Beiträge von Akingretel

    Genau.... Und unser AG sagt dann, wenn du das nicht willst, bleibst du auf eigenen Kosten daheim.

    Mal davon abgesehen, ob mir diese Verordnung gefällt oder nicht (da fallen mir ganz andere Gesetze, RL etc. ein), es bleibt einem ja nichts anderes übrig und unbezahlt daheim und/oder Bußgeld wird doch viele abschrecken.

    Die Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Dafür kennt die Rechtsprechung den Begriff der Billigkeit. Sprich der Aufwand für den AN muss in einem sinnvollen Verhältnis zum Verdienst stehen.


    Manchmal wird auch der § 12 TzBfG zur Betrachtung mit herangezogen. Hier geht es zwar um Arbeit auf Abruf und da sind es 3 aufeinanderfolgende Stunden. Aber zusammen mit der "Billigkeit" kann man da schon auch argumentieren.


    Da die JAV ein Mitbestimmungsrecht in den Azubifragen, z.B. Einstellung oder Kündigung hat, laden wir sie zu jeder Sitzung ein.

    Zudem sollte auch eine Verbindung bestehen, da wir ja auch zu Infos in puncto Ausbildung, Azubis .... kommen sollten.

    Und falls ihr die Betriebsversammlung meintet, die ist für alle Arbeitszeit.

    Also unser AG hat (um des lieben Betriebsfriedens willen) allen einen kleinen Anteil gezahlt. Die, die direkt mit Corona zu tun hatten, haben eine höhere Prämie bekommen. Und somit ich als freigestellter die kleine Variante.

    Aber ganz ehrlich, es wäre auch ohne gegangen und ganz persönlich und viele meiner Kollegen auch, sehen, dass die Prämie(n) vom großen Jens nicht wirklich helfen. Es fehlt vor allem an Personal und auch viel an Wertschätzung (die lässt sich nicht wirklich und immer mit Geld befrieden). Ach ja, und die Steuerfreiheit war auf 1500 € gesamt beschränkt (bei 3 Prämien). Da sind die mit der höheren, also die mit dem anstrengendsten Job auch wieder hintenan.

    Der AG kann vorläufig ohne Euch einstellen, muss aber die Anhörung nach §100 BetrVG unverzüglich einleiten. Mit Begründung, warum er die Menschen jetzt schon braucht. Wenn Ihr den Bedarf nicht seht, muss ein Gericht das klären und die Menschen dürfen nicht weiterbeschäftigt werden.

    Wenn Ihr den Bedarf seht, ist das okay, muss dann aber auch nochmal nach 99 angehört werden, weil da die Ablehnungsgründe ganz andere wären.

    das wäre mir neu, soweit mir bekannt ist mit der Orginalkandidatenliste mit anhängender Stützunterschriftenliste zu sammeln.

    Hast du da eine Gesetzespassage oder ein Urteil dazu?

    Weder Gesetz noch Urteil, wir hatten das in der Schulung, die Unterlagen müsste ich aber suchen, weil ja schon ne Weile her. Aber prinzipiell kannst Du ja die Kopie der Kandidatenliste nicht verändern und die Stützer sehen, wen sie stützen. Wir brauchen halt mind. die 50 Unterschriften und erfahrungsgemäß haben wir so ca. 15 oder mehr Listen. Wie gesagt, alle Zettel müssen dann noch extra 1x gemeinsam zusammensein.

    Habe gerade im Fitting gelesen, dass dies möglich ist, WO §6 Rn 13 "andererseits ist es zulässig, dass eine Vorschlagsliste in mehreren gleich lautenden Ausfertigungen bei den ArbN zur Unterzeichnung umläuft..."


    Tschuldigung, war zu langsam mit dem Absenden, Moritz war schneller :)

    Hallo zusammen,

    wir haben tageweise Leiharbeiter über Monate hinweg, aber eben manchmal nur 1d/Monat und dann 1 Monat gar nicht, manche auch mehr. Zählt da die 18 Monate Maximalfrist auch bei der Beschäftigung? Oder wird das tageweise gerechnet...?

    Wobei die bei uns ganz sicher nicht angestellt werden wollen, weil die Verleihe viel lukrativer ist. (Lohn, Unterkunft, Fahrgeld...)


    schönes WE allen

    Akingretel

    Ich bin in einem 3-Schicht-Unternehmen. Wir haben mal zwischendrin überlegt, ob wir auch mind. die Spätschicht abdecken sollten. Haben uns aber dagegen entschieden und haben ganz normale Bürozeiten, die eher an die Personalabt. angeglichen sind. Und natürlich in der Geschäftsordnung stehen. Wenn MA Termine zu anderen Zeiten brauchen, dann sind wir flexibel. Bin schon etwas länger im BR und es hat bis jetzt so gut funktioniert.

    Einstellungsunterlagen u.ä. bekommen wir immer am selben Tag in der Woche, abgestimmt auf unseren wöch. Sitzungsrhythmus (1 Ganztagssitzung/Woche). Ausnahmen natürlich bei außerord. Kündigungen....

    Da hatte ich einen Physik-Lehrer :D immer wenn vorher Erdkunde dran war wurde die Tafel nicht geputzt, dann war Physik gestorben und die ganze Stund lang wurde die handgemalte Karte des Erdkunde-Lehrers korrigiert und mit jedem neuen Strich erzählte er eine neue Seemannsgeschichte: "Als ich da damals rum gesegelt bin..." :D


    (nur um mal noch mehr abzuschweifen 8o)

    Klingt nach Käptn Blaubär :)

    Wir haben (damals wars) die "kann"Bestimmung des §16 so gesehen, dass wir Ersatzmitglieder bestellt haben, aber nicht direkt einem WV-mitglied zugeordnet. Wir wollten sichergehen, dass wir zu den Sitzungen immer beschlussfähig sind. Wir sind auch ein ziemlich großes Unternehmen, da arbeitet der WV schonmal 1/2 Jahr für die Wahl.... Das mit den 2 Gewerkschaften kenne ich auch, hat aber im WV gar keine Rolle gespielt.