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Im Seminar unter „Gleichgesinnten“

© ifb
Stand:  11.7.2024
Lesezeit:  04:00 min
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Rechtsanwalt Oliver Schmidt-Eicher, seit über 20 Jahren Referent für das ifb

Oliver Schmidt-Eicher lacht – wie so oft während einer Seminarwoche. Der Rechtsanwalt und ifb-Referent beweist seit mittlerweile über 20 Jahren, dass Betriebsverfassungs- und Arbeitsrecht nicht zwangsweise „trocken“ sein müssen. Vielmehr kehren die allermeisten Teilnehmer nach einem seiner Seminare zufrieden in ihre Betriebe zurück, „weil sie merken, wie praxisrelevant die Themen sind“, wie Oliver sagt. Und genau das bereitet ihm diese unverkennbare Freude.

„Ich erfuhr aus Kollegenkreisen, dass das ifb Referenten suchte – das müsste so um das Jahr 2000 gewesen sein“, erinnert sich Oliver-Schmidt-Eicher. Seit über zwei Jahrzehnten ist der Rechtsanwalt also schon für das ifb tätig. Neben den Grundlagenseminaren im Betriebsverfassungs- und Arbeitsrecht kümmert sich der gebürtige Hamburger, der mittlerweile in Verden (Aller) am Rande der Lüneburger Heide lebt, auch um Spezialthemen wie den betrieblichen Datenschutz oder Seminare für die Schwerbehindertenvertretung.

Immer ein offenes Ohr für die Seminarteilnehmer: Oliver Schmidt-Eicher

Großer Respekt vor Betriebsräten und Schwerbehindertenvertretungen 

 

Aber warum nimmt er neben seiner Tätigkeit als praktizierender Anwalt die Extraarbeit als Referent eigentlich auf sich? „Mitbestimmung und starke Interessenvertreter sind für alle Beteiligten ein Vorteil. Daher ist eine gute Ausbildung der Betriebsräte und Schwerbehindertenvertretungen unverzichtbar“, sagt Oliver und ergänzt: „Ich habe großen Respekt vor Menschen, die sich im Ehrenamt engagieren und mit juristischen Themen befassen. Das unterstütze ich sehr gerne – und es macht auch großen Spaß.“ Genau diesen sieht man Oliver während eines Seminars jederzeit an. Unter anderem immer dann, wenn er sich während der Pausen Zeit nimmt, individuelle Fragen der Teilnehmer zu beantworten.

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Mitbestimmung und starke Interessenvertreter sind für alle Beteiligten ein Vorteil.

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Wohltuend sei außerdem die Abwechslung zu seiner „alltäglichen“ Arbeit. Geht es in der Anwaltskanzlei meist darum, Rechte durchzusetzen, „bin ich im Seminar unter ‚Gleichgesinnten‘, die mit eigenen Erfahrungen und Kenntnissen zu einem regen Austausch zum jeweiligen Thema beitragen – das ist bereichernd“, hebt er hervor.

Als Referent immer auf dem Laufenden 

Sind am Ende eines Seminars alle Teilnehmer zufrieden, ist es auch der Referent. Ganz besonders bei den juristischen Themen, weil häufig befürchtet wird, dass diese „furchtbar langweilig und trocken“ seien. „Im Laufe des Seminars stellen sie dann fest, wie praxisrelevant und nützlich die Themen tatsächlich sind“, sagt Oliver. Damit das auch so bleibt, muss er stets up-to-date sein. Eine echte Herausforderung, schließlich ist das Arbeitsrecht ein schnelles Recht, das sich immer nach den aktuellen Anforderungen verändert, zudem stark von Rechtsprechung und vom europäischen Recht geprägt ist. „Da muss man als Referent immer am Ball bleiben!“ 

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Im Laufe des Seminars stellen die Teilnehmer fest, wie praxisrelevant und nützlich die juristischen Themen tatsächlich sind.

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Oliver freut sich auch nach rund 25 Jahren über die „Zusatzaufgabe“ als Referent.

Dass Oliver mal eine solche Leidenschaft für das Arbeitsrecht und seine Beteiligten hegt, war während seines Studiums nicht unbedingt abzusehen – er belegte Arbeits- und Sozialrecht lediglich im Nebenfach. „Ich habe aber schon als Student in verschiedenen Jobs gearbeitet und die Praxis erlebt, was mein Interesse geweckt hat“, erinnert er sich. Nach dem zweiten Staatsexamen macht er sich in Niedersachsen (Verden) als Rechtsanwalt selbstständig und ist seither Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht, wozu seit vielen Jahren auch die Beratung von Betriebsräten und Schwerbehindertenvertretungen sowie die Vortrags- und Referententätigkeit zählt. 

Mit dem Fahrrad zum Seminar 

Da er als Nordlicht seine ersten drei Schuljahre in Bayern verbrachte – „eine sehr schöne Zeit“ – sei es nur konsequent gewesen, irgendwann beim ifb mit Zentrale im oberbayerischen Seehausen zu landen, wie er mit einem Schmunzeln verrät. Spaß beiseite: „Das ifb ist professionell, zuverlässig und immer um die beste Qualität bemüht“, antwortet Oliver auf die Frage, was er am ifb am meisten schätzt. „Mir hat von Anfang an der freundliche Umgang gefallen, was man nicht nur bei einem Besuch, sondern bei jedem Telefonat feststellen kann.“ 

Und dann wäre da noch die Sache mit dem Fahrrad, die so manchem Referenteneinsatz eine besondere Note verleiht. Liegen Wohn- und Seminarort nicht allzu weit auseinander („rund 150 Kilometer sind okay“), absolviert Oliver, der in seiner Freizeit ohnehin am liebsten draußen im Grünen ist, diese Strecke gerne mal auf zwei Rädern: „Die schönste Strecke ist durch die Lüneburger Heide nach Hamburg, rund 120 Kilometer. Ideal zum Entspannen vor und nach dem Seminar.“ (tis)

Ergänze folgende Sätze: 

In jedem Seminar kommt garantiert die Frage … 
… ob es nicht möglich wäre, das Seminar noch um einen Tag zu verlängern. 

Meine Lieblingsanwaltsserie im TV ist … 
… puh, eigentlich sehe ich so gut wie keine Serien. Vor Jahren gab es tatsächlich eine Anwaltsserie, die ich gerne gesehen habe: „Liebling Kreuzberg“. Dort ist es gelungen, ernsthafte, juristische Fragen amüsant und kurzweilig darzustellen. 

Der außergewöhnlichste ifb-Standort, an dem ich referiert habe, war … 
… in Sankt Peter Ording – das Hotel liegt direkt vor dem wunderbaren Strand. 

Am besten abschalten kann ich vom Alltagsstress … 
… in der Familie. 

Als Nordlicht gefällt mir an Bayern … 
… die gelassene, entspannte Mentalität vor der Bilderbuchkulisse. 
 

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