Beiträge von Lexipedia

    Zitat von MaxBR

    ...sich dadruch so eine Art stillschweigendes Einvernehmen bildet? Das gibt's ja manchmal...

    MaxBR

    Nein. Er muss es ja nicht sofort beanstanden! Er kann sich ja Zeit lassen und wenn irgendwann mal ein (für ihn) extrem schlechter Beschluss oder anders kommt kann er es bezweifeln, dass der Beschluss rechtskräftig ist. Duldung oder wie man das nennen möchte gibt es nicht! Raus ist raus.

    Was ist denn grundsätzlich bei euch zur Nutzung der Email geregelt? Private Nutzung?

    Grundsätzlich darf der AG nicht auf den Account zugreifen, wenn die private Nutzung erlaubt ist. Es sei denn er hat eine entsprechen BV bzw. Erlaubnis des AN.

    Was verstehst du unter personenbezogene Daten? Das Passwort nicht. Die Emails siehe oben...

    Zitat von göhr:

    ...

    der AG ist nicht gewerkschaftlich organisiert, ...

    Du meinst bestimmt im Arbeitsgeberverband organisiert. In der Gewerkschaft ist kein Arbeitgeber organisiert.

    Catnoir

    Mach es wie whoepfner schon geschrieben hat.

    Weiterhin ist es eine Frage, wann der GdB zum ersten Mal festgestellt und wie die Behinderung jetzt eingestuft wurde. Je älter die betroffene Person wird umso geringer kann der Grad der die Behinderungen ausfallen. Ich kenne den Fall eines Schwerbehinderten der nach Stellung eines Verschlechterungsantrags sein "G" nach über 50 Jahren verloren hat, weil altersbedingt dann anders bewertet wird als bei einem jungen Hüpfer.

    Es kommt auch darauf an wie schwer die Schwerhörigkeit ist. Außerdem werden die einzelnen GdBs nicht addiert sondern nach einem System in einem "Topf geworfen" und berechnet.

    Bei meinem Vater sind wir immer wieder gegen den Bescheid vom Integrationsamt angegangen. Es hat zwar länger gedauert, aber wer durchhält wird belohnt.

    Zitat von whoepfner

    Und wenn der AG leisten muss, dann ist er natürlich berechtigt, die Anspruchsgrundlage durch fachkundige Menschen prüfen zu lassen. Und diese fachkundigen Menschen sind in erster Linie Fachärzte/-ärztinnen für Arbeitsmedizin. Bei dieser Prüfung erlebe ich dann sehr oft, daß die ärztlichen Atteste, die die Betroffenen freudestrahlend präsentieren, oft genug nicht das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben wurden, da sie völlig unspezifisch und ohne besondere Begründung einfach nur so dahingerotzt werden.

    Das kann ich nur so bestätigen. In meiner inzwischen weit über 20jährigen BR-Kariere habe ich schon so einige von den von whoepfner beschriebenen Atteste gesehen. Oft wollte der AN keine für ihn unangenehme Arbeit mehr machen. Die Atteste sind zerplatzt wie Seifenblasen und sie konnten die Arbeit wieder ohne Probleme machen.

    Auch die Anmerkung mit den GWGs (geringwertige Wirtschaftsgüter) von Whoepfner kann ich bestätigen.

    Mo24

    Unsere Betriebsärztin arbeitet in einem (externen) arbeitsmedizinischen Zentrum für uns. Dieses Zentrum betreut mehrere hunderte Firmen hat mir bestätigt, dass fast alle Firmen diese Atteste überprüfen lassen.

    Mo24

    Vor einiger Zeit hatte ich mit unserem (externen) Betriebsarzt über dieses Thema sprechen können. Aus seiner Sicht gibt es zu viele Good-Will-Atteste. Sobald jemand mit einem Wunsch nach "Sonderausstattung" kommt ziehen viele nach und wollen dieses "Goody" auch.

    Vielleicht kommt euer Betriebsarzt mit seinen Untersuchungsmöglichkeiten nicht auf das gleiche Ergebnis? Vielleicht will er nur helfen???

    Zitat von Papa76

    06.06.2019, 09:09 Guten Morgen zusammen, mittlerweile sind auch die entscheidende Personen wieder auf der Arbeit, ebenfalls der Vorsitzende, der das auch unterzeichnet hatte. Nun erklärt man mir, das man das Kreuz im vollen Bewusstsein dort gemacht hat, und dies auch bei allen anderen so gemacht habe

    Man was ist das für ein ....

    Bitte nimm die Gewerkschaft und dein Rechtsanwalt mit ins Boot. Er hat wider besseren Wissens gehandelt. Ich hoffe, dass du das auch - durch Zeugen - geweisen kannst. Für die schlechteren Konditionen würde ich den Verklagen auf Entschädigung.

    Bitte halte uns auf den Laufenden.

    BMG

    Da hast du meinen Post falsch gelesen. Es ist schon wie Hawky und whoepfner geschrieben hat.

    Ein kleiner Tipp. Bei Anhörungen zu Kündigungen bzw. Versetzungen fertigen wir immer einen entsprechenden Brief an der von einer zweiten Person (Stellvertreter) gegengelesen wird und zusätzlich unterschrieben wird.

    Echt dumm gelaufen.

    Der AG hat jetzt ein Anhörungsbogen, wo etwas anderes angekreuzt ist als der Beschluss war.

    Der AG brauch auch nicht für Fehler des BRs gerade stehen. Der AG ist auf der sicheren Seite. Die Frist ist abgelaufen und somit hat der AG eine Zustimmung. Das Kind (Widerspruch des BRs) ist in den Brunnen gefallen und kann nicht helfen. Hier helfen nur noch Fehler des AGs gegen die Versetzung. Ich drücke die Daumen.

    Zitat von Papa76

    Bin kurz im BR Büro vorbei, und wollte mir den Anhörungsbogen mit der Ablehnung in Kopie besorgen. Nun bin ich völlig geschockt. Entgegen der Abstimmung, die übrigens auch Protokolliert wurde, steht auf dem Zettel das Kreuz bei "Zugestimmt".

    Das Zitat gibt mir etwas zu denken. Ein Widerspruch muss begründet werden. Ein Kreuz reicht nicht. Hier ist gewaltig was schief gelaufen. Da hat der BRV (oder Stellvertreter) ordentlich Mist gebaut. Die "ausführende Person" kann unter umständen sogar dafür haftbar gemacht werden, wenn sie gegen besseren Wissens diesen Fehler gemacht hat. Ich bin mal sehr böse: Vielleicht war es absichtlich!

    Zitat von Eisregen2014

    ...da sie dann weniger Probleme damit hätten mich zu den Ausschusssitzungen einzuladen und mich zu beteiligen...

    Was hat das mit Gewerkschaft zu tun???

    Oder meinst du zufällig die Sitzungen der Vertrauensleute? Da kannst du nur als Gewerkschaftsmitglied teilnehmen!