BRV

Neu oder wiedergewählt im BRV-Amt

Jetzt starten: Sicher und kompetent ins Amt

 

Willkommen in einer Rolle, in der Sie wirklich etwas bewegen können. Jetzt stellen Sie als Betriebsratsvorsitz die Weichen für eine erfolgreiche Amtszeit. Gewinnen Sie früh Sicherheit in Recht, Führung und Organisation, stärken Sie Ihr Gremium und treten Sie souverän auf. 

Die passenden BRV-Seminare des ifb geben Ihnen Orientierung und Rückenwind für einen starken Start und mit unseren Fachartikeln, News und Videos bleiben Sie stets auf dem aktuellen Stand. 

Fünf Schritte, die jetzt entscheidend sind

Die ersten 100 Tage sind vorbei, bevor man sie richtig wahrnimmt. Genau deshalb brauchen sie Struktur. Wer in dieser Phase alles gleichzeitig machen will, verliert Fokus. Wer abwartet, verspielt Wirkung. Entscheidend ist nicht Aktionismus, sondern Prioritätensetzung. Die folgenden fünf Schritte haben sich bewährt – sie geben Orientierung und sichern Handlungsfähigkeit von Beginn an.

Die ersten 100 Tage als BRV – Ihr Aktionsplan

1

Eigene Rolle klären – Haltung vor Aktion

Wer seine Rolle nicht kennt, reagiert fremdgesteuert auf Erwartungen von Gremium, Belegschaft oder Arbeitgeber.


  • Prüfen Sie bestehende Strukturen: Sitzungsrhythmus, Zuständigkeiten, Protokollführung, Informationsfluss.

  • Nehmen Sie sich die ersten Tage, um Ihre eigene Rolle bewusst zu definieren

  • Klären Sie für sich: Was ist mir im Vorsitz wichtig? Welche Werte und Prinzipien möchte ich vertreten? Wo ziehe ich klare Grenzen?

 

Unser Tipp:

Schreiben Sie kurz auf, wie Sie auftreten wollen und wie Sie Entscheidungen treffen möchten.

2

Das Gremium arbeitsfähig machen

Ein gut organisiertes Gremium kann Entscheidungen schneller treffen, Diskussionsrunden bleiben sachlich, und Sie werden als Vorsitzender ernst genommen.


  • Prüfen Sie bestehende Strukturen: Sitzungsrhythmus, Zuständigkeiten, Protokollführung, Informationsfluss.

  • Klären Sie, wer welche Aufgaben übernimmt, wer Entscheidungen vorbereitet und wer informiert wird.

  • Richten Sie ggf. ein kurzes, internes Briefing für das Team ein, um den Ablauf der nächsten Wochen abzustimmen.

 

Unser Tipp:

Machen Sie eine Liste Ihrer drei wichtigsten Prioritäten für die Amtszeit.

3

Klare Spielregeln mit dem Arbeitgeber etablieren

Die ersten Gespräche prägen das Verhältnis und legen den Ton für die gesamte Amtszeit fest.


  • Führen Sie früh die ersten Gespräche mit dem Arbeitgeber: Klären Sie Kommunikationswege, Verantwortlichkeiten, Erwartungen. 

  • Vereinbaren Sie feste Ansprechpartner und legen Sie fest, wie Informationen ausgetauscht werden. 

  • Bleiben Sie sachlich, vorbereitet und professionell – vermeiden Sie es, zu schnell Kompromisse einzugehen, nur um „kooperativ“ zu wirken. 

 

Unser Tipp:

Bereiten Sie ein kurzes Gesprächsprotokoll vor, notieren Sie Punkte, die Sie klären wollen, und definieren Sie konkrete nächste Schritte.

4

Sichtbarkeit und Orientierung für die Belegschaft schaffen

Orientierung schafft Vertrauen. Die Belegschaft erkennt, dass der Betriebsrat handlungsfähig und verlässlich ist.


  • Kommunizieren Sie klar, wofür der Betriebsrat steht, wie er arbeitet und was die Belegschaft erwarten kann. 

  • Stellen Sie sich und die Gremienmitglieder vor, z. B. per Rundmail oder in kurzen Treffen. 

  • Vermeiden Sie falsche Versprechungen – setzen Sie realistische Ziele und erklären Sie, wie Entscheidungen getroffen werden. 

 

Unser Tipp:

Erstellen Sie ein kurzes Infoblatt oder eine Mail mit Ihrem Team, Zuständigkeiten und den ersten geplanten Schritten. 

5

Prioritäten setzen – und konsequent bleiben

Autorität entsteht durch Konsequenz, nicht durch Aktivität. Unentschlossenes Handeln kostet Vertrauen und Glaubwürdigkeit.


  • Wählen Sie die wichtigsten Themen für die ersten 100 Tage aus und arbeiten Sie diese systematisch ab. 

  • Was begonnen wird, sauber abschließen oder bewusst vertagen – keine halben Maßnahmen. 

  • Halten Sie an Ihren Entscheidungen fest, auch wenn es Druck von außen gibt.

 

Unser Tipp:

Legen Sie die Top-3-Themen für die Amtszeit fest und erstellen Sie einen Zeitplan für die Umsetzung der ersten Maßnahmen. 

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