Beiträge von Caro9

    ich hab es so gelesen, dass es ein zusätzlicher Urlaubstag wird. Also der AG bezahlt.


    Und ob bei einer gesetzlichen Vorgabe noch ein MBR besteht, wage ich zu bezweifeln.


    Natürlich besteht ein MBR, wenn es um die Möglichkeit geht, ein Tag Urlaub oder abbummeln von Stunden.

    Hallo Markus,

    klar, ein zusätzlicher Urlaubstag ist kein Problem.

    Unter dem Begriff "Betriebsferien" kenne ich bisher die Vorgabe, dass regulärer Urlaub genommen werden muss.

    Mein Zweifel kommt daher, ob die Einladung angezweifelt werden kann, weil die Ersatz-BRM früh genug die Verhinderung angemeldet haben und dann neu geladen hätte werden müssen. Und dann in der Folge der Beschluss ungültig wird?


    Daher meine "Verknüpfung":

    wenn beim Vorhandensein weiterer Ersatz-BRM, diese nachgeladen werden müssen und ggf. eine Verschiebung der Sitzung in Kauf zu nehmen ist (diese Fälle gibt es ja, damit die Ersatz-BRM sich vorbereiten können), kann es dann sein, das bei nicht dringenden Beschlusssachen in dieser speziellen Konstellation (dieser Fall) auch die Sitzung verschoben werden müsste, wenn absehbar ist wann die Ersatz-BRM wieder anwesend sind?


    z.B. bei einer 3-Tage-Krankmeldung der Ersatz-BRM?

    Bei nur 9 verfügbaren BRM und EBRM wird doch immer jemand verhindert oder krank sein.

    Wie oft soll man dann verschieben, bis man tatsächlich ein9er Gremium zusammenbekommt?

    Vielleicht könnt ihr aber eurem AG den Abschluss einer BV von euch schmackhaft machen, indem ihr vorschlagt, dass wenn er eine BV von euch unterschreibt (welche entscheidet natürlich ihr vorher) dann unterschreibt ihr auch die BV zur Kurzarbeit.

    Wie Markus schon geschrieben hat, würde ich dem AG Kompromissbereitschaft signalisieren und gleichzeitig auch von ihm ein Entgegenkommen einfordern.

    Wichtig ist, dass etwas Positives für die Mitarbeiter herauskommt.

    wir haben einen Mitarbeiter, der für mehrere Monate in 100% Kurzarbeit gehen soll.

    Zum Verständnis: warum betrifft es nur einen Mitarbeiter? Sollte die Kurzarbeit nicht aufgeteilt werden, wenn es mehrere vergleichbare Jobs gibt?


    Kurzarbeit ist Arbeit und man hat verfügbar zu sein. Kurzarbeit ist und bleibt damit Arbeitszeit!!

    So vollkommen kann man das aber auch nicht gleich setzen. Wenn es denn Arbeitszeit ist, muss es auch wie Arbeitszeit bezahlt werden und nicht mit 60/67%.

    Oft steht in den AV etwas von "mit Erreichen der Regelaltersrente".

    Beim vorzeitigen Renteneintritt könnte der AG sich theoretisch auf die vertragliche Kündigungsfrist berufen, ich habe aber noch keinen AG erlebt, der das wirklich fordert.

    Idealerweise sollte man den Rentenantrag ca. 3 Monate vor dem gewünschten Termin stellen und den AG dann über die Antragstellung informieren.

    Mercator sollte doch bitte Details liefern.

    - Wie ist es vom AG gemeint, Anweisung oder Ratschlag?

    - Was sollen die MA unterschreiben: "Ich verpflichte mich, mich daran zu halten" oder " Ich habe die Sicherheitsunterweisung gelesen und verstanden"?

    Sonst lässt sich zuviel hineininterpretieren.

    Ich würde erstmal mit dem AG klären, ob es als Anweisung oder als Empfehlung gemeint ist.

    Eine Empfehlung zum sicheren Schuhwerk kann er mitbestimmungsfrei geben, die MA müssen sich aber nicht unbedingt daran halten.

    Wenn es eine verpflichtende Anweisung sein soll, dann gehört das Thema in den ASA und ist mitbestimmungspflichtig. Außerdem muss der AG dann auch die Arbeitsschuhe bereitstellen.

    Solange das nicht passiert, würde ich der Belegschaft gegenüber kommunizieren, dass es bislang nur eine Empfehlung ist.

    Abgesehen von Ordnung im Betrieb gehört das zum Arbeitsschutz. Und die Sars-Cov2-Arbeitsschutzverordnung verlangt als Grundlage eine Gefährdungsbeurteilung. Bei Gefährdungsbeurteilungen ist der BR generell (auch über den ASA) zu beteiligen.

    Mir geht es eigentlich gar nicht um irgendein Mitbestimmungsrecht was evtl. verletzt wird sondern eher um die Frage warum der BRV und sein Stellvertreter ins Home Office wollen.

    Nach meiner Auffassung ist das gar nicht möglich. Zum einen ist unser BRV Vollfreigestelltes BR Mitglied und sein vohheriger Job war kein Bürojob den er evtl. auch im Home Office hätte machen können .

    Welchen Job der BRV früher hatte spielt doch keine Rolle, wenn er freigestellt ist. Die BR-Arbeit lässt sich (zumindestens weitgehend) auch im Home Office leisten. Entscheidend ist, dass die technischen Möglichkeiten (Netzzugang, Videokonferenz, etc.) gegeben sind.

    Je nach Euren örtlichen Gegebenheiten kann es aber sinnvoll sein, dass immer einer (BRV oder sBRV) vor Ort ist.

    Tobias Clausing : das war es was ich gesucht hatte, das Einverständnis reicht aus. Also muss nicht zwingend alles neu gemacht werden.

    Das heißt ja, dass man herumgehen und von jedem Unterstützer die Einverständniserklärung dokumentieren muss. Dann kann man die Liste auch gleich neu machen.

    Nur eine Info an die Unterzeichner reicht meiner Meinung nach nicht aus.

    Im Monatsgespräch redet der AG mit den von den Mitarbeitern gewählten Vertretern und da ist es auch mal gut wenn vielleicht der Hausmeister sagt...was hier abläuft finde ich Mist!


    Der freigestellte BRV denkt dies vielleicht auch aber sagt es etwas mehr durch die Blume

    Es ist manchmal schon vorteilhaft, wenn man dabei auch mal "Böser BR - Guter BR" spielt. Dabei sollte es aber in die gleiche Richtung laufen.


    Ansonsten bin ich bei Moritz. Wenn jeder dort seine eigene Meinung rausposaunt, die dann vielleicht der offizielen BR-linie widerspricht, kann dass einigen Schaden anrichten.

    Da muss ich widersprechen. Ganz so einfach ist das (im Moment) nicht.

    Das ist jetzt gefühlt das 426ste Mal, das ich hier im Forum auf den SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hinweise und den sollte man als Betriebsrat derzeit wirklich kennen!!

    Nicht könnte, sollte oder wäre ganz nett, sondern IST nach Möglichkeit im Homeoffice auszuführen.

    Unabhängig von Mitbestimmungsrechten ist bei dem Zitat das "IST" zwar deutlich, aber das "nach Möglichkeit" macht es dem AG doch leicht, zu argumentieren (oder behaupten)m warum er die MA vor Ort braucht.

    Ich würde daraus eher ein Initiativrecht für eine BV "Mobiles Arbeiten" ableiten.

    Weiterhin bedeutet dass dann auch, da 2,5% der Fälle statistisch mit dem Leben bezahlt werden, das wir bis Ende Juni 2021 in Summe ca. 2 Mio Bundesbürger weniger sind.

    Auch wenn das nicht so ganz stimmt, da nicht jeder Infizierte auch erkrankt, ist diese Rechnung


    Dennoch 2 aktuelle Zahlen von Gestern 11287 Neuinfektionen ( nicht erkrankte) und 30 Todesfälle. Macht 0,27 %

    nicht korrekt.

    Die Todesfälle muss man in Relation zu den Infektionen von vor 4, 6, oder x Wochen setzen, als die Neuinfektionen noch deutlich niedriger waren.

    Die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen, schlimm genug.

    Also, ich kenne das so, dass die GF nicht einfach die IT beauftragen kann, bestimmte Mail-Postfächer der MA freizuschalten. Bei uns muss da vorher eine Genehmigung vom Datenschützler und dem BR vorliegen. Und es muss einen wirklich wichtigen Grund geben.

    Das betrifft doch (nur) die Fälle, wo der AG den Zugriff haben will, ohne dass der MA die Einwilligung gegebn hat. Sei es wegen Urlaub, Krankheit oder weil er die Firma verlassen hat.


    In diesem Fall bin ich eher bei Moritz, da die Initiative ja von der Mitarbeiterin ausging.

    Wenn sie als Alternative dem GF ihre Login Daten gegeben hätte oder eine permanente Weiterleitung eingerichtet hätte (mit oder ohne Abwesenheitsmeldung), hätte der BR doch auch kein Mitbestimmungsrecht.