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Lexikon
Arbeitsproduktivität

Arbeitsproduktivität

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Redaktion
Stand:  7.9.2023
Lesezeit:  01:00 min

Kurz erklärt

Arbeitsproduktivität bezieht sich auf die Effizienz, mit der Arbeitskräfte in einem Unternehmen oder in der Wirtschaft insgesamt Ressourcen nutzen, um Güter und Dienstleistungen zu produzieren. Sie wird oft als das Verhältnis zwischen der erzeugten Menge an Waren oder Dienstleistungen und der dafür benötigten Arbeitszeit gemessen. Eine höhere Arbeitsproduktivität zeigt an, dass mehr Output mit weniger Arbeitsaufwand erzielt wird und kann auf gesteigerte Effizienz oder verbesserte Technologien hinweisen.

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Begriff

Kennziffer, die ausdrückt, welches Produktionsergebnis oder wieviel Umsatz ein Mitarbeiter erbringt.

Erläuterung

Sie ergibt sich aus dem Verhältnis der eingesetzten Arbeitsmenge zum Produktionsergebnis bzw. zum Umsatz. Je nach Zweck gibt es verschiedene Formen, wie z.B. die Personalleistung (= der Pro-Kopf-Umsatz) oder die Personalkostenergiebigkeit (= der Bruttoertrag oder Wertbeitrag pro Euro Personalkosten).

Tipp für den Wirtschaftsausschuss

Über die im Unternehmen ermittelte Arbeitsproduktivität ist der Wirtschaftsausschuss zu unterrichten (§ 106 Abs. 2 u. 3 Nr. 2 BetrVG).

Keine einschlägigen Rechtsquellen

Seminare zum Thema:
Arbeitsproduktivität
Ausländische Mutter — deutsche Tochter: Mitbestimmung trotz Globalisierung
Fachtagung Banken Versicherungen
Internationale Rechnungslegung für den Wirtschaftsausschuss
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