Beiträge von Lexipedia

    Eine kleine Anekdote am Rande. Bei einem Teams-Meeting hatten etliche Kolleg*innen ihre Kamera aus. Man wusste nicht, ob jemand folgte. Ein Kollege wurde angesprochen und er reagierte nicht. Nach dreimaligen Nachfragen (auch weil keiner mehr gesprochen hat) hörte man ein sanftes Schnarchen. :sleeping::sleeping::sleeping:


    Bei Teams-Sitzungen frage ich auch immer wieder Kolleg*innen ohne Kamera bist du noch da? Weil es keine Beteiligung von einzelnen Personen gibt. Es ist schon nervig. Deshalb finde ich persönlich es gut, wenn die Kamera an ist. So weiß man, ob jemand der Sitzung folgt oder nicht.


    Wer seinen Ort nicht zeigen möchte kann immer einen Hintergrundfilter benutzen.

    Nachfolgende Punkte möchte ich noch beifügen:

    Bei den Kolleginnen und Kollegen mit Frühverrentung sollte man darauf achten, dass die evtl. hohe Abzüge haben könnten, weil Sie eher in Rente gehen. Deshalb ist die Kürzung der Abfindung nicht etwas anstrebenswertes. Weiterhin habe ich da im Hinterkopf, dass man bei der Rente mit 63 (plus ein paar Monate) nach 45 Beitragsjahren nicht vorher arbeitslos (länger?) sein darf.


    Pass auf, dass die Guten nicht abhauen. Versuche einen gesunden Mix zu erhalten.


    Wir hatten vor kurzen auch so etwas von Teilzeit auf Vollzeit. Jedoch sollte keine Mitarbeiter*innen abgebaut werden. Alle bis auf eine Kollegin hat das angenommen. Hier wurden diverse Verhandlungen mit ihr geführt. Ich war die ganze Zeit dabei. Sie hatte sich schließlich auf einen Aufhebungsvertrag entschieden. Sie war durch das familiäre Umfeld leider nicht bereit mehr zu arbeiten. Ihre Mutter wurde pflegebedürftig und so kam ihr die sehr gute Abfindung entgegen.


    Weiterhin falls das Freiwilligenprogramm nicht ausreicht in Anspruch genommen wird muss man bei der Sozialauswahl nachfolgendes beachten. Es ist nur vergleichbar der vergleichbar ist. Also Teilzeit-AN nur mit Teilzeit-AN usw...

    Da mir ein Freiwilligenprogramm lieber ist als die Sozialauswahl versuche so viel wie möglich herauszuholen.

    Hallo,


    das Thema ist komplexer als ihr denkt. Ihr müsst die Sache aus zwei Richtungen betrachten. Einmal wer finanziert das Essen? Es ist nicht der Arbeitgeber sondern die Bewohner (siehe Eingangspost). Somit muss der AG oder der AN seinen Beitrag dazu bezahlen. Wenn der AN dazu zahlt muss auch keine Verpflegungspauschale von ihm kommen. Es muss genau der Betrag bezahlt werden den das Essen gekostet hat. Zahlt der AG die realen Essenskosten für jedes Essen erst dann kann mit den Sachbezugswerten veranschlagt werden.


    Es wird im Eingangspost geschrieben, dass die Lebensmittel von dem Grundeinkommen der Bewohnerbezahlt wird. Somit geht es nur über offizielle Einzahlungen der Mitarbeiter auf das Konto "Verpflegung" mit dem realen "Verbrauchswert" und keine steuerlichen Verrechnungssätze. Sonst würdet ihr das Geld der Bewohner für euch verbrauchen, was ihr nicht wollt und ihr dürft das nicht!

    Habe ich das richtig gelesen, dass die Essenskosten komplett von der Grundsicherung gezahlt werden?

    Ich habe das für ein sehr, sehr dünnes Eis auf was sich die Mitarbeiter da bewegen werden in der Zukunft. Da könnte ich mir bei unserer Gesetzgebung vorstellen, dass das sogar evtl. strafrechtliche Konsequenzen haben könnte. (Sorry, manchmal habe ich solche verqueren Gedanken... Ich bin halt schon seit mehr als 25 Jahre im BR und habe viel erlebt...) Dazu würde ich einen entsprechenden Fachanwalt ins Boot holen und hier eine entsprechende Vereinbarung ausarbeiten.

    Für mich ist es eine andere Finanzierung als eine Kantine im Betrieb, wo der AG die Lebensmittel bezahlt. Hier kommt das Geld (komplett?) aus der Grundsicherung der Bewohner. Da sehe ich das Problem, dass man hier gar nichts mit dem Sachbezugswert zu tun hat. Eigentlich müsste für jede Malzeit die Kosten ausgerechnet werden und auf das Konto der Kosten für das Essen gegengebucht werden.


    (Nochmals sorry, aber bei über 25 Jahren BR-Arbeit denkt man auch mal zu weit.)

    Ich sehe das genauso wie Schimmelchen. Du hast erst einmal ein Fettnäpfchen voll mitgenommen. Du hättest das "Rumtingeln" nicht machen sollen. Wenn du durch dein Verhalten die Übergabe nicht anbietest kann ich die Reaktion des AGs verstehen. Ich sehe die Übergabe eher als Hohlschuld und nicht als Bringschuld.

    Bei uns bin ich als BRV immer als Vorsitzender der Ausschüsse tätig. Mal von Gesetz her oder per Wahl.

    Weiterhin müsst ihr in einer Geschäftsordnung rechtssicher einen Auftrag an den Personalausschuss zu Personalangelegenheiten festlegen.

    Mein Arbeitgeber erwähnte, dass die zulässigen Urlaubstage 10 Tage sind, denke ich. Was ich weiß, ist das Minimum in Kanada. Aber sie erwähnten etwas über 4% und dass ich ein Jahr gearbeitet haben muss, um voll bezahlte Urlaubstage zu bekommen. Jemand erklärt mir das!

    saraloel Ich glaube kaum, dass du jemanden hier mit kanadischen Arbeitsrechtskenntnissen findest. Hier sind Leute, die nur deutsches Arbeitsrecht kennen.

    Hallo,


    bei uns im Betrieb wird für Brückentage immer eine Stunde mehr in der Woche gearbeitet.

    Das Problem ist folgendes. Ein Kollege möchte seine Eltern zu hause pflegen und dafür die Arbeitszeit auf die maximalen 30 Stunden senken, um die Rentenbeiträge gem. SGB XI §44 zu bekommen. Was ist mit der "zusätzlichen" wöchentlichen Stunde oder sonstige Mehrarbeit, die später mal abgefeiert wird? Entfällt sein Anspruch auf die Rentenbeiträge bei einer Stunde die später "abgefeiert" wird?