Führungsstile
Kurz erklärt
Führungsstile sind die charakteristischen Verhaltensmuster und Methoden, die Führungskräfte verwenden, um ihre Teams oder Organisationen zu leiten und zu beeinflussen. Diese Stile können autoritär, demokratisch, transformativ oder situativ sein und beeinflussen maßgeblich die Arbeitskultur, die Motivation der Mitarbeiter und letztendlich den Erfolg einer Führungskraft in ihrer Rolle. Die Wahl des geeigneten Führungsstils hängt oft von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der individuellen Persönlichkeit des Führungs, der Art der Aufgabe und den Zielen, die erreicht werden sollen.
Kostenlose ifb-Newsletter
Abonnieren Sie unsere Newsletter
Kostenlose ifb-Newsletter
Abonnieren Sie unsere Newsletter
Begriff
Der Begriff Führungsstile bezieht sich in erster Linie auf die Art die Mitarbeiter zu führen, weniger darauf wie das Unternehmen geführt wird. Wird in einem Unternehmen ein gewisser Führungsstil gepflegt, haben sich die Führungskräfte ihren Mitarbeitern ggü. entsprechend den Regeln des jeweiligen Führungsstils zu verhalten. Klassischerweise werden drei Stile unterschieden: Der autoritäre (alles wird vorgegeben, ähnlich dem Militär), der kooperativ-partnerschaftliche (s.u.) und der laissez-faire (nahezu komplette Freiheit der Mitarbeiter, bspw. hinsichtlich Arbeitszeit und Entscheidungen). Heute am weitesten verbreitet ist der kooperativ-partnerschaftliche Führungsstil, der autoritäre gilt als veraltet und der laissez-faire nur unter gewissen Umständen (bspw. Kreativbranche) als geeignet.
Erläuterung
Der kooperativ-partnerschaftliche Führungsstil beinhaltet u.a. die Einbeziehung der Mitarbeiter in Entscheidungen, das soll zu mehr Kreativität und persönlicher Entfaltungsmöglichkeiten der Mitarbeiter führen, als Nachteil gelten lange Entscheidungswege. Wider Erwarten führt dieser Stil in der Praxis häufig zu Enttäuschungen, da zu hohe Erwartungen der Mitarbeiter hinsichtlich Ihrer Gestaltungsmöglichkeiten geweckt werden, denn de facto ist das Verhältnis zwischen Führungskraft und Mitarbeiter keine gleichberechtigte Kooperative, das gibt schon das dahinter stehende Vertragsverhältnis nicht her. Um diesen Enttäuschungen vorzubeugen, müssen die Grenzen der Gestaltungsmöglichkeiten der Mitarbeiter klar definiert sein.
Welche Variante auch immer in welcher genauen Ausgestaltung gewählt wird, unumgänglich für ein gutes Betriebsklima ist, dass das was drauf steht auch drin ist! Geweckte und nicht erfüllte Erwartungen sind über kurz oder lang das aus einer funktionierenden und zielführenden Mitarbeiterführung.
Tipp für den Wirtschaftsausschuss
Defiziten bei der Mitarbeiterführung lässt sich am besten begegnen, indem man auf die daraus entstehenden Kosten hinweist.
Kostenlose ifb-Newsletter
Abonnieren Sie unsere Newsletter
Kostenlose ifb-Newsletter