Beiträge von Goody

    Hallo,

    abgesehen davon ist er ja wohl gewählt worden.

    So ist das (leider) in der Demokratie. Wir hatten mal einen Abteilungsmanager im BR. Ihn gegenüber hatte ich am Anfang grosses Misstrauen. Aber tatsächlich hat er alles getan um KOllegen zu helfen und zu unterstützen.

    Gebt ihm eine Chance.

    Hallo,

    da kann ich meinem Vorredner nur Recht geben. Es ist kaum lesbar und schwer verständlich.

    Vielleicht strukturierst Du mal diese Anfrage. Sie scheint ja zwei Punkte zu beinhalten:

    Gründung eines Betriebsrates

    Dazu gibt es Unmengen von Informationen in diesem Forum und im gesammten Netz. Googel Dich mal durch. Und dann könnt ihr überlegen ob ihr einen BR gründen wollt. Eventuell hilft Euch ja der bestehende BR an einem anderen Standort.

    Nur eins: Wovor habt ihr Angst? Ein gewähltes BR Mitglied ist genau das! Und das lässt sich mit keinem Vertrag der Welt ändern.

    Der zweite Punkt Altersvorsorge?

    Da habe ich fast nichts begriffen. Auch hier vielleicht in einem extra Beitrag sortiert und durchdacht schreiben.

    Vielleicht kann Euch dann einer helfen.

    Hallo whoepfner,

    vielen Dank. So hatte ich es auch verstanden.

    Da kratzt jemand mit den Füßen und möchte im Frühjahr zum GSBV gewählt werden. Werde jetzt mal auf die Antwort der Gewerkschaft warten und Deinem Hinweis nachgehen.

    Wenn ich was genaues weiß, werde ich mich hier melden.

    Es bleibt spannend ...

    Hallo zusammen,

    benötige mal Eure Hilfe:

    Vor 4 Jahren wurde durch die örtlichen SBV ein GSBV mit mehreren Stellvertretern gewählt.

    Durch unternehmensinterne Umstrukturierungen sind in einem verkleinerten Konzernteil nicht mehr genug SB. Der SBV ist nun im neuen BR. Er konnte mangels SB keine neue SBV wählen lassen.

    Dieser Kollege ist aber Stellvertrender GSBV. Bleibt er in diesem Amt bis zur nächsten Wahl? Oder tritt jetzt der nächste Stellvertreter in die Reihe?

    Gefunden habe ich:

    Übergangsmandat – Privatwirtschaft: Nun auch gesetzlich geregelt im § 177 Abs. 8 SGB IX

    § 21a BetrVG regelt bei Änderungen in der Unternehmensstruktur für den BR ein Übergangsmandat:

    • wenn die Organisationsänderung zum Wegfall des bisherigen BR führt oder
    • ein Teil der Arbeitnehmerschaft aus dem BR heraus fällt und die Arbeitnehmer dadurch ihren betriebsverfassungsrechtlichen Schutz verlieren würden.

    Diese Vorschrift ist für die Schwerbehindertenvertretungen bei unternehmensübergreifenden Umstrukturierungen anzuwenden.

    Bei unternehmensinternen Umstrukturierungen hingegen, bei denen häufig ein Bedarf an einer übergangsweisen örtlichen Vertretung fehlt, etwa weil eine Gesamtschwerbehindertenvertretung gewählt ist (§ 180 Absatz 6 Satz 1 SGB IX) oder weil nur eine örtliche Schwerbehindertenvertretung im Unternehmen gewählt ist (§ 180 Absatz 1 Satz 2 SGB IX), entfällt jedoch mangels Bedarfs eine analoge Anwendung des § 21a BetrVG.

    Könnt Ihr mir weiterhelfen?
    Danke

    Ja - das ist Demokratie.

    Auch nach dem Wahlergebnis der Bundesregierung im letzten Jahrn hat sich so mancher die Augen geriebenl.

    Gerade BR Arbeit ist auf sehr persönlicher Ebene. Vielleicht hast Du ja den ein und/oder anderen abgeschreckt.

    Du schreibst "nicht verbiegen" ein anderer sieht hier vielleicht Sturheit, du schreibst "Mahner und Anmahner" ein anderer sieht hier vielleicht den Quertreiber und Querulanten.

    Nicht falsch verstehen, ich kenne weder Deine Arbeit noch keine Kenntnisse und Fähigkeiten. Aber es gibt oft unterschiedlcihe Sichtweisen.

    Das Ergebnis ist ja zumindest wohl so wie es ist. Wie Du damit weitermachst kann Dir niemand sagen. Vielleicht erst mal still in Dich gehen und den tatsächlichen Grund suchen. Und versuche dabei Dir gegenüber sehr ehrlich zu sein.

    Nur dann kann man mit vereinten Kräften weitermachen.

    Vielleicht ist es auch gar nicht persönlich, sondern es sollten nur mal jüngere dran?

    Liebe Annette,

    ich verstehe die FRage, darf ich eine BV mit nach Hause nehmen.

    Aber es gibt noch etwas neben dem Rechtlichen:

    Versuche Deine BR Arbeit möglichst immer in Deine Arbeitsstunden zu legen. Natürlich ist man am Anfang ganz motiviert und auf der anderen Seite noch unsicher, was man seinen direkten Arbeitskollegen zumuten darf.

    Aber versuche Dir den Freiraum zu schaffen. Die Zeit zu Hause ist zur Erholung, für die Familie und für Hobbys gedacht.

    Wenn man keinen Ausgleich zur Arbeitswelt (inkl. BR) hat, muss dies früher oder später bezahlt werden. Auch mein Burn out kam nicht von meinem eigentlichen Job. Darum lern aus meinen Fehlern und hole Dir die Zeit für die BR Arbeit während der Arbeitszeit, dies steht Dir zu.

    Hallo Chrisga,

    hast Du denn Zugriff auf einen Computer, eventuell im BR Büro?

    Du könntest eventuell an ein oder zwei Tagen in der Woche Dir die Möglichkeit verschaffen, in dieses Postfach zu sehen. Wie gesagt, eventuell im BR Büro.

    Die BR, die an den Gesprächen mit der GL teilnehmen, müssen natürlich darüber berichten. Du bist Betriebsratmitglied und bist über alle relevanten Themen zu informieren und kannst zu allem Deine Meinung sagen. Und zwar nicht erst nachdem irgendwer mit irgendwem etwas beschlossen hast.

    Du bist noch neu dabei, zeig gleich das Du engagiert bist. Ein guter BRV freut sich, ein anderer wird sich gestört fühlen. Aber das kann Dir egal sein. DU wurdest von Deinen Kollegen gewählt und diese erwarten auch von Dir das Du diese Arbeit machst. Das solltest Du einem uneinsichtigen BRV klar machen.

    Schau Dich jetzt nach Schulungen um, Du benötigst gerade am Anfang einige Grundschulungen. Dann wirst Du sicherer und kannst auch Deine Rechte besser einfordern.

    Mich haben die Schulungen immer auch selbstbewusster gemacht.

    Lass Dich nicht unterkriegen :)

    Hallo MichelB,

    da das versuchen alle AG gerne. Wenn es im Juni einen Termin gibt, lass ihn freundlich wissen, dass Du dieses eine Mal einen späteren Termins nehmen würdest.

    Jetzt werden die Grenzen ausgelotet. Wann werden denn die Dienstpläne geschrieben und wann kannst Du sie sehen? Natürlich versucht jeder einen Termin zu finden, der für alle okay wäre. Aber gerade am Anfang musst Du ja einige Grundschulungen machen um vernünftig arbeiten zu können.

    Und da musst Du eine Planungzeit haben.

    Lass Dich nicht entmutigen, es gibt zwar so manchen KAmpf, aber nur so kann man was bewegen.

    Viel Glück

    Hallo zusammen,

    ja es ist schon wichtig, dass BRM die bei Krankheit eingeladen werden möchten, dies auch rechtzeitig melden sollten.

    Eigentlich kann ich jeden BRV verstehen, der bei einer Krankmeldung den Vertreter einlädt.

    Es ist wie in den meisten Bereichend es Lebens, Kommunikation miteinander hilft :lol:

    Hallo Heyco,

    hier geht es nicht um gleiche Meinungen, sondern um den Rechtsanspruch.

    Besuchst Du denn Schulungen, oder machen das bei Euch auch nur die freigestellten. Und wieso bekonnst Du keine vernünftige Beurteilung? Wegen BR? Auch hier solltest Du Dich wehren, wenn dies so ist.

    Tatsächlich muss ich whoepfner unterstützen: Es kann nicht sein, dass BRM nach so langer Zeit Ihre Rechte (und Pflichten) kennen.

    Hallo,

    nicht ausreichende Transportsicherung - warum auch immer - ist kein Kavaliersdelikt.

    Hier kann man auch nicht mit Einmal ist Keinmal kommen. Beim nächsten MAl passiert dann wirklich was.

    Von daher ist die Abmahnung nachvollziehbar. Sie heißt nicht, dass dem Mitarbeiter gleich gekündigt wird.

    Und ich gebe whoepfner - wie so oft :) - recht, er sollte die Abmahnung annehmen und in Zukunft darauf achten.

    Hallo,

    das fängt ja gut an. Was heißt denn "es hatte keiner Zeit"? Wissen die neugewählten BR nich, das BR Arbeit vorgeht?

    Nun für den Kollegen ist das ganz schlecht. Aber den Chef freuts vielleicht.

    Hallo, ja - eine interessante Frage.

    Vielleicht sollte man sich auch hin und wieder mal klar machen, was man Besonderes bewegt hat. Damit die Arbeit im "Hamsterrad" nicht zu ermüdend ist.

    Als ich das Amt, ikl. SBV, übernommen habe, war mein erstes Ziel das Abschaffend er Krankenrückkehrergespräche. Da hatte ich eigene schlechte Erfahrungen.

    Das war ganz zu Beginn des BEM - Zeitalters. Und tatsächlich, wie waren die ersten im Konzern die eine gute BEM BV am Standort hatten. Und auch bei der folgenden GBV BEM haben wir darauf geachtet, dass der Standort seine Eigenarten behalten durfte und zumindest bei uns der R und die SBV immer mit im Boot waren.

    Das war ein gutes Gefühl.

    Es gab noch weitere kleine Kämpfe die mal gut, mal weniger gut ausgingen. Aer mit der BV hatte ich ein richtig gutes Gefühl :lol:

    Hallo,

    Und was ist mit einer/m SBV? Diese wären hier dringend im Boot. Und ich gebe Whoepfner Recht: Kein BEM Fall?

    Du schreibst einerseits, Ihr hättet keine BEM BV, andererseits sagst Du es hätte eine "BAM" mit diesem Kollegen gegeben? Meinst Du damit ein BEM Gespräch? Mit welchen Vorgaben ist dies denn abgelaufen? Und wer war dabei von SBV und/oder BR?

    Für die eventuelle Kündigung würde auch ein BEM von vor einem Jahr keine Rolle spielen.

    Der Kollege benötigt dringend eine Gleichstellung. Bitte nehmt den Antrag dafür ernst, sonst bekommt er diese abgelehnt. Unbedingt Bezug auf die von Euch avisierte Stelle nehmen. Wenn die Kündigung einmal ausgesprochen ist, wird es sehr schwierig.

    Hallo Machich,

    leider ist dies immer schwierig. Wenn Arztbesuche in die Arbeitszeit fallen, haben wir einen Vordruck in dem der Arzt dies bestätigt.

    Prinzipiell gibt es keinen besonderen Anspruch SB an Auszeiten. Dies gilt auch für die Arbeitszeit. Wenn eine feste Arbeitszeit vorgegeben wird, muss man sich auch als SB daran halten. Liegt das Problem am Verhältnis der SB und ihrer Vorgesetzten? Oder ist auch der AG dabei?

    Je nachdem wäre hier vielleicht ein BEM hilfreich. In unserer BV kann man dies auch einfordern, wenn die Krankentage noch nicht erreicht sind.

    Dort könnte man gemeinsam überlegen, wie man der Kollegen und dadurch auch dem AG hilft, nicht mehr krank zu werden.

    Hallo Rainer,

    also Deine Aussagen sind schon heftig. Viele Antworten auf die Anfrage des Schichtleiters waren kontruktiv. Es wurden Wege aufgezeigt die man eventuell gehen könnte.

    Deine Pauschalaussagen gegen BR Mitglieder, sie können kein BWL, sie vergeuden das Geld des AG bei Schulungen u.s.w. empfinde ich persönlich als beleidigend.

    Zur Sachlage hier, es ist nun mal so dass der Schichtleiter wenig Möglichkeiten ohne Hilfe des AG gegen seine Mitarbeiter hat. Wobei wir hier natürlich auch nur die eine Seite hören. Aber ich zweifele nicht an, dass es solche BR Mitglieder gibt.

    Und ja - er könnte sich auch jetzt bei der Wahl aufstellen lassen. Warum Du diesen Vorschlag so abtust verstehe ich nicht. Offensichtlich will in dieser Firma keiner BR Arbeit machen. Also muss man die vorhandenen nehmen wie sie sind. Wenn sie unkollegial sind, sollen die Kollegen sie nicht wählen sondern mit anderen zusammenarbeiten.

    Es ist nun mal schwierig bei BR Mitgliedern die genauen Abwesenheitsgründe zu erfahren. Noch mal, ich zweifele die Geschichte nicht an.

    Tatsache ist doch, als BR und/oder SBV muss man immer einen Weg finden, sowohl für die Kollegen, für den AG und trotz allem auch für sich selber da zu sein. Dies ist nicht immer ganz einfach.

    Und wenn ich in den letzten 12 Jahren nicht all die Schulungen gemacht hätte, hätte ich weder meinen Kollegen noch meinen AG sachkundig helfen können. Trotz meiner regelmäßigen Teilnahme an diesen ach so teuren Schulungen findet mein AG es schade, dass ich im Herbst aufhören will. Und ich bin kein AG Kriecher.