+++      Am Dienstag, den 06.01. ist zwar Feiertag bei uns in Bayern, aber wir sind dennoch von 8 bis 17 Uhr für Sie da!

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News Kommunikation Stoisch stark: In jeder Situation gelassen reagieren und Resilienz aufbauen

Stoisch stark: In jeder Situation gelassen reagieren und Resilienz aufbauen

Was Betriebsräte von der Philosophie des Stoizismus lernen können

Die Verhandlung läuft hitzig. Zwischen Zahlen, Argumenten und Emotionen fliegen plötzlich unsachliche Bemerkungen in Ihre Richtung. Jetzt heißt es: Ruhe bewahren, durchatmen, Haltung zeigen – also stoisch zu reagieren. Leichter gesagt als getan. Aber was bedeutet stoisch eigentlich genau? Und wie kann man diese Gelassenheit als Betriebsrat lernen?

Stand:  18.11.2025
Lesezeit:  02:30 min
Stoizismus Betriebsrat | © AdobeStock | TensorSpark

Was bedeutet Stoizismus?

Schon Seneca sagte: „Wer die Ruhe bewahren kann, hat alles unter Kontrolle, was wirklich zählt.“ Wir kennen diese Aussage eher unter: „In der Ruhe liegt die Kraft.“ Das sind Redewendungen, die Prinzipen des Stoizismus widerspiegeln. Der Stoizismus ist eine rund 2.000 Jahre alte Philosophie, begründet von Denkern wie Seneca, Epiktet und Marc Aurel. Ihr Kern: Wir können nicht kontrollieren, was geschieht – aber wir können entscheiden, wie wir darauf reagieren. Ein Stoiker lernt, das zu akzeptieren, was er nicht ändern kann, und Kraft aus seiner inneren Haltung zu ziehen, statt sich über das Außen zu ärgern. Klingt schön, oder?
Ein besonders beeindruckendes Beispiel ist Marc Aurel, der römische Kaiser und Philosoph. Trotz Macht, Verantwortung und ständigem Druck blieb er seinem Prinzip treu, über sich selbst zu herrschen. Also über seine Emotionen und sein Verhalten anderen gegenüber.
In seinen Selbstbetrachtungen schrieb er:
„Was dem Bienenstock nicht nützt, nützt auch der einzelnen Biene nicht.“
Dieser Gedanke ist zeitlos – und für die Betriebsratsarbeit sowie für die Unternehmensführung von großer Bedeutung. Er erinnert daran, dass persönlicher Erfolg und Wohlbefinden immer mit dem Wohl der Gemeinschaft verbunden sind. Auch im Betriebsrat geht es darum, das Ganze im Blick zu behalten: das Gremium, die Belegschaft, das gemeinsame Ziel.
Stoisches Denken hilft, Entscheidungen nicht aus Emotion oder Eitelkeit zu treffen, sondern aus Verantwortung und Fairness – zum Nutzen aller.

Die stoische Philosophie gründet auf vier Tugenden: Weisheit, Mut, Gerechtigkeit und Selbstdisziplin.

Die 4 Grundprinzipien des Stoizimus

Die stoische Philosophie gründet auf vier Tugenden: Weisheit, Mut, Gerechtigkeit und Selbstdisziplin. Das sind keine fernen Ideale, sondern praktische Haltungen, die gerade im Alltag eines Betriebsrats wichtig sind. Doch wie lässt sich das lernen?
Indem man diese Haltung übt. Es geht darum, den eigenen Blick auf die Dinge zu verändern – besonders auf das, was sich nicht beeinflussen lässt. Wer lernt, in solchen Momenten ruhig und klar zu bleiben, stärkt seine Resilienz – und gewinnt Gelassenheit, wo andere die Nerven verlieren.

  1. Weisheit – Erkennen, was Sie beeinflussen können
    Weisheit heißt, zu unterscheiden: Was liegt in Ihrer Kontrolle – und was nicht?
    Sie können Ihre Haltung, Ihr Verhalten und Ihre Worte steuern. Aber Sie können nicht bestimmen, wie andere reagieren oder welche Entscheidungen letztlich getroffen werden.
    In der Betriebsratsarbeit bedeutet das:
    Nicht jede Arbeitgeberentscheidung lässt sich verhindern – aber man kann beeinflussen, wie man verhandelt, wie man informiert und wie man die Beschäftigten unterstützt. Diese Klarheit spart Energie und stärkt die Gelassenheit.
  2. Mut – Das Richtige tun, auch wenn es unbequem ist
    Mut im stoischen Sinn bedeutet nicht Draufgängertum, sondern Haltung.
    Es ist der Mut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, für Kollegen einzustehen oder auch mal „Nein“ zu sagen, wenn es notwendig ist.
    Als Betriebsrat heißt das:
    Sich nicht von Konflikten oder Druck einschüchtern lassen – sondern das vertreten, was fair und richtig ist, auch wenn es nicht allen gefällt.
  3. Gerechtigkeit – Verantwortung für das Gemeinwohl
    Für die Stoiker ist Gerechtigkeit die höchste Tugend, denn sie richtet das eigene Handeln am Wohl der Gemeinschaft aus.
    Übertragen auf die Betriebsratsarbeit:
    Entscheidungen sollten nicht aus persönlichen Motiven getroffen werden, sondern immer im Sinne der Belegschaft. Echte Gerechtigkeit heißt, alle Interessen fair abzuwägen und nicht nur die lautesten Stimmen zu hören.
  4. Selbstdisziplin – Ruhe und Maß bewahren
    Selbstdisziplin ist die Fähigkeit, seine Emotionen zu lenken, statt sich von ihnen steuern zu lassen. Das bedeutet, auch in hitzigen Diskussionen ruhig zu bleiben, die eigenen Worte abzuwägen und nicht impulsiv zu handeln.
    Im Alltag eines Betriebsrats:
    In der Betriebsratsarbeit gehören Emotionen dazu – Ärger über Entscheidungen, Mitgefühl für Kollegen oder Ungeduld in unproduktiven Verhandlungen. Doch wer ruhig bleibt, wenn es laut oder emotionsgeladen wird, behält die Kontrolle über sich und die Situation. 

Das Denken des Stoizismus muss man in den Alltag einbauen und so verinnerlichen. 

Stoizismus lernen: Vom Denken zum Handeln

Überzeugen Sie diese Ideen, dann bleibt die Frage: Wie kann man das lernen?
Einfach Schritt für Schritt. Das Denken des Stoizismus muss man in den Alltag einbauen und so verinnerlichen. 

Hier 5 Beispiele, wie Sie Stoizismus trainieren können:

  1. Reflexion:
    Halten Sie am Ende des Tages kurz inne: Was lag in meiner Kontrolle – und was nicht? Alles, was Sie nicht beeinflussen können, dürfen Sie gedanklich loslassen. So gewinnen Sie Abstand und innere Ruhe.
  2. Gedanken beobachten:
    Statt sich in Ärger zu verlieren, fragen Sie sich innerlich: Was bringt mich weiter – Reaktion oder Reflexion? Diese kurze Pause hilft, klarer zu denken und bewusster zu handeln.
  3. Distanz schaffen:
    Atmen Sie vor schwierigen Gesprächen bewusst durch und nehmen Sie Ihre Emotionen wahr. Der Stoizismus lehrt: Wir können nur kontrollieren, was wir denken, sagen und tun – nicht, was andere darüber denken.
    Marc Aurel schrieb sinngemäß:
    „Wenn dich jemand kritisiert oder beleidigt, prüfe, ob er recht hat. Wenn ja – ändere dich. Wenn nein – lass es los.“
  4. Dankbarkeit pflegen:
    Versuchen Sie, auch im Konflikt etwas Positives zu erkennen. Jede schwierige Situation kann eine Gelegenheit sein, zu lernen, Grenzen zu setzen oder Haltung zu zeigen.
  5. Perspektive wechseln:
    Stellen Sie sich herausfordernde Situationen im Voraus vor – etwa eine hitzige Diskussion oder Kritik – und überlegen Sie, wie Sie ruhig und klar reagieren könnten. Diese stoische Übung, die Marc Aurel „prämeditatio malorum“ nannte, stärkt Gelassenheit und innere Stabilität. Wer mögliche Schwierigkeiten vorher bedenkt, bleibt im Ernstfall gefasster und souveräner.

Wer als Betriebsrat stoisch denkt, schützt sich nicht nur vor Überforderung, sondern stärkt auch das Gremium.

Fazit: Resilienz als Kraftquelle für die Betriebsratsarbeit

Betriebsratsarbeit verlangt viel: Geduld, Standhaftigkeit und die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Zwischen Termindruck, Verhandlungen, Sorgen der Kollegen und manchmal auch Gegenwind von oben kann es leicht passieren, dass man sich verausgabt. Hier kann die stoische Haltung helfen – nicht als emotionslose Gelassenheit, sondern als innere Stabilität. Wer als Betriebsrat stoisch denkt, schützt sich nicht nur vor Überforderung, sondern stärkt auch das Gremium. Denn ein gelassener Geist schafft Raum für neue Ideen, für Zuhören, für Dialog. So wird Gelassenheit zu einer gemeinsamen Stärke: Sie trägt durch schwierige Zeiten und hält Sie als Betriebsrat langfristig handlungsfähig – mit Herz, Haltung und dem Fokus auf das Wesentliche. (sw)

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