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Streitthema Krankenhausreform: Was tun als Betriebsrat?

ifb-Symposium zu den Zukunftsperspektiven für Krankenhäuser

Die geplante Krankenhausreform sorgt für Aufregung, denn sie könnte eine deutliche Reduzierung der Anzahl an Krankenhäusern in Deutschland mit sich bringen. All das sorgt schon heute bei den Mitarbeitern im Gesundheitswesen für eine große Verunsicherung. Was tun als Betriebsrat? Darum geht es beim ifb-Symposium „Zukunftsperspektiven für Krankenhäuser“ im November in München. Ein Termin, den Sie nicht verpassen sollten, meint Symposiumsleiter und langjähriger Krankenhausmanager Christian Schroth.

Stand:  18.6.2024
Lesezeit:  02:30 min
Streitthema Krankenhausreform: Was tun als Betriebsrat? | © AdobeStock | VILevi

Herr Schroth, was denken Sie als erfahrener Klinikmanager über die bevorstehende Krankenhausreform?

Christian Schroth: Die anstehende Krankenhausreform wird für viele Krankenhäuser grundlegende Veränderungen bringen. Bezüglich der Rahmenbedingungen und der konkreten Ausgestaltung der Reformvorhaben besteht für die Kliniken aber immer noch ein hohes Maß an Unsicherheit. Deshalb wird es sowohl für die Mitarbeitervertretungen als auch für die Unternehmensleitungen eine große Herausforderung sein, den Kollegen aller Berufsgruppen realistische Lösungswege aufzuzeigen und insgesamt Zuversicht zu vermitteln. Hier sitzen die Mitarbeitervertretungen mit der Unternehmensleitung in einem Boot und es ist wichtig, dass alle Beteiligten gemeinsam und konstruktiv die Zukunft ihrer Kliniken gestalten können.

Symposium: Zukunftsperspektiven für Krankenhäuser 

Ihr Forum für aktuelle Themen und kollegialen Austausch von 04. bis 06. November 2024 in München. 

Nur wer umfassend informiert und für Neues offen ist, kann effektiv an der Gestaltung der Zukunft des Unternehmens mitwirken.

Was müssen Betriebsräte jetzt wissen und tun? 

Christian Schroth: Um mitgestalten zu können, braucht es ein umfassendes Wissen zu den gesetzlichen bzw. finanziellen Rahmenbedingungen, sowie zu den strategischen Optionen für die in den meisten Kliniken anstehenden Veränderungen. Möglichkeiten und alternative Formen der Betriebsorganisation und der Zusammenarbeit in Kliniken sowie die Chancen der Digitalisierung sind zu nutzen. Nur wer umfassend informiert und für Neues offen ist, kann effektiv an der Gestaltung der Zukunft des Unternehmens mitwirken. Betriebsräte können sich mit entsprechendem Wissen und konkreten Lösungsvorschlägen in den vielerorts anstehenden Prozess der „Transformation“ als kompetente Gesprächspartner für ihre Unternehmensleitungen besser einbringen. 

Klinikmanager Christian Schroth

Ein Schritt in diese Richtung ist das Symposium Zukunftsperspektiven für Krankenhäuser. Was ist die Idee dahinter? 

Christian Schroth: Für Betriebsräte in Krankenhäusern zeigen wir die voraussichtlichen Dimensionen und verschiedenen Blickwinkel zur Reform auf. Neben der reinen Wissensvermittlung durch hoch kompetente Fachleute schaffen wir zudem ein Format, bei dem sich die betroffenen und interessierten Betriebsräte zu Lösungsansätzen, ihren bisherigen Erfahrungen bei der Umsetzung sowie zu ihren offenen Fragen austauschen können.

Für Betriebsräte in Krankenhäusern zeigen wir die voraussichtlichen Dimensionen und verschiedenen Blickwinkel zur Reform auf.

Auf welche Redner und Workshopleiter dürfen sich die Teilnehmer freuen? 

Christian Schroth: Ich bin überzeugt, dass sich die Teilnehmer auf alle Themen und alle Referenten freuen können. Diese zeichnet ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz und umfassende praktische Erfahrungen aus. Die Referenten werden uns aktuelle Informationen und praktische Hinweise für eine Sicherstellung der Patientenversorgung und eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit liefern, z.B. zu neuen Arbeitsformen und zu den Möglichkeiten der Digitalisierung. In den Workshops werden sie die Diskussionen unter den Teilnehmern moderieren mit dem Ziel, konkrete Arbeitsergebnisse zu erhalten. Mit Frau Dr. Stachel konnten wir zudem für den dritten Tag des Symposiums eine besonders erfahrene und erfolgreiche Beraterin gewinnen. Sie wird uns mit ihrem Beitrag noch weitere Perspektiven und Chancen aufzeigen, wie der anstehende Transformationsprozess in der deutschen Krankenhauswelt nachhaltig gelingen kann und uns somit nützliche Anregungen geben. (dz/cbo) 

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