Beiträge von Lexipedia

    Wir hatten das gleich mal vor etlichen Jahren. Alle Mitarbeiter wurden nach hause geschickt und der AG durfte uns bezahlen.

    Jedoch kann ich mir das nicht vorstellen, dass ihr noch so lange auf dem Firmengelände bleiben durftet.Der alle Anlieger, die das Feld räumen müssten bei einer Sprengung sind über den genauen Zeitplan vorab informiert worden. Hier schätze ich mal, dass der AG hier noch länger hat arbeiten lassen als er durfte. Denn wenn ich mir die Entschärfungen dieses Jahr ansehe sind doch zwei in die "Hose" gegangen. Da sind alle besonders vorsichtig.

    Obwohl, es kann auch vorteile haben ;)

    Bei uns wurde vor einiger Zeit umgebaut. So mußten wir alle für ein paar Wochen zusammenrücken. Leider hatten wir die berühmte A-Karte - dachten wir zu mindestens! So bald einer zu einem Gespräch im P-Büro war ist einer von uns bei der Personalabteilung vorbeigegangen. Wir kennen ja die Gesichtsaussdrücke unserer P-Chefin! Da es ja immer etwas zu besprechen gab, haben wir vor der Glastür gestanden und gewartet. Sie stürmte zur Tür und sagte, dass sie keine Zeit hätte und sich bei uns melden würde. So bekam der Mitarbeiter mit, dass der BR in der näche war und bat um Hilfe!

    So konnten die keine P-Gespräche mehr ohne uns führen! Jetzt werden wir vor jedem P-Gespräch - auch wenn wir wieder wo anders sind - eingeladen!

    Zitat von Pumuk :


    Die Bestellung ist laut Aussage vom HR vor vier Wochen rausgegangen.

    Muss der in Asien noch geklöppelt werden?
    Wenn sowas bei mir im Betrieb passieren würde würde ich mir eine Kopie der Bestellung und der Auftragsbestätigung für die Unterlagen geben lassen! So kann man sehen, ob diese Aussage stimmt.
    Sollte es wirklich ein Spezialgerät sein kann es schon mal lange Lieferzeiten geben.

    Zitat von Kokomiko :


    Hallo Heike,

    wenn die Führerscheinprüfung tatsächlich nur innerhalb der Arbeitszeit abgelegt werden kann, könnte der § 616 BGB durchaus zur Anwendung kommen.
    Aber einen Rechtsstreit würde ich deswegen nicht führen wollen.

    Gruß
    Kokomiko

    Eher nicht! Bei der DGB-Jugend gibt es einen Link zu diesem Thema:
    http://www2.dgb-jugend.de/ausb…/2010/08/19/fahrpruefung/

    Dr. Azubi sagt das es keine gesetzliche Grundlage für die bezahlte Fehlzeit gibt.

    Zitat von Betriebsrat007 :


    Er soll aber eingestellt werden weil er der Sohn eines leitenden Angestellten ist.

    Was würdet ihr machen, wenn es der Sohn oder die Tochter von einem BR-Mitglied wäre? Da würdet ihr doch versuchen auch etwas zu drehen, oder???

    Außerdem wenn man keine BeKis, MiKis, KuKis usw. einstellen würde dann würde bei uns zum Beispiel bei den Stadtwerken mal wieder frisches Blut hineinkommen. Gebt den doch die Chance. Der wird es so oder so verdammt schwierig haben.

    Außerdem sind weder Noten noch der Einstellungstest ein alleiniges aussagekräftiges Element der Bewerbung. Es kommt immer noch das Bewerbungsgespräch dazu. Hier konnte er vielleicht auch Punkten.

    Zitat von Pernod :


    Es war nicht ganz so einfach alles aber der Chef sagt selber das es so besser ist.
    Also kann ich uns doch nur loben!!!!!!
    Wollte ja auch nur mal hören was ihr noch für Ideen habt.

    Eine Shoppingkarte haben wir zwar nicht.
    Ich möchte noch ein paar darauf setzen:
    Aber bei uns gibt es noch jedes Jahr eine Sachprämie von knapp 1600 € für die Mitarbeiter.
    Vergünstigten Personaleinkauf haben wir auch.
    Neue Produkte bekommen wir auch geschenkt.
    Zum Nikolaus bekommen wir eine Tüte mit Waren im Personaleinkaufswert von rund 350 €! Sorry, ist wirklich keine Verarsche! Es ist real!
    Wir bekommen weiterhin Karten für Veranstaltungen (Kultur oder Sport)

    Auch wir haben Weihnachtsgeld (zwar nur 95%) und Urlaubsgeld.
    Eine gute Brückentagsregelung (plus ca. 7 Tage).
    Wir haben jetzt für Klimaanlagen bekommen! Ist auch was feines - nur das Wetter paßt noch nicht!
    Auf Seminare fahren wir jetzt nur noch erste Klasse nicht mehr Holzklasse. Auch, wenn die Bedingungen stimmen, dürfen wir fliegen!

    Die tarifliche Altersvorsorge wird auch gut aufgestockt.

    Leute ehrlich, dass ist wirklich keine verarsche! Es ist war!

    Zitat von Winfried :


    D.h. dass einE SB, der/die auf sein/ihr Verlangen von Mehrarbeit freigestellt ist, an einem Tag nicht mehr als 8 Stunden beschäftigt werden darf, dies jedoch letztlich an 6 Tagen in der Woche, sprich bis zu 48 Stunden wöchentlich, und in diesem Rahmen ggf. auch 8 Stunden an einem Sonn- oder Feiertag.

    Ich möchte diesen wichtigen Satz von Winfried nochmal extra wiederholen. Denn dieses wird leider zu oft vergessen! Ohne diese Grundvorraussetzung kann keine Verweigerung von Überstunden stattfinden.

    Zitat von Kokomiko :


    Siegbert,

    die Einladung zur konstituierenden Sitzung ist allerdings in § 29 Abs.1 BetrVG geregelt. :wink:

    In der roten "BR-Bibel" DKK wird das Teilnahmerecht übrigens explizit bejaht (RN 10).

    Einigen wir uns darauf, dass es auf den Willen der gewählten BRM ankommt. Entweder wird der Antrag von einem Viertel gestellt oder nicht. Entweder schließt sich der WV der DKK Kommentierung an oder nicht. Alles ist möglich.

    Sorry, da kann bzw. muss ich dir widersprechen § 29 BetrVG regelt die Sitzungen. § 31 Regelt die Teilnahme der Gewerkschaft. Hier steht in den Randnummern, das die Gewerkschaft nur an Sitzungen teilnehmen kann, wenn ein Antrag nach § 31 BetrVG gestellt wurde und den kann kein nicht auf der Konsti gefällt werden. Erst in einer darauffolgenden Sitzung kann er beschlossen werden.

    Danke für den Hinweis mit § 29 BetrVG hier steht im Fitting:
    "Der Wahlvorstand ist nicht berechtigt, zu der (konstituierende) Sitzung den Arbeitgeber oder die im Betrieb vertretende Gewerkschaft zu laden, da diese Entscheidungen den BR bzw. dessen Vorsitzenden vorbehalten sind und daher erst nach der Konstituierung des Betriebsrates getroffen werden können."
    Hier folgt genau noch einen Hinweis auf die "BR-Bibel" DKK, die hier zittiert wird.

    Zitat von Kokomiko :


    Hallo Lexipedia,

    wie kommst Du Darauf, dass ein Beschluss gefasst werden muss? Wenn ein Viertel der BRM einen solchen Antrag beim Wahlvorstand stellt, ist die Gewerkschaft auch zur konstituierenden Sitzung einzuladen. Eine Beschlussfassung ist nicht erforderlich.

    Vorraussetzung für die Teilnahme der GW ist allerdings, dass mind. ein BRM Mitglied dieser Gewerkschaft ist.

    Gruß
    Kokomiko

    Hast du dir mal den § 31 BetrVG durchgelesen??? Wohl nicht.

    Hallo Pumuk,

    was hälst du von § 31 Teilnahme der Gewerkschaft:
    Auf Antrag von einem Viertel der Mitglieder des Betriebsrats kann ein Beauftragter einer im Betriebsrat vertretenen Gewerkschaft an den Sitzungen beratend teilnehmen; in diesem Fall sind der Zeitpunkt der Sitzung
    und die Tagesordnung der Gewerkschaft rechtzeitig mitzuteilen.

    Da es noch keine BR-Sitzung gab kann es keinen Beschluss zur Einladung geben, oder?

    Gibt es danach direkt eine Sitzung kann man hier die Gewerkschaft dazu einladen. Jedoch nur nach einen BR-Beschluss und der kann noch nicht in der konstruktierenden Sitzung gefaßt werden.

    Wenn die Gewerkschaft darauf nicht eingeht. Soll die Gewerkschaft doch den passenden Paragraphen nennen der den Zugang zur Konsti erlaubt. Das kann sie nicht, weil es den nicht gibt.

    Manometer habt ihr euch verarschen lassen! (Sorry für diese Ausdrucksweise!

    Die Versetzung ist kein Verstoß gegen §99 Abs 2 Spiegelstrich 4 nur weil der Name der Position einem nicht gefällt. Ließ dir mal den Fitting die Randnotiz 242 ff. durch.

    Auch würde ich keinen Kontakt zum Anwalt des AN nehmen, weil er eure Unerfahrenheit ausnutzen wird und seine Meinung euch aufdrückt und das war ja schon mit der falschen Aussage zur Versetzung.

    Ihr solltet mal überlegen, für wen ihr seit?!?

    Ihr müßt als erstes natürlich die Interessen des AN vertreten, jedoch solltet ihr auch die Interessen des AGs abwägen! Steht so auch im BetrVG.

    Habt ihr Kontakt zu einer Gewerkschaft? Auch wenn der betroffene AN nicht Mitglied ist bekommt ihr von da Unterstützung und Hilfe.

    @ Uwe

    Es gibt nur den § 87 Abs 1 Punkte 1 Ordnung im Betrieb wo ihr etwas für die Raucher machen könnt. Hie seit ihr voll mit den Raucherinseln im Boot.

    Jedoch siehe mal Arbeitsstättenverordnung § 5 Nichtraucherschutz
    (1) Der Arbeitgeber hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit die nicht rauchenden Beschäftigten in Arbeitsstätten wirksam vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch geschützt sind. Soweit erforderlich, hat der Arbeitgeber ein allgemeines oder auf einzelne Bereiche der Arbeitsstätte beschränktes Rauchverbot zu erlassen.
    (2) In Arbeitsstätten mit Publikumsverkehr hat der Arbeitgeber Schutzmaßnahmen nach Absatz 1 nur insoweit zu treffen, als die Natur des Betriebes und die Art der Beschäftigung es zulassen.

    Somit müsst ihr vorsichtig mit dem Thema umgehen. Der Kollege hat ein anrecht auf einen "rauchfreien Arbeitsplatz." Egal ob er anwesend ist oder nicht.

    Vorsichtig hantieren sonst sind alle Raucherinseln weg! Habe ich auch schon von mehreren Kollegen aus anderen Betrieben gehört.

    Mal eine ganz blöde Frage:

    Weiß das Integrationsamt überhaupt, wer bei euch in der SBV ist?
    Wenn solle Termine abgesprochen werden, werden wir immer vom Integrationsamt vorher angesprochen und eingeladen/informiert über den den Besuch.

    Auch der BRV nimmt immer an den Gesprächen teil. Wir haben zwar nicht viel mit "unserer" Sachbearbeiterin zu tun, aber haben immer einen kurzen Draht und helfen uns gegenseitig.

    Es fällt ja auch in die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Mehr findest du nicht. Was aber frühzeitig ist da stelle dir mal ein extrem elastisches Band vor. Man soll zwar als jeweilige SBV oder BR noch handeln können und selbst Vorschläge vorbringen können aber wann??? wie??? usw.??? Da gibt es keine klare Definition...

    Was sagt euer BR dazu?
    Setzt dich mal mit den Integrationsamt zusammen. Tausch dich mal aus. Wie ist der Schulungsstand. Hier könne auch ein Erfahrungsaustausch auf einem Seminar im scherwebehinderten Recht helfen.

    Es tut mir leid, wollte eigentlich nur schnell etwas dazu beitragen.

    Das Zitat steht kurz vor dem Ende des Textes. Ich wollte auch nur mit dem Beitrag dazu beitragen, das dieses Thema verdamt heikel ist.

    Auch wenn das Urteil nicht so ganz paßt ist es für die kommende Rechtssprechung richtungsweisend. Wir haben auch dieses Problem im Haus.

    Das ist wieder eines der schönsten Themen.

    Natürlich ist das Rauchen eine Angelegenheit der betrieblichen Ordnung.
    Hier hat der BR ein Mitbestimmungsrecht. Jedoch wird oft vergessen, dass nachfolgendes nicht außer Acht gelassen werden sollte:
    http://www.hensche.de/Rauchver…n-Westfalen_1A812-08.html
    Zitat:
    "Für private Betrieben gilt zudem: Die Pflicht, Nichtraucher zu schützen, trifft den Arbeitgeber als öffentlich rechtliche Pflicht aus § 5 ArbstättVO, welche Mittel hierfür erforderlich sind ist eine tatsächliche Frage, die wohl nicht von den Betriebsparteien verhandelt werden kann."

    Das vorher zitierte BAG-Urteil ist total überholt. Es gibt keinen Raucherschutz mehr! Nur noch einen Nichtraucherschutz. Jedoch kann man hier mildere "Umstände" für die Raucher schaffen...

    Erst Mal wollen wir die korrekten Bezeichnungen nehmen.
    Schwerbeschädigung = Schwerbehinderung
    Es sind nicht % sondern Grad der Schwerbehinderung

    Also da hat sich jemand verkalkuliert:
    Es muss die Nichtigkeit der Kündigung innerhalb der drei Wochenfrist per Kündigungsschutzklage festgestellt werden. Wird keine Kündigungsschutzklage eingereicht, hat der AN "Pech" und der AG "Glück". Trotz Nichtigkeit der Kündigung ist diese wegen Verfristung gültig!


    Quelle: http://www.zbfs.bayern.de/integrationsamt/kuendigungsschutz/