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Der Betriebsrat als unabhängiger Vermittler: So läuft eine Mediation ab

Was ist eine Mediation?

Um einen Konflikt zu lösen, gibt es unterschiedliche Methoden – eines der bewährtesten Modelle ist die Mediation. Dabei moderiert eine unabhängige Person die Konfliktlösung zwischen zwei Parteien – in Unternehmen ist der Betriebsrat für diese Aufgabe prädestiniert.

Stand:  9.10.2013
© fotodo - Fotolia.com

„Ohne Konflikte gibt es keinen Fortschritt“, sagen manche Konfliktforscher. Bei Konflikten am Arbeitsplatz ist dabei eine zufriedenstellende Konfliktlösung für alle beteiligten Parteien besonders wichtig – schließlich wird man sich weiterhin täglich begegnen.

Mediationen sind ein bewährtes Mittel, um Konflikte zu lösen. Dabei moderiert eine unabhängige Person den Lösungsprozess. Am Arbeitsplatz bietet sich dazu der Betriebsrat an – schließlich gehört es ohnehin zu seinen Aufgaben, diplomatisch zu vermitteln und zu verhandeln.

Ablauf einer Mediation mit dem Betriebsrat

Für Mediationen gibt es eine feste Struktur: In fünf Schritten führt der Mediator beide Parteien zu einer Lösung. Zunächst werden dabei genaue Ziele, Möglichkeiten und Grenzen der Mediation definiert. Der Mediator erklärt die Grundregeln seines Vorgehens und erläutert dabei seine eigene Rolle. Anschließend sammelt er alle relevanten Informationen zum Konflikt und erstellt gegebenenfalls eine Prioritätenliste.

Dann werden Ideen gesammelt: Wie lässt sich die Situation lösen? Zunächst werden alle Vorschläge gleichwertig in eine Liste aufgenommen um so im späteren Verlauf eine Auswahl an Lösungsansätzen zu haben. Die finale Lösung wird in einer Vereinbarung zusammengefasst – beide Parteien legen dabei Regeln über die Einhaltung fest.

Um schon im Voraus die Möglichkeit einer Mediation im Betrieb einzuräumen, kann auch in Verträgen oder Betriebsvereinbarungen eine sogenannte Mediationsklausel aufgenommen werden.

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