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K.o. durch KI?

Deshalb sollten sich junge Menschen mit Künstlicher Intelligenz beschäftigen

Die Verwendung von Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt hat in vielen Unternehmen längst Einzug gehalten. Aber was rollt da eigentlich auf uns zu? Und was bedeutet KI für JAV, Auszubildende und junge Menschen im Arbeitsleben? Da gibt es sicherlich Risiken, aber auch viele Chancen. In jedem Fall sollte man sich mit KI beschäftigen – je früher, desto besser.

Stand:  7.2.2024
Lesezeit:  02:45 min
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Deshalb sollten sich junge Menschen mit Künstlicher Intelligenz beschäftigen | © AdobeStock | Alexander Limbach

Gut möglich, dass in einigen Jahren noch häufiger von November 2022 geredet wird. Und zwar immer dann, wenn es um den Beginn einer arbeitstechnischen Revolution in Sachen Künstlicher Intelligenz geht. Es war nämlich exakt der Monat, in dem das Start-up „Open-AI“ seine generische Künstliche Intelligenz, den Chatbot ChatGPT, der Öffentlichkeit vorstellte. 

Per Sprachassistent das Lieblingslied abspielen, das Smartphone via Gesichtserkennung entsperren oder mal schnell einen chinesischen Text ins Deutsche übersetzen – Fakt ist, dass KI längst in unserem Alltag angekommen ist. Aber was heißt das nun für unsere Arbeit? Werden wir zukünftig nicht mehr gebraucht, weil wir alle durch Maschinen ersetzt werden? Wohl kaum! Und doch verändert KI die Welt, in der wir leben und arbeiten.

Weniger Arbeitskräfte, mehr KI-Experten?  

Viele Betriebe in unterschiedlichen Branchen nutzen Künstliche Intelligenz bereits, um Arbeitsabläufe zu beschleunigen oder ganz zu automatisieren. Bosch will beispielsweise in der industriellen Fertigung Bildgeneratoren mittels KI zur Qualitätskontrolle einführen, McDonalds das Bestellen und andere Arbeitsschritte weiter vereinfachen. Das führt zwar einerseits dazu, dass in einzelnen Arbeitsbereichen wohl weniger Arbeitskräfte gebraucht werden, anderseits werden sicherlich Mitarbeiter vermehrt gesucht, die wissen, wie, wann und wofür KI genutzt werden kann.

Umso besser also, wenn sich junge Menschen schon in der Ausbildung mit KI auseinandersetzen, um ein Verständnis dafür zu entwickeln.

Umso besser also, wenn sich junge Menschen schon in der Ausbildung mit KI auseinandersetzen, um ein Verständnis dafür zu entwickeln – das Kompetenzprofil wird so automatisch erweitert. Um sich entsprechendes KI-Know-how anzueignen, ist keineswegs ein akademischer Abschluss mit technischem Schwerpunkt vonnöten, wie häufig fälschlicherweise gedacht wird. Auch zahnmedizinische Fachangestellte, Kfz-Mechatroniker oder Anwaltsgehilfen – um nur wenige Beispiele zu nennen – werden zukünftig mit Künstlicher Intelligenz zu tun haben. 

Nicht immer alles glauben!

Nicht nur für Menschen in der Ausbildung, sondern eigentlich für alle wichtig: Man darf nicht alles glauben! An dieser Stelle in der Zukunft noch weiter zu sensibilisieren, kann durchaus eine Aufgabe für Betriebsräte und gerade auch Jugend- und Auszubildendenvertreter sein. Beispielsweise werden bei ChatGPT noch immer falsche Aussagen oder fehlerhafte Quellenangaben formuliert, auch wenn die Technologie immer besser wird. . Ähnlich verhält es sich bei Bildgenerierungsprogrammen und der Verbreitung sogenannter Deepfakes.

Viel zu viele nehmen heute (leider) alles für „bare Münze“, was da unter anderem in den Sozialen Netzwerken steht, ohne Quellen zu hinterfragen.

Sich bereits in einem jungen Alter mit dem Thema KI zu beschäftigen, ist also von großer Bedeutung. Viel zu viele nehmen heute (leider) alles für „bare Münze“, was da unter anderem in den Sozialen Netzwerken steht, ohne Quellen zu hinterfragen.. Dabei sollte eigentlich längst klar sein, dass da ein Algorithmus dahintersteckt, der die User mit Inhalten füttert, die individuell passen, aber nicht immer der ganzen Wahrheit entsprechen. Wird das dank generischer KI noch zunehmen, wenn selbst Experten Schwierigkeiten haben, herauszufinden, was falsch ist? Und was ist, wenn die Werbung das Geschehen bestimmt? 

Bei der Revolution in der ersten Reihe  

So oder so wird es noch ein bisschen dauern, bis alle Fragen rund um die KI beantwortet sind, insbesondere hinsichtlich der Sicherheit. Trotz allem eine spannende Zeit, weil man hautnah beim „nächsten großen Ding“ dabei ist. (tis)

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