Liebe Nutzer,

für ein optimales und schnelleres Benutzererlebnis wird als Alternative zum von Ihnen verwendeten Internet Explorer der Browser Microsoft Edge empfohlen. Microsoft stellt den Support für den Internet Explorer aus Sicherheitsgründen zum 15. Juni 2022 ein. Für weitere Informationen können Sie sich auf der Seite von -> Microsoft informieren.

Liebe Grüße,
Ihr ifb-Team

7 wichtige Schritte zu Beginn der Amtszeit

Checkliste für neue und alte Betriebsräte

Teambuilding, Öffentlichkeitsarbeit und Fokusthemen: Worauf kommt es für einen guten Start besonders an? Wir stellen die sieben wichtigsten Schritte zu Beginn einer neuen Amtszeit vor - für einen guten Start in die kommenden vier Jahre.

ifb-Logo

Redaktion

Stand:  22.3.2022
Lesezeit:  01:30 min
Teilen: 
7 Schritte als neuer Betriebsrat | © AdobeStock |Tierney

© AdobeStock |Tierney

Kennenlernen des Teams

Auch wenn Sie ihre Kollegen im Betriebsrat schon lange kennen, Sie begegnen sich jetzt in einer neuen Rolle. Deswegen ist das Kennenlernen des Teams zu Beginn ungemein wichtig.
Wer ist ein guter Redner? Wer ist eher unsicher? Auf einer Klausurtagung lasst sich all dies herausfinden. 

Wissen tanken

Ein breites Wissen ist die beste „Waffe" eines jeden Betriebsrats. Also stürzt euch in die Planung und sichert euch Plätze in den ifb-Seminaren! Denn nur Betriebsräte, die ihre Rechte kennen, sind wirklich gute Betriebsräte.

Reden lernen!

Fehlen Ihnen manchmal die richtigen Worte? Das muss nicht sein! Lernen Sie, sich passend auszudrücken und Ihre Argumente bestmöglich anzubringen. Wer auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber verhandeln möchte, muss sich auch auf Augenhöhe fühlen. Ein Rhetorik-Seminar ist hierzu ein erster guter Schritt.

Ziele und Visionen entwickeln

Wer nicht weiß, wo er hin will, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er nicht ankommt... Für eine erfolgreiche und effektive BR-Arbeit braucht es neben der Einigung auf Ziele eine gute und realistische Planung. Dies geschieht am besten durch ein klassisches Projektmanagement: Erarbeiten Sie zunächst die Ziele, klassifizieren und priorisieren Sie diese und delegieren Sie abschließend die Aufgaben. So wissen alle, wo es langgeht!

Ohren auf! (Und die Augen auch...)

Als Vertreter der Kollegen müsst ihr natürlich wissen, wo der Schuh drückt. Also: Ohren und Augen auf! Die Einrichtung von regelmäßigen Sprechstunden ist selbstverständlich; aber auch ein Rundgang durch den Betrieb und Gespräche am Arbeitsplatz bieten viele wichtige Informationen. Hört zu und fragt nach!

Austausch mit dem Arbeitgeber

Auch den Arbeitgeber gilt es, auf einer neuen Ebene kennenzulernen. Eine Einladung in die BR-Sitzung sollte daher rasch erfolgen.
Außerdem muss das Monatsgespräch genutzt werden: Mindestens einmal im Monat sollen Betriebsrat und Arbeitgeber zu einer Besprechung zusammenkommen und über strittige Fragen verhandeln. So schreibt es das Betriebsverfassungsgesetz vor. 

Raus ins Rampenlicht

Ganz ehrlich, habt ihr mitbekommen, was der vorherige Betriebsrat alles geleistet hat? Meistens ist es leider so, dass vieles im Dunkeln bleibt. Der Betriebsrat arbeitet und keiner bekommt es mit.
Regelmäßige Rundmails, Newsletter oder vielleicht sogar eine BR-Zeitung sind da der richtige Weg. Schaffen Abhilfe. Und zu Beginn sollte sich jedes BR-Mitglied noch einmal mit Foto vorstellen. Nur so könnt ihr sicher sein, dass euch jeder (er)kennt. (CB)

Kontakt zur Redaktion

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wenden Sie sich gerne direkt an unsere Redaktion. Wir freuen uns über konstruktives Feedback!

redaktion-dbr@ifb.de

Jetzt weiterlesen