EBIT Rendite
Kurz erklärt
Die EBIT-Rendite ist eine Kennzahl, die das Verhältnis des operativen Gewinns (EBIT) eines Unternehmens zum Umsatz misst. Sie gibt an, welchen Anteil des Umsatzes das Unternehmen als operativen Gewinn erwirtschaftet. Die EBIT-Rendite wird häufig verwendet, um die Rentabilität und Effizienz eines Unternehmens zu bewerten und den Vergleich mit anderen Unternehmen oder Branchen zu ermöglichen.
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Begriff
Die EBIT Rendite gibt an, wie viel EBIT ein Unternehmen mit seinem Umsatz erwirtschaftet.
Formel:
| EBIT Rendite (%) | = | Jahresüberschuss x 100 Umsatzerlöse |
Erläuterung
Die Gewinne eines Unternehmens können aus unterschiedlichen Quellen stammen. Dem Betriebsergebnis (= eigentlichen Betriebszweck), dem Finanzergebnis oder dem außerordentliches Ergebnis. Mit der EBIT Rendite wird bestimmt, wie viel % des Gesamtergebnisses aus dem Betriebsergebnis stammen. Sehr gute EBIT Renditen liegen zwischen 10% bis 12%. Negative EBIT Renditen zeigen an, dass das Unternehmen mit seinem eigentlichen Produkten und Dienstleistungen am Markt keine Gewinne erzielt.
Tipp für den Wirtschaftsausschuss
Die Rendite eines Unternehmens sollte größtenteils aus seiner eigenen Leistungserstellung, also dem Betriebsergebnis, stammen. Dabei sind im Betriebsergebnis die operativen Größen wie Umsatzerlöse, Material- und Personalaufwendungen bereits saldiert. Die EBIT Rendite steigt, wenn...
- die Umsatzerlöse steigen und die zugehörigen Aufwandspositionen proportional bleiben,!
- die Verkaufspreise für die Produkte und Dienstleistungen erhöht werden können,!
- Material- und sonstiger betrieblicher Aufwand eingespart wird,!
- Personalaufwendungen reduziert werden.
Achtung:
Viele Unternehmen passen diese Kennzahl auf ihre speziellen Bedürfnisse an. Der Wirtschaftsausschuss sollte sich daher immer den Aufbau der Kennzahl im eigenen Unternehmen erläutern lassen.
Rechtsquelle
Die EBIT Rendite ist eine Kennzahl und damit ein Werkzeug zur Bilanzanalyse. Der Aufbau der Kennzahl ist in keinem Gesetz beschrieben.
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