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Das Recht auf Home-Office soll erstmal nicht wiederkommen

Neuauflage der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung zum 01.10.22

Zum Stichtag 01.10.22 sollte das Arbeiten im Home-Office wiederkommen. Bundearbeitsminister Hubertus Heil hatte eine entsprechende Neuauflage der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung angekündigt. Jetzt die Kehrtwende: Sowohl das Recht auf Home-Office in den Wintermonaten als auch eine Pflicht des Arbeitgebers, Tests anzubieten, soll es nicht geben. 

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Redaktion

Stand:  31.8.2022
Lesezeit:  02:15 min
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© AdobeStock_340945027Maria Sbytova

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Home-Office? Von Verpflichtung keine Spur.

Eigentlich sollte zum Stichtag 01.10.22 das Arbeiten im Home-Office wiederkommen. Bundearbeitsminister Hubertus Heil hatte eine entsprechende Neuauflage der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung angekündigt. Dann kam plötzlich die Kehrtwende: Nun ist nur davon die Rede, dass der Arbeitgeber das Angebot von Home-Office „prüft“ – von Verpflichtung keine Spur.

Was genau steht jetzt drin?

„Corona-Arbeitsschutzverordnung winterfest gemacht“ – unter diesem Titel kündigt das Bundesarbeitsministerium die neuen Regelungen an. Denn vom 01.10.22 bis zum 07.04.23 soll eine neue Corona-Arbeitsschutzverordnung gelten.

Geplant ist laut Ministerium:

  • Hygienekonzepte müssen weiter umgesetzt werden, angepasst an die konkrete Situation.
  • Es heißt weiterhin: Abstand halten, Hygiene beachten und regelmäßig lüften.
  • Die Maskenpflicht gilt überall dort, wo andere Maßnahmen nicht möglich sind oder nicht ausreichen.
  • Betriebsbedingte Kontakte sind einzuschränken, insbesondere sollten Räume nicht von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden.
  • Arbeitgeber sollen prüfen, ob sie Home-Office anbieten und Testangebote unterbreiten.
  • Der Arbeitgeber muss weiterhin über die Risiken einer COVID-19-Erkrankung aufklären und über die Möglichkeiten einer Impfung informieren und diese auch während der Arbeitszeit ermöglichen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt:  Home-Office ist beliebt.

Home-Office ist beliebt

Eine aktuelle Umfrage zeigt, wie beliebt das Arbeiten im Home-Office inzwischen ist. Denn obwohl die Arbeitgeber seit März 2022 nicht mehr in der Pflicht sind, arbeitet trotzdem fast ein Viertel der Berufstätigen regelmäßig weiterhin von zu Hause aus: Der Anteil der Beschäftigten im Home-Office lag im August bei 24,5 Prozent. Bei Dienstleistungsberufen ist die Quote mit 35,5 Prozent besonders hoch. Dies hat das Münchner ifo-Institut herausgefunden.

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