Investitionsplanung
Kurz erklärt
Die Investitionsplanung ist ein strategischer Prozess, bei dem Unternehmen die Art und den Umfang ihrer zukünftigen Investitionen festlegen, um langfristige finanzielle Ziele zu erreichen. Sie beinhaltet die Analyse von Projekten, die Bewertung von Renditepotenzialen, die Budgetierung der benötigten Ressourcen und die Festlegung von Zeitplänen, um sicherzustellen, dass Investitionen effizient und profitabel sind.
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Begriff
Die Investitionsplanung ist ein Bestandteil der gesamten Unternehmensplanung. Die Investitionsplanung beschäftigt sich mit der Analyse, Bewertung und Umsetzung von Investitionsobjekten. Die Investitionsplanung beginnt bei den Gründungsinvestitionen, geht über Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen und plant auch Rationalisierungsinvestitionen bzw. Desinvestitionen bei Aufgabe bzw. Änderung des Unternehmenszweckes.
Um zu beurteilen, ob ein bestimmtes Investitionsobjekt vorteilhaft ist, nutzt die Investitionsplanung in der Regel die Verfahren der Investitions- oder Wirtschaftlichkeitsberechnung,
Die Investitionsplanung steht in engem Zusammenhang mit der Finanz-, Produktions- und Absatzplanung.
Erläuterung
Die gesamte Planung eines Unternehmens ist für den Wirtschaftsausschuss sehr wertvoll. Aus der Investitionsplanung können Rückschlüsse gezogen werden, ob in das eigene Unternehmen in die Steigerung bzw. Erweiterung der Leistungsfähigkeit oder eher in Rationalisierungsvorhaben investiert werden soll, oder ob generell die Investitionen steigen oder eher sinken.
Tipp für den Wirtschaftsausschuss
Wenn in einzelne Standorte weniger investiert wird als in andere Standorte, könnte dies darauf hindeuten, dass Standorte ggf. verlagert bzw. geschlossen werden sollen. Ein Abgleich mit der Personalplanung könnte hier zusätzliche Informationen geben.
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