    neues Büro, 10 Parkplätze, 30 Interessenten - wie lässt sich die Vergabe fair regeln?

    wahrscheinlich gar nicht, weil jeder der keinen Parkplatz bekommt meint ihm stünde einer zu - und die angewandten Kriterien seien Mist - da mal zu fair - Man wird es nicht jedem Recht machen können.


    Der BR ist bei der Parkordnung in der Mitbestimmung und sollte die Punkte die für den eigenen Betrieb wichtig sind ausarbeiten (welche das genau sind wird von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich sein.


    Evtl. ist es möglich dem AG noch Anreize (Zuschuss zu Jobticket, Fahrgemeinschaft oder ähnliches) aus den Rippen zu leiern.