Beiträge von BR-Kollege

    Jögis Jungs haben im letzten Abschlusstraining vor dem Endspiel ordentlich geschwitzt und geackert. Als letzte Trainingseinheit steht das Elfmeterschießen auf der Agenda.

    "Wer trifft darf duschen, wer verschießt läuft eine Strafrunde um den Platz" schwört Jögi seine Jungs ein.

    Schweinsteiger legt sich den Ball zurecht.......schießt.......vorbei

    Özil legt sich den Ball zurecht........schießt.........Pfosten

    Lahm ist der nächste.....läuft an.....schießt.....Latte

    Aufeinmal betritt ein kleiner Junge den Trainingsplatz, im Arm trägt er einen Eimer Wasser und in der anderen Hand ein süßes kleines Kätzchen.

    "Darf ich es auch mal versuchen? Jögi,Deine Jungs sind sicher nicht besser als ich" spottet der Kleine.

    "Manuel, zeig dem Kleinen mal wer der Nationaltorwart ist,und mach uns blos keine Schande" ruft Jogi Manuel Neuer zu, der sich motiviert in der Mitte des Tores aufstellt.

    Der Kleine Junge nimmt die Katze, taucht sie in den Eimer Wasser, läuft an.......schießt.....TOOOOR!

    Alle Spieler und auch Jogi staunen nicht schlecht, Manuel Neuer schüttelt verduzt den Kopf.

    "Mensch Junge! Super! Du hast den Nationaltorwart im Elferschießen bezwungen! Er hatte nicht den Hauch einer Chance" lobt Jogi den Kleinen und schaut dabei etwas missfällig in Richtung Manuel Neuer

    "Aber sagt mal, warum hast du die süße kleine Katze vorher ins Wasser getaucht.....das arme Kätzchen....das ist doch Tierquälerei" maßregelt Schweinsteiger den kleinen Jungen

    "Das weiß ich auch nicht so genau Herr Schweinsteiger, aber als ich gestern Abend bei meinen Eltern am Schlafzimmer vor der abgeschlossenen Tür stand und gelauscht habe sagte mein Vater zu meiner Mutter: Solange die Muschi schön nass ist geht er immer rein"

    :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

    Um das nochmal kurz zu unterstreichen:

    Die Möglichkeiten des Streikes oder ähnlicher Mittel sind ja klar definiert und uns auch bekannt. Uns geht es in erster Linie um die Frage:

    Ist der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet (vielleicht unter Berücksichtigung von §2Abs.1 BetrVG) uns als BR den Wechsel in eine OT Mitgliedschaft mitzuteilen?

    Wenn wir nämlich so eine grobe Pflichtverletzung nachweisen könnten...........:D

    Gruß

    BR-Kollege

    Hallo Rasputin,

    danke für Deine schnelle Antwort. Die Ausführungen aus dem Portal sind uns so wie dort beschrieben bekannt.

    Aber eine wirklich "Hieb u. Stichfeste" Antwort auf meine Frage zur verpflichenden Mitteilung wird dort m. E. nicht gegeben. Ich habe leider auch im Internet nichts entsprechendes gefunden.


    Gruß

    BR-Kollege

    Hallo @ll,

    unsere Geschäftsführung ist ohne uns darüber zu informieren im November 13 innerhalb des Arbeitgeberverbandes in eine Mitgliedschaft ohne Tarifbindung gewechselt......

    Dieses kam jetzt durch einen Zufall doch ans Licht und sorgt natürlich innerhalb des Betriebes und des BRs für eine Menge Unmut und Unruhe.

    Unser zuständige Gewerkschaft und auch wir als BR rühren kräftig die Werbetrommel (erste Veranstaltungen und Flugblattaktionen sind bereits gelaufen 8) ) und sammeln fleißig Mitglieder damit wir schnellstmöglich einen Haustarifvertrag od. besser noch einen Anerkennungstarifvertrag abschließen können.

    Eine Frage die uns beschäftigt und auch sicher im Nachgang für weitere Schritte von Nöten wäre ist folgende:

    Muss der Arbeitgeber einen solchen Schritt in die OT Mitgliedschaft frühzeitig dem BR Gremium mitteilen? (Verpflichtend ??)


    §2 Abs.1 BetrVG besagt ja eine vertrauensvolle Zusammenarbeit......die sehen wir hier als nicht gegeben. Unsere Geschäftsführung verteidigt Ihren Schritt in die OT Mitgliedschaft als eine freie Unternehmerischen Entscheidung.:(

    Kennt jemand von Euch ein passendes Urteil zum selben od. ähnlichen Sachverhalt ?

    (unser Anwalt und auch die Gewerkschaft geben unterschiedliche Meinungen ab:cry: :cry: )

    Besten Dank und Liebe Grüße

    BR-Kollege

    Danke an Moritz und Rasputin2905 für Eure schnellen Antworten.

    Sicherlich werden wir eine Regelung in Form einer BV finden und diese dann auch durchsetzen. Habe schon einen Infoaushang an die BR-Bretter geheftet und die Mitarbeiter/innen daraufhin gewiesen ihre Spinde zukünftig ordnungsgemäß zu verschließen.;) :idea: :!:

    Mit dem betroffenen Kollegen und der QS Leitung werde ich mich morgen an einen Tisch setzen und die Sache hoffentlich endgültig klären.

    Abzuwarten bleibt, was aus den gefundenen Aschenbechern gemacht wird......

    Fakt bleibt aber für mich, der Spind ist ein durch das Persönlichkeitsrecht geschützter Raum. So habe ich das auch aus dem Urteil gelesen was mir Rasputin2905 gesendet hat

    Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 20.06.2013 >2 AZR 546/12 BAG

    Nochmal danke dafür.

    BR-Kollege

    P.S. Kleine Anekdote am Rande: Die QS meinte eben lapidar......"Der Auditor ist Engländer, die machen das da bestimmt immer so"

    Ganz bestimmt...........:shock:

    Was das fahren auf der falschen Straßenseite und Bier ohne Kohlensäure trinken so alles anrichten kann :lol:

    Hallo @ll,

    folgendes hat sich zugetragen:

    Bei einem Audit in unserem Unternehmen (Lebensmittelherstellender Betrieb) wurde durch den Auditor (begleitet von unserer QS und Betriebsleitung) ein Spind eines Mitarbeiters geöffnet und kontrolliert.

    "Er wollte mal reinschauen, da kann ich den Auditor ja schlecht dran hindern" (Aussage unserer QS)

    Ich war leider nicht im Haus und meine BR Kollegen/innen wurden auch nicht informiert. :evil: :evil:

    Als ich das heute vom betroffenen Kollegen (der auch nicht im Vorfeld, sondern erst danach informiert wurde) hörte und den Leiter der QS und auch unsere Betriebsleitung darauf ansprach, wurde es lapidar abgewungen. "Der regt sich nur auf weil der Spind aussieht wie Sau"

    Das entspricht nicht der Wahrheit. Das Problem ist m. E. ein anderes: In dem Spind standen 3 saubere Glasaschenbecher (Glas ist bei uns verboten) Das wird der Auditor sicherlich in seinen Abschlußbericht aufnehmen. Mal sehen was dann da noch für den Kollegen nachkommt.

    Ich verteidige den Kollegen und stelle einfach mal in den Raum: Er hat die Aschenbecher von einem anderen auf der Arbeit geschenkt bekommen, im Spind verwahrt, um sie dann mit nach Hause zu nehmen.

    Aber zurück zum Spind:

    Dieser Spind ist namentlich gekennzeichnet, war aber nicht verschlossen.Meiner Meinung nach darf der Spind trotzdem nicht einfach so geöffnet werden. Ich würde es unter Wahrung der Persönlichkeitsrechte einstufen.

    Wie seht Ihr das? Gibt es Urteile? Ich habe nur etwas über verschlossene Spinde gefunden.

    Danke und Gruß

    BR-Kollege

    Hallo rhold,

    ich hatte vor längerer Zeit die selbe Idee wie Du. Deshalb auch von mir nochmal der Aufruf an alle Interessierten aus dem Großraum OWL / PLZ 32. Meldet Euch per PN bei mir.

    Für Deinen Stammtisch wohne ich leider zu weit entfernt. Wünsche viel Glück und viele Teilnehmer :D

    Gruß

    BR-Kollege

    In einer großen Versicherungsagentur:

    Wie fast jeden morgen gegen 9 Uhr treffen sich die Angestellten Fr. Meier und Fr. Schulz am Kaffeeautomaten. Der neu eingestellte Kollege Hr. Müller betritt den Raum beschnuppert die Kolleginnen und rümpft die Nase: "Meine Damen, ihre Haare riechen heute aber wieder gut" .

    Diese Situation wiederholt sich in der darauf folgenden Woche noch etwa 4 mal.

    Wutentbrannt beschweren sich die beiden Damen schriftlich wegen sexueller Belästigung beim Gesamtpersonalrat.

    Dieser antwortet schriftlich :

    Sehr geehrte Damen,

    für uns ist nicht konkret ersichtlich warum es sich in dem von Ihnen geschilderten Fall um sexuelle Belästigung handeln sollte.

    Wir sind der Auffassung das der Kollege Hr. Müller Ihnen lediglich ein Kompliment zusprechen wollte.

    Mit freundlichen Grüßen

    xxx

    Das Antwortschreiben der beiden Damen erreichte den Personalrat direkt am nächsten Tag:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir würden Sie eindringlich darum bitten bei zukünftigen Einstellungen in unserem Hause die Bewerbungsunterlagen der Kandidaten gründlicher und genauer zu studieren!!

    Hätten Sie dies im Falle des Kollegen Hr. Müller getan, wäre Ihnen sicher nicht entgangen das Hr. Müller kleinwüchsig ist.

    Wir bitte die Angelegenheit erneut zu prüfen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Meier u. Schulz

    Hier eine kleine Geschichte, ähnlich wie der Chillitester ;) Viel Spaß damit.......

    DER ELEKTROSCHOCKER

    Letzte Woche fiel mir in Larry's Ramschladen etwas ins Auge und erweckte mein Interesse.

    Der Anlass war unser 15. Hochzeitstag und ich brauchte noch ein kleines Geschenk für meine Frau Julie. Was ich dort fand, war 100.000 Volt Elektroschocker im Handtaschen Format.

    Der Effekt dieses Schockers sei angeblich nur von kurzer Dauer, ohne Langzeitnachwirkungen für den Angreifer, aber lang genug, um dem Opfer Zeit zu geben, zu fliehen.

    Einfach cool!

    Nun ja, ich kaufte also das Gerät und zuhause ludt ich es mit zwei AAA Batterien, drückte den Knopf und...NICHTS! Ich war enttäuscht. Ich fand aber heraus, dass wenn ich den Schocker gegen etwas metallenes drückte und auf den Knopf drückte, blaue Funken zwischen den Kontaktpunkten hin und her sprangen.

    Boah geil!

    Dummerweise, muss ich Julie noch erklären, woher die Brandflecken auf ihrer Mikrowelle herkommen...

    Nun, ich war halt jetzt alleine zuhause, mit meinem neuen "Spielzeug" und dachte mir so, mit NUR 2 AAA Batterien kann das Ding ja nicht soooo stark sein, oder?

    Ich saß also in meinem Sessel, unsere Katze Gracie schaute mich vertrauensvoll an, während ich die Gebrauchtsanweisungen las und ich dachte mir, dass man(n) das Teil eigentlich mal an etwas aus Fleisch und Blut austesten müsste.
    Ich geb zu, eine Sekunde lang dachte ich schon an Gracie, aber natürlich hab ich eingesehen, dass das eine schlechte Idee wäre. Sie ist wirklich zu süß und lieb.
    Aber um herauszufinden, ob das Gerät meine geliebte Frau wirklich vor einem Angreifer schützen würde, brauchte ich schon einen Beweis. Oder lieg ich da falsch?

    Also, wie gesagt, sass ich nun nur in Shorts und Unterhemd bekleidet, mit meiner Lesebrille auf der Nase, Gebrauchtsanweisungen in der einen, Elektroschocker in der anderen Hand.
    In den Anweisungen stand, dass ein 1 Sekunden Stoß, den Angreifer schocken und verwirren würde, 2 Sekunden würden Muskelzucken auslösen und den Verlust eines Großteils der Bewegungsfähigkeit einschränken, während ein 3 Sekunden Stoß den Angreifer wie einen Fisch auf dem Trockenen herumzappeln lassen würde.
    Wenn man den Knopf länger als 3 Sekunden gedrückt halte, wäre es nur Batterieverschwendung.

    Ich schaute also auf das Gerät, vielleicht gerade mal 10 cm lang, 1 1/2 cm Durchmesser (mit zwei klitzekleinen AAA Batterien geladen); eigentlich schon fast mickrig, und dachte mir nur "Niemals ist das Ding sooo stark!"

    Was nun passierte widersteht eigentlich jeglicher Beschreibung, aber ich tue mein Bestes:

    Ich saß also alleine da, Gracie schaute mich nur schief an, als ob sie sagen wollte: "Mach das nicht, du Blödhammel!" und redete mir ein, dass ein Schock von so einem winzigem, putzigem Dingelchen ja nicht sooo weh tun könnte. Ich entschied, mir einen 1 Sekunden Stoß zu verpassen, nur mal so. Ich berührte also meinen nackten Oberschenkel mit den klitzekleinen Metallzähnchen, drückte den Knopf und...

    HEILIGE MUTTER GOTTES!!!.... MASSEN VERNICHTUNGSWAFFE!!!.... WAS ZUM...!!!

    Ich bin mir sicher, Hulk Hogan rannte in diesem Moment durch die Hintertür, riss mich aus meinem Sessel, und "body slammte" uns beide auf den Teppich, wieder und wieder!
    Ich erinnere mich vage daran, in Fötushaltung auf dem Boden aufgewacht zu sein, Tränen in den Augen, der ganze Körper nass, beide Brustwarzen brennend, von meinen Hoden jede Spur fehlend, mit meinem linken Arm seltsam verrenkt unter meinem Körper liegend, und Kribbeln in beiden Beinen.

    Die Katze, die miaute wie nie zuvor, hing festgekrallt am Bilderrahmen, offensichtlich im Versuch, dem Schicksal, von meinem am Boden herumzappelnden Körper erschlagen zu werden zu entkommen.

    Randbemerkung: Solltest du jemals versuchen, die selbst einen Stromschlag mit einem Elektroschocker zu verpassen, hier eine Warnung: Die Idee mit dem 1 Sekunden Stoß funktioniert nicht. Du wirst das Gerät solange nicht loslassen können, bis es dir durch brutales wiederholtes Aufprallen auf dem Boden aus den Fingern gerissen wird. 3 Sekunden sind da schon gnädig!

    Eine Minute später, oder so (Zeit spielte jetzt keine Rolle mehr) sammelte ich, was immer ich an Geisteskräften übrig hatte, setzte mich auf und überschaute meine Umgebung.

    Meine verbogene Lesebrille lag auf dem Regal, der Sessel lag umgekippt etwa 5 Meter von seinem eigetnlichen Platz. Meine Brust, Brustwarzen und mein rechter Oberschenkel zuckten immer noch unkontrolliert. Mein Geicht fühlte sich an, als wenn mir jemand eine Überdosis Botox gespritzt hätte und meine Unterlippe wog etwa 5 Kilo. Ich sabberte, ohne es zu merken.

    Anscheinend hatte ich mir in die Hose gesch...n, aber mein Körper war zu taub, es zu spüren und ich hatte meinen Geruchssinn verloren. Ich sah eine schwache Rauchwolke über meinem Kopf, die, wie ich annehme, von meinen Haaren ausging. Meine Hoden hab ich immer noch nicht wiedergefunden und ich biete jedem eine Großzügige Belohnung an, der sie mir heil zurückbringt.

    P.S.: Meine Frau kann nicht aufhören, über diesen Vorfall zu lachen, aber sie liebt das Geschenk und droht mir regelmäßig damit.

    Wenn ihr glaubt, Bildung sei langweilig, macht was total idiotisches!

    NUR EINEM MANN KÖNNTE SO ETWAS PASSIEREN!

    Stehen 2 Betriebsräte bei der Waffenfabrik Heckler und Koch am Kantinenfenster. "Du sag mal, warum läuft unser Personaler wenn er zum Chef will immer im Zick Zack übers Betriebsgelände? "

    "Red nicht! Lade nach ! "

    Hallo,

    auch von mir unbekannter Weise alles Gute und geniess den Ruhestand....wobei Rentner ja keine Zeit haben :lol: . Ich wünsch Dir was :D

    Mfg BR-Kollege

    Wir als BR stecken in den Kinderschuhen,bis vor 6 Jahren würden BR Sitzungen am Kaffeeautomaten abgehalten.Es gab bis vor 2 Jahren kein BR Büro, keine Telefone für den BR, kein PC etc.Von Schulungen die uns aberkannt werden will ich jetzt garnicht erst anfangen.
    Wir sind ein 9er Gremium mit 3 AG treuen Beisitzern,3 die sich trauen würden auch mal Zähne zu zeigen und 3 Leuten die massiv Angst haben auch nur den Finger zu rühren.Da ist es schon ein Problem Beschlüsse ordentlich zu fassen, oder nen Anwalt zu konsultieren :oops: :oops:
    Ich habe in 2 Jahren meiner Amtszeit auch schon 3 BR Austritte erlebt....weil hier alle gegen Windmühlen kämpfen und irgendwann gar sind.

    Das soll alles keine Entschuldigung sein,wir würden es liebend gerne vernüftig machen und geben uns auch Mühe.....aber so :?: :oops:

    Der Tarifvertrag besteht, habe die Gewerkschaft auch schon angerufen. Die meinen wir sollten das per BV regeln und denen vor Abschluss zur Prüfung vorlegen......als wenn wir das ohne die gemacht hätten :lol:
    Aber trotzdem können oder wollen die uns im Vorfeld nicht helfen......:shock:
    Unser neuer Geschäftsführer hatte vorher mit der IG Metal zutun und jetzt bei uns mit der NGG.....der lacht auch nur über den Haufen :cry:
    Wir fühlen uns was die für MA ergebnisorientierte BR Arbeit angeht aber schon länger von der NGG alleingelassen......Hauptsache wir werben fleißig Mitglieder.....aber wenns ernst wird kommt keiner in den Betrieb.......oder sie versuchen uns vor Ihre Karren zu spannen um Ärger zu machen.....und hauen dann ab wenn genug Erde verbrannt ist....
    Ich bin mittlerweile soweit das ich meinen Leuten hier eine private Rechtschutzversicherung / die Arbeitsrecht abdeckt zusätzlich zu Ihrer NGG Mitgliedschaft nahelege. Ich hatte selbst auch schon Spass mit nem gestellten Anwalt der NGG. Aber ohne die Mitgliedschaft sind wir hier erst recht freiwild für unseren AG. Da ist guter Rat teuer

    Hallo zusammen,

    folgendes Thema:

    Wir arbeiten eine 5 Tage Woche mit 40 Std im 3 Schichtbetrieb.Laut Tarif müssten wir nur 38 Std arbeiten. Bald beginnt unsere "Heiße Phase" und es wird Samstags und auch vermutlich an 8-10 Sonntagen durchgearbeitet.Bisher war es aufgrund der Mitarbeiterzahl kein Problem allen MA gerecht Ihren gewünschten FZA Tag 7 Tage vor oder 7 Tage nach der geleisteten Wochenend- Mehrarbeit zu gewähren.
    Jetzt sind wir durch Entlassungen,Versetzungen etc. weniger Mitarbeiter und unserer AG verweigert Neueinstellungen.

    Jetzt kommt ein Personaler:

    "Samstag/Sonntags ist als persönlicher Arbeitstag zu berücksichtigen ! Wenn wir den FZA gewähren wollen können die MA sich den Tag in der jetzigen Situation nicht mehr selbst aussuchen an dem sie in der Woche frei haben wollen.Dann kommen ja alle am Montag oder am Freitag. Wir wollen bestimmen wann die MA den Tag FZA bekommen.Wo steht das oder ist das geregelt das wir das nicht dürfen ? Und wer am WE nicht arbeiten kommen will der muss dazu verdonnert werden...."

    Ich liege doch richtig mit meiner Annahme das wenn KEINE BV zu dem Thema besteht, jeder selbst frei entscheiden kann wann und wie er seinen FZA Tag plant? Oder überhaupt am WE arbeiten kommt.

    Sehe ich das richtig?

    Es kann doch niemand gezwungen werden a) mehr zu arbeiten b) den Tag Ausgleich vordiktiert zu bekommen.

    Wir als BR haben doch auch ein Mitbestimmungsrecht nach dem 87er. Ich würde das alles gerne per BV regeln.......aber bei meinem AG bin ich mir da nicht sicher. Er versucht es lieber abermals mit "Druck machen"

    Mfg BR-Kollege